100 Tage getestet: die eve-Matratze

Werbung. Vor circa 100 Tagen habe ich den Artikel „Die Männerwohnung und der Matratzentest“ veröffentlicht. In diesem Artikel habe ich euch nicht nur einen Einblick in die Wohnung meines Freundes präsentiert, sondern habe euch auch eve, unsere neue Matratze, vorgestellt. Heute möchte ich euch verraten, wie uns eve gefällt.

Vor einigen Wochen wurde mir von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt. Nicht ganz uneigennützig ist die Matratze zum Testen allerdings statt in meinem Bett, in dem meines Freundes gelandet. Seine alte Matratze hat mir eher schlaflose, statt erholsame Nächte beschert. Mit der eve ist das inzwischen anders. 100 Nächte habe ich auf der Matratze noch nicht verbracht, da ich in der Woche meist nicht in der verbotenen Stadt nächtige, sondern in meinem eigenen Bett in Köln. Aber Dominik hat sie auf Kern und Komfort getestet. Er war schon nach wenigen Tage begeistert, während ich eine Weile gebraucht habe, mich an die Nachgiebigkeit der Matratze zu gewöhnen.

Der Hersteller der eve beschreibt sein Produkt so:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Unsere Erfahrung mit der Matratze
Wie wir vorher in einigen Bewertungen gelesen hatten, verströmte die Matratze nach dem Auspacken tatsächlich einen leicht chemischen Geruch. Allerdings nicht so extrem, wie wir es uns vorgestellt hatten. Bis er völlig verschwunden war, hat es dann aber doch zwei Wochen gedauert. Für empfindliche Nasen ist das sicher nichts. Nichtsdestotrotz: Die Matratze war von Beginn an eine Wohltat für unsere Rücken. Dominik war bereits nach den ersten Nächten Feuer und Flamme. Nach einem Wochenendtrip mit Übernachtung zu zweit in einem 90-Zentimeter-Bett hat er tatsächlich zu mir gesagt – ich zitiere: „Ich musste mich gerade einfach mal kurz auf die Eve legen. Ich habe sie so vermisst.“ Ob ich mir wohl langsam Sorgen machen sollte!? Naja, mir geht es ja inzwischen ähnlich, wobei ich meine eigene Matratze zuhause genauso mag. Perfekt! Jetzt schlafe ich überall gut.

Unsere Top-Pluspunkte
Für Dominik: die atmungsaktive und temperaturregulierende Schicht. Sie führt dazu, dass man über Nacht nicht ins Schwitzen gerät oder frieren muss. Für mich: der sehr weiche und waschbare Bezug der Matratze. Er besteht aus einem Zwei-Wege-Stretch Polyestergewebe, dass einerseits weich und andererseits antiallergisch ist.

Wie steht ihr zu den vielen neuen Matratzen Start-Ups? Habt ihr auch schon mal drüber nachgedacht 100 Tage zu testen?


Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

Wohnideen: Soll der Winter doch kommen

In letzter Zeit herrscht bei mir Chaos.. Ich komme nicht zum Aufzuräumen. Das passiert mir eigentlich nur, wenn ich viele viele andere Dinge im Kopf habe. Am Sonntag habe ich endlich mal wieder klar Schiff gemacht und mit einfachen Mitteln für mehr Gemütlichkeit gesorgt. Das könnt ihr auch. Ich habe ein paar Tipps für euch.

Herbstliche Deko

Deko für winterliche Gemütlichkeit
Die Zeitumstellung ist für mich alljährlich der Startschuss, es mir gemütlich zu machen. Die Deko wird noch herbstlicher, als sie ohnehin schon ist, ich krame meinen Leuchtstern hervor und hole die Kuscheldecken aus dem Bettkasten.

Gemütlich muss nicht gleich kitschig sein
Um es euch gemütlich zu machen benötigt ihr weder kitschige Ton-Kürbis-Kerzenhalter auf dem Esstisch, noch glitzernde Deko-Sterne an jeder Ecke:

  1. Setzt warme Farben ein: Ob Blumen, Kissen oder Accessoires, schon kleine Akzente in warmen Farben sorgen sofort für mehr Behaglichkeit.
  2. Kissen, Felle und Decken: Es ist Zeit, es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Was weich aussieht, lädt zum kuscheln ein und macht das Wohnzimmer zur Wohlfühl-Oase.
  3. Bringt Licht ins Dunkel: Nach der Zeitumstellung wird es noch früher dunkel. Damit es gemütlich wird, solltet ihr aber nicht die großen Deckenleuchten einschalten, sondern besser mit kleinen Tischleuchten warme Licht-Akzente erzeugen. Und vergesst nicht ein paar Kerzen anzuzünden!

Soviel Neues kann ich euch in meiner Wohnung diesmal gar nicht zeigen. Ich habe einfach nur umgestylt. Eigentlich super. Ich habe kein Geld ausgegeben und bleibe meinem Nachhaltigkeits-Motto treu: „Es muss nicht immer alles neu sein.

Herbst bei annablogie

Aber nein! Halt! Ein hübsches Wohnaccessoire kennt ihr doch noch nicht. Für mich ist es nur gar nicht mehr neu, aber bisher habe ich es nur auf Instagram gezeigt: mein „Knot Cushion“ von Design House Stockholm.

Das Kissen sieht nicht nur toll aus, man kann es auch super zum Lesen unter den Kopf schieben. Wobei es sich gerade so gut auf meinem Stuhl macht, dass es dort erstmal zu rein dekorativen Zwecken liegen bleibt. Im folgenden Video erzählt Designerin Ragnheiður Ösp Sigurðardóttir, wie die Idee für das Kissen entstanden ist.

Das war es für heute von mir. Wie macht ihr es euch Zuhause gemütlich? So wie ich mit Kerzen, kuscheligen Decken, Wärmflasche und Schoki oder habt ihr andere Herbst- und Winterrituale?

re:THINK – jeder hat Verantwortung

Ein Bloggerevent zum Nachdenken: Unter diesem Arbeitstitel verbuche ich den re:THINK-Workshop in Hamburg, der von Otto in Zusammenarbeit mit den Bloggern von re:BLOG in der letzten Woche veranstaltet wurde. Und was ich von dort mitgenommen habe, möchte ich heute an euch weitergeben.

Benny Adrion von Viva con Aqua brachte es während des Workshops auf den Punkt: „Nachhaltigkeit beginnt in unseren Köpfen und es kann nur funktionieren, wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet.“ So sehe ich es auch. Egal wie.  Und so kommen wir auch schon zu meinem Beitrag, den ich leisten möchte: Ich bringe euch mit, was ich aus den Vorträgen von Rednern wie Nadine Schubert von Frau Schubert bloggt, dem Viva con Aqua-Gründer Benny Adrion und aus den Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit mitgenommen habe.

Leben ohne Plastik
Bloggerin Nadine Schubert hat bereits zu Beginn ihres Vortrags etwas klar gestellt: Leben komplett ohne Plastik, das funktioniert nicht. Dennoch, irgendwo müssen wir anfangen. Supermärkte wie Rewe machen es uns inzwischen zumindest einfach auf Plastiktüten zu verzichten: Dort gibt es nur noch Papiertüten. Noch besser ist es natürlich, sich eine eigene Einkaufstasche mitzubringen. Außerdem: Entscheidet euch bewusst gegen den Kauf von Lebensmitteln in Plastik. Ob Brotaufstriche, Saft, Milch, Joghurt, Ketchup, Senf etc. – all das gibt es in Gläsern und Glasflaschen. Schon mal drüber nachgedacht, ob man die anderen Dinge ÜBERHAUPT braucht?
Ein weiteres schönes Beispiel von Nadine: Kauft Naturjoghurt im Glas, statt Frischkäse in Plastik. Denn Joghurt wird früher oder später fast von selbst zu Frischkäse. Auch für viele Hygiene- und Beauty-Produkte gibt es Alternativen: Benutzt Seife statt Duschgel, verzichtet auf Mikroplastik und macht eure Peelings einfach selbst. Sogar Mascara lässt sich zu Hause in Eigenregie herstellen. Klingt aufwendig? Ist es in den meisten Fällen aber gar nicht. Ich werde es sicher selbst ausprobieren und meine eigenes Peeling mit Spekulatius-Gewürz herstellen. #nomnonmom. Nach meinem heutigen Einkauf habe ich mit großem Schecken festgestellt, dass 90 % der Produkte in Plastik verpackt sind. Ich werde definitiv versuchen etwas daran zu ändern.

Na klar, nicht nur die teilnehmenden Blogger stellten die Frage: „Aber wie viel bringt das wirklich?“ Auch ihr werdet euch das Fragen. Die Antwort ist denkbar einfach: Jeder muss seinen Beitrag leisten. Die Summe macht´s!

Was hat Otto mit Nachhaltigkeit zutun?

Wer sich schon beim Lesen des Teasers gefragt hat, was Otto mit der ganzen Sache zutun hat, dem möchte ich hier eine Antwort liefern. Ähnlich wie inzwischen viele große Unternehmen, Grenzen zu setzten und im Rahmen der Nachhaltigkeit Verantwortung zu übernehmen: In diesem Zusammenhang wurde nachhaltige Baumwolle, zertifiziertes Holz, CO2-Reduktion sowie Tier- und Artenschutz angesprochen. Definitiv ein Anfang – ganauso wie der re:BLOG-Workshop.

Aufgerüttelt nach einem wirklich spannenden Nachmittag unter Menschen, die sich täglich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen, fühle ich mich sehr motiviert auch meinen Lebensstil zu überdenken und mehr zu leisten. Nachdem ich in Hamburg schon einen ollen Barwagen vom Gehsteig gerettet habe, um ihm neues Leben einzuhauchen, statt einen neuen zu kaufen, werde ich darüber hinaus definitiv meinen eigenen Plastik-Konsum in Frage stellen.

Was leistet ihr zum Erhalt unserer Umwelt? Oder denkt ihr noch darüber nach?

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

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Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Mit einem GIVE AWAY zu herbstlicher Tischdeko

Noch ist es warm, aber wer abends um 20:00 Uhr noch draußen sitzt, hat schnell das Gefühl, es wäre bereits 22:00 Uhr. Kein Wunder, es wird inzwischen schon früh dunkel. Und auch offiziell wurde der Herbst am vergangenen Donnerstag eingeläutet. Es wird also Zeit es sich gemütlich zu machen. Ich unterstütze euch dabei und verlose das perfekte Wohnaccessoire.

Ihr könnt euch vielleicht erinnern, dass ich im Juli bei Schöner Wohnen zu Gast war. Bei diesem Bloggerevent ging es um den Launch des neuen Schöner Wohnen Online-Shops, der inzwischen mit wirklich schönen Möbeln und Wohnaccessoires zum Kaufrausch einlädt.
Unter den FRIDAY 5 des Shops findet ihr übrigens auch meine fünf Lieblingsstücke. Ein besonderes Highlight für mich, habe ich mir doch schon als Teenie gewünscht, irgendwann mal für Schöner Wohnen zu arbeiten.

Friday 5 mit annablogie

Es gibt im Shop aber auch wirklich tolle Highlights! Das hat es nicht einfach gemacht, mich für nur fünf Produkte zu entscheiden. Folgende sind es geworden:

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Eine weitere absolute Shop-Schönheiten, die ebenfalls zu meinen Favoriten gehört, liegt gerade bei mir zuhause auf dem Esstisch, wartet aber auf euch: der ferm living Kerzenhalter String. Er ist nur Gast bei mir und soll schon bald  bei einem von euch liegen. Deshalb gibt es das schöne Teil ab heute zu gewinnen.

Die Gewinnspiel-Bedingungen:
Alles was ihr tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist: hier, unter dem Facebook-Post oder unter dem Instagram-Foto jemanden zu verlinken, mit dem ihr es euch bei Kerzenschein gerne gemütlich machen möchtet. Das kann natürlich auch die beste Freundin sein! 

  • Verlost wird 1 x ferm living Kerzenhalter String in Grau im Wert von 106,00 Euro.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  • An der Verlosung des ausgelobten Preises nimmt teil, wer bis zum Teilnahmeschluss (s.u.) die Gewinnspielaufgabe durch einen Kommentar (WordPress , Instagram oder Facebook) beantwortet. Die Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen.
  • Die Verlosung findet jeweils unter allen eingehenden Kommentaren statt. Für die Ziehung des Gewinners wird das Zufallsprinzip angewendet.
  • Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
  • Teilnahmeschluss ist der 02.10.2016 (23:59 Uhr).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich drücke euch die Daumen!

Fotos: ferm living, Anna Steffi Winterhoff/annablogie
Screenshots: schoener-wohnen.de

Thai-Curry: Buntes Essen ist das beste Essen

Kochen. Kochen ist eigentlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Mittags esse ich oft Salat und abends schmeiße ich mir meist schnell ein bisschen Gemüse in die Pfanne. Wahlweise mit Hähnchen oder mit Kidneybohnen. Am Wochenende ist das anders, denn da koche ich nicht alleine. Ich koche mit Dominik und das macht mir richtig Spaß. Diesmal haben wir uns an leckerem grünen Thai-Curry versucht.

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Thaicurry mit Hähnchenbrust und Mangostücken.

Meine Küche ist immernoch recht spärlich ausgestattet. Bisher habe ich da keinen großen Wert drauf gelegt. Doch nach und nach rüste ich auf. Vielleicht hat das etwas mit dem Alter zutun. Man beginnt Wein zu mögen, steht plötzlich auf Oliven und beginnt sich für scharfe Messer, gute Töpfe und schöne, aber vor allem auch funktionale Pfeffer- und Salzmühlen zu interessieren. Verrückt, aber wahr.

Ein gutes Messer und besagte Pfeffer- und Salzmühlen sind, dem Interior-Shop WestwingNow* sei Dank, nun Teil meines wachsenden Küchensortiments. Auf das hübsche Mühlenset von Menu habe ich schon seit einer ganzen Weile ein Auge geworfen. Jetzt bin ich überglücklich, dass sie endlich meinen Tisch zieren. Man möchte sie fast gar nicht benutzen, aber wir haben sie am Wochenende dann doch eingeweiht. Und weil es so lecker war, zeige ich euch nicht nur schöne Fotos, sondern verrate euch auch unser Easy Peasy-Curry-Rezept.


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  • 300 g  Hähnchenbrust 
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1  rote Zwiebel  
  • 1 kleine Zucchini
  • 1  Möhre  
  • 5-6 Stile  Koriander  
  • Saft von 1/2 Limette 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1/2 Mango
  •  Salz und Pfeffer 
  • 1 TL Sesamöl  
  • 1 EL  grüne Currypaste  
  • 200 ml  ungesüßte Kokosmilch (Dose) 
  • 100 g  Basmatireis  

Die Vorbereitung

Wir haben das Fleisch schon einen Tag vorher in Sesamöl eingelegt und mit einer Handvoll Frühlingszwiebeln, etwas Koriander, Chili und Knoblauch eine Nacht lang ziehen lassen.

Die Zubereitung

Am zweiten Tag haben wir das Fleisch dann zusammen mit einer mittelgroßen roten Zwiebel angebraten und nach und nach je eine Handvoll Karotten- und Zucchinistreifen dazu gegeben. Für ein bisschen Süße im Essen haben wir noch eine halbe Mango in die Pfanne geschnitten. Gewürzt haben wir natürlich mit Salz, Pfeffer, Currypulver und einem Esslöffel grüner Currypaste. Mit der Schärfe müssen wir immer ein bisschen aufpassen. Ich übe mich gerade im Essen scharfer Gerichte, während es Dominik nie scharf genug sein kann.

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Mit dem neuen Messer macht das Kochen gleich doppeltn Spaß.

Nachdem Fleisch und Gemüse angebraten waren, haben wir noch eine ordentliche Portion Koriander hinzugefügt. Mit Stilen, denn gerade die Stile haben einen besonders intensiven Geschmack. Wer möchte, kann das Gericht auch noch mit etwas Limettensaft verfeinern.
Anschließend haben wir das Ganze noch mit 3/4 Dose Kokosmilch aufgegossen und köcheln lassen, bis auch der Reis fertig war. Insgesamt eine Sache von circa 20 Minuten.

Es gibt sicher ausgeklügeltere und aufwendigere Rezepte, aber wir experimentieren gerne und mögen es einfach. Und sind nicht gerade die einfachen Dinge oft die besten?

Wie kocht ihr euer Curry? Vielleicht können wir uns noch etwas abgucken!

*Kooperation
Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Nachhaltig: Aus Altem etwas Neues schaffen

In der vergangenen Woche hat mich die Grippe erwischt. Gerade noch im Strudel aus Glitzer und Konfetti, lag aber nicht nur ich flach, sondern halb Köln. Gestern wäre mir dann fast die Decke auf den Kopf gefallen und ich musste etwas tun. Dank Improvisation habe ich nun eine Art Couchtisch-Modulsystem mit Nostalgie-Charme. Und das Beste: Ich leiste einen Betrag zur Nachhaltigkeit. 

Seit über einer Woche vegetiere, huste und maule ich genervt auf meiner Couch vor mich hin. Gestern war dann der erste Tag, an dem ich irgendwie das Gefühl hatte, ich muss was tun. Nein falsch, ich hatte das Gefühl, ich kann endlich wieder was tun. Und schon seit Monaten wartet eine etwa 30 Jahre alte Apfelkiste darauf, von mir angestrichen und genutzt zu werden. Genau das richtige kleine Projekt für so einen Tag.

Erinnerungsstücke integrieren & inszenieren
Ursprünglich sollte das Erinnerungsstück aus meinem Elternhaus, dass wir vor knapp zwei Jahren verkauft haben, an die Wand, um mir als Regal zu dienen. Aber irgendwie wusste ich nicht so recht wohin ich es hängen soll. Und dann die Idee: Warum nicht mit der hübschen Kiste den Couchtisch vergrößern? Der ist zwar schön, aber doch etwas klein. Ihr könnt euch vorstellen, was passiert, wenn meine Mädels zu besuchen kommen und jede von uns eine Riesenteetasse mit Tee abstellen möchte. Außerdem trägt diese kleine Idee etwas zum — längst überfälligen — Nachhaltigkeitstrend bei:

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. (Quelle: Wikipedia)

Man muss nicht immer alles neu kaufen bzw. alles Alte sofort wegwerfen. Macht lieber etwas Neues daraus. So wie ich aus der alten Apfelkiste. Das ist nicht nur günstig, sondern schont auch Ressourcen. Da die Kiste aus Holz ist, gleich doppelt, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Nun weiß ich nicht, woher das Holz für meine Kiste stammt, aber abgesehen davon: Wenn wir Holz verwenden, verzichten wir gleichzeitig auf andere Materialien, wie Metall, Beton oder Kunststoff. Diese Stoffe sind im Vergleich zu Holz klimaschädlicher, weil mehr Energie zu ihrer Erzeugung benötigt wird.

Verschönerung der Apfelkiste:

Im ersten Schritt habe ich mit grobem Schleifpapier unschöne Kanten abgeschliffen und das gute Stück im nächsten Schritt mit Hilfe einer kleinen Schaumstoffrolle in sehr hellem Mint bemalt. In welcher Farbe auch sonst. Eigentlich ganz easy und ich weiß gar nicht, wieso ich das so lange vor mir her geschoben habe.

Günstig Ablagefläche schaffen
Mit der neuen alten Holzkiste ist fehlende Abstellfläche ab sofort kein Problem mehr. Je nach Platzbedarf lässt sich die Kiste aber auch perfekt unter dem Couchtisch verstauen. Auf diese Art habe ich nicht nur funktionale und gleichzeitig schöne Abstellfläche geschaffen, sondern auch ein Stück aus meiner Kindheit in meine Einrichtung integriert. Schon als Kind dienten mir solche Holzkisten im großen Lagerraum des Obst- und Gemüsegroßhandels meiner Eltern als Tisch. „Buden bauen“ war für mich das größte!

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Ich hoffe meine Idee gefällt euch. Mit welchen kleinen Ideen sorgt ihr für Nachhaltigkeit und versucht euren ökologischen Fußabdruck klein zu halten? Spart ihr Plastik? Schaut ihr dreimal hin, woher die Dinge stammen? Sport ihr gezielt Strom? Oder meidet ihr verschiedene Shops, die nicht gerade für Umweltbewusstsein bekannt sind? Egal was ihr tut, die Summe aller kleinen Dinge, bewirkt mehr als nichts zu tun!

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Die Männerwohnung und der Matratzentest

Werbung. Wer selbst viel Wert auf eine geschmackvolle Einrichtung legt, kann oft kaum glauben, dass es andere gibt, denen das völlig egal ist. Umso glücklicher bin ich, dass mein Freund genauso tickt wie ich und euch sogar einen Blick in seine kleine urbane Oase gewährt. 

Genauso wie ich, wohnt Dominik in einer 2-Zimmerwohnung. Allerdings nicht in Köln, sondern in Düsseldorf. Genauer gesagt, in einer alten Süßwarenfabrik. Damit hat er mich schon bei unserem ersten Gesprächen sehr neugierig gemacht. Und tatsächlich: Die Wohnung ist eine kleine Perle und für meinen Geschmack auch sehr gut eingerichtet – ohne teure Designerstücke und viel Schnickschnack, denn die Prioritäten liegen woanders. (Meine Finger waren da übrigens nicht mit im Spiel! Ich schaue nur ab und zu nach den Pflanzen und Spüle gelegentlich.)

Alles ist sehr hell und neben Grau dominieren Schwarz und Weiß. Dazwischen finden sich immer wieder hellgrüne und orange Farbtupfer sowie gerahmte Fußballikonen und Hinweise auf das große Musik-Faible des Bewohners. Außerdem eine kupferfarbene Ikea-Lampe. Als er damit um die Ecke kam — was soll ich sagen — ich war hin und weg!

Sound & smarte Spielereien 

In Dominiks Wohnung lässt sich fast alles entspannt von der Couch steuern. Auch die Kupfer-Lampe. Dank einer kleinen smarten Nodon Soft Remote kann man sie praktisch vom Sofa ein- und ausschalten.

Das ist natürlich nicht alles: Was wäre eine richtige Männerwohnung ohne das passende Entertainment? Ich muss gestehen, ich hatte bei unseren ersten Dates noch meinen alten Röhrenfernseher. Dieser Umstand ist auf großes Unverständnis gestoßen. Inzwischen kann ich das ganz gut verstehen. Dominik Sonos-System und der große Fernseher machen jeden Filmabend zum Mini-Event. Da konnte meine uralte Röhre natürlich nicht mithalten und inzwischen schaue ich ja sogar gerne beim Uncharted (PlayStation-Spiel) spielen zu. Völlig verrückt! (Das kommende darf ich aber eigentlich auch nicht laut sagen, aber mir gefällt die Wohnung so gut, dass ich oft lieber in Düsseldorf als in Köln bin.)

Eine Matratze perfekt für alle
Schlafen kann man bei Dominik auch sehr gut. Das war nicht immer so. Dominik hatte eine grauenhafte Matratze. Ich bin nahezu jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufgewacht und so manche Nacht sogar auf das Sofa umgezogen. Freundlicherweise wurde uns jetzt von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt:

Und diese Matratze testen wir jetzt – 100 Nächte lang. Ein paar davon sind schon verstrichen. Unser erster Eindruck: eine Matratze zum Träumen!

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eve selbst beschreibt ihr Matratze als mittelfeste Matratze für alle:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Vor der Lieferung der eve, die übrigens nur vier Tage gedauert hat, hatten wir etwas Sorge, dass die Matratze nach dem Auspacken komisch riechen könnte. Zumindest hatten wir das schon in einigen Bewertungen gelesen und tatsächlich, der Geruch war anfangs gewöhnungsbedürftig. Allerdings nicht so schlimm wie in den Bewertungen beschrieben. Inzwischen riecht man es überhaupt nicht mehr und wir träumen ganz wunderbar auf der eve. Und: Sobald wir sie 100 Nächte getestet haben, teilen wir natürlich unsere Erfahrungen mit euch. Im zweiten Teil dieses Artikels …  Falls ihr also gerade auf der Suche nach einer neuen Matratze seid, bleibt dran, die Fortsetzung folgt!

*Kooperation mit eve mattress
Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

Schlafzimmer mit Wohlfühlfaktor

Kooperation. Erholsamer Schlaf wird, wie wir alle wissen, durch viele Faktoren beeinflusst: unter anderem natürlich von Bett und Matratze, aber auch durch die Gestaltung eures Schlafzimmers. Ich habe ein paar Tipps zusammengestellt, die euch helfen, den Wohlfühlfaktor in eurem Kuschelnest noch ein bisschen zu steigern.

Brimnes Bett-annablogie

Bevor ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, habe ich in einer insgesamt 32 Quadratmeter kleinen WG gelebt. In meinem kleinen WG-Zimmer hatte ich gerade mal circa 12 davon für alle meine Möbel zur Verfügung. Aus praktischen Gründen habe ich zu dieser Zeit Nacht für Nacht auf einem kleinen Schlafsofa genächtigt. Deshalb war es für mich auch ein absolutes Highlight, mir ein richtiges Bett inklusive einer vernünftigen Matratze zu kaufen.

Der erste Schritt auf dem Weg zu besserem Schlaf 
Tatsächlich habe ich meine Matratze bei IKEA gekauft. Zappzarapp, alles in einer Tour. Doch ich hatte auch eine Menge Glück beim Kauf, denn bei dem Mitarbeiter der Matratzen-Abteilung handelte es sich um einen ausgebildeten Physiotherapeuten. Die kompetente Beratung hat mir die Augen geöffnet, denn zum damaligen Zeitpunkt entsprach meine übliche Schlafposition einer absoluten Schonhaltung, denn beim Härtegrad meines Schlafsofas hatte ich eine Fehlentscheidung getroffen. Viel zu hart! Das Resultat: jede Menge Verspannungen und beinahe täglich Kopfschmerzen. Der IKEA-Mann riet mir nach einer umfangreichen Analyse, einschließlich einiger Liegetests, eine Matratze mit dem Härtegrad 2. Seitdem schlafe ich wie auf einer Wolke. Mein Tipp: Lasst euch von einem Experten beraten, der beim Probeliegen eure Schlafposition unter die Lupe nimmt.

Aber das ist natürlich noch nicht alles. Es gibt weitere Faktoren, die euren Schlaf positiv oder negativ beeinflussen können. Dazu gehören unter anderem die Zimmerlage, die Lichtverhältnisse oder auch das Raumklima. Achtet also darauf, dass …

  • … euer Schlafzimmer ruhig gelegen ist.
  • … die Fenster richtig verdunkelt werden können und …
  • … die Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius liegt.

Außerdem solltet ihr euer Schlafzimmer nicht als Lagerraum für Gegenstände missbrauchen, die sonst nirgendwo Platz finden. Macht es euch schön!

Muster im Schlafzimmer-annablogie
Teppiche lassen euer Schlafzimmer gemütlicher wirken.

Darauf solltet ihr bei der Farbwahl im Schlafzimmer achten:
Ein kräftiges Orange an der Wand wirkt beispielsweise gefühlt um circa 5 bis 8 Grad wärmer, als es tatsächlich ist. Für einen Raum in kräftigem Blau gilt das Gegenteil. Deshalb: Am besten wählt ihr einen Pastellton wie Mintgrün, helles Blau, ein leichtes Gelb oder Apricot. Diese Farben wirken harmonisch und lassen den Raum geräumiger erscheinen. Das ist besonders bei kleinen Schlafzimmern wichtig.
Rosa ist beispielsweise gerade sehr angesagt und eignet sich perfekt fürs Schlafzimmer. Es steht für seelische und geistige Ausgewogenheit, Zufriedenheit und Sanftheit. Von Farbtherapeuten wird es, neben Grün, Blau und Indigo, als besonders schlaffördernd eingestuft. Warme, erdige Brauntöne wie Ocker, Siena und Umbra wirken hingegen sehr gemütlich und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit.

Aber nicht nur die Wandfarbe hat Auswirkungen auf euren Schlaf, sondern das gesamte Ambiente: Bettwäsche, Deko, Pflanzen etc. Ihr müsst euch wirklich wohlfühlen. Ich rücke manchmal sogar noch meine Bilder vorm Schlafengehen zurecht. Und weil ich ein bisschen nerdy bin, passen bei mir jetzt sogar noch mein iPhone-Ladekabel und mein Lampenkabel perfekt zusammen. Alles ist Ton-in-Ton.

Die schöne Tomons Leselampe* von Inateck bekommt ihr übrigens bei Amazon und mit folgendem Gutschein-Code sogar 15 % günstiger: blogie06. Dieser Code muss im letzten Bestellschritt bei Amazon eingegeben werden. Damit erhaltet ihr dann bis zum 31.08.2016 15 % Rabatt.

Es gibt die Lampe übrigens auch noch in drei weiteren Farben. Vielleicht ist ja eine für euch dabei! 

Viele liebe Grüße Eure

anna von annablogie

*Kooperation: Die Lampe wurde mir freundlicherweise von Tomons zur Verfügung gestellt.

So einfach stylt man ein Mini-Bad

Mit einem Bad in einer Mietwohnung kann man Glück haben, muss man aber nicht. Meine Wohnung hat insgesamt die perfekte Größe, hohe Decken und einen Balkon. Genau was ich wollte. Allerdings lässt die Aufteilung etwas zu wünschen übrig. Ein größeres Bad wäre wirklich schön. Aber ich zeige euch heute, dass man es sich auch auf engstem Raum schön machen.

Spiegelschrank im Bad-annablogie

Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen Bericht zu meinem Mini-Bad geschrieben. Anlass dafür war ein neuer Duschvorhang und verschiedene neue Bad-Accessoires. Denn wie ihr euch denken könnt, brauche ich nicht nur im Wohnbereich öfter mal Veränderung, sondern auch im Bad. Aber schon während des letzen Bad-Umstylings hat sich herausgestellt, dass ich beim Shopping etwas nicht bedacht hatte: die Größe des Badezimmers. Ich würde mal schätzen, es ist 2 Quadratmeter groß. So habe ich mir einen wild gemusterten Tropen-Vorhang gekauft und ihn mit dunkelgrauen Handtüchern sowie grünen und mintfarbenen Akzenten kombiniert. Sah toll aus. Keine Frage. Aber die großen Muster und die dunkeln Farben haben das gesamte Licht geschluckt, das durch mein kleines Badezimmer-Fenster fiel. Das war vor allem während des Duschens ein Nachteil.

Frisch, hell und flauschig
Nachdem nun etwas Zeit verstrichen ist, habe ich mir erlaubt, die Sache erneut anzugehen. Eingezogen sind ein neuer schwarz/weißer Duschvorhang von Ikea und von Möve mintfarbene Handtücher sowie eine extrem flauschige Badematte.

LOFT Badematten von Moeve in Celadon-annablogie
Flauschalarm im Bad: So eine kuschelige Badematte kann den Morgen tatsächlich etwas angenehmer machen.
Moeve Handtücher im Bad-annablogie
Passend dazu: weiche Handtücher von Möve in der Farbe Celadon.

Möchte man so ein kleines Umstyling richtig angehen, gehört es dazu, den Schrubber zu schwingen, mal richtig aufzuräumen und sich auch von Dingen zu trennen. Denn tatsächlich kann sich auch in einem so kleinen Bad jede Menge Zeug ansammeln und irgendwann herrscht nur noch Chaos. Also habe ich alles Unnötige weggeworfen und alles Unschöne in den Spiegelschrank verbannt. Mein Freund findet das ziemlich unpraktisch. Doch „Mann“ kann eben nicht alles haben und es sieht gerade alles soooo schön aus. Aber mal sehen, wie lange es tatsächlich so ordentlich bleibt.
(Ich traue mich auch gar nicht die neuen mintfarbenen Handtücher zu benutzen. Sie sind fast zu schade dazu … argh. Meine Mutter hatte für uns früher auch immer Extra-Handtücher. O-Ton: „Kind! Aber nimm bloß nicht die guten Handtücher, wenn du duscht und räum hinterher alles wieder auf.“ Hmmm, erkennt ihr die Parallele?)

Badezimmer-annablogie
In einem kleinen Bad ist weniger mehr.

Zumindest hat jetzt auch meine zweite Porzellan-Ananas ihre Daseinsberechtigung gefunden. Sie eignet sich perfekt zur Aufbewahrung von Wattestäbchen.

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Falls ihr ein ähnlich kleines Bad verschönern wollte, solltet ihr auf jeden Fall drei Punkte beachten:

  • Wählt helle Textilien und Accessoires aus, damit nicht noch zusätzlich Helligkeit verloren geht. Das ist natürlich besonders wichtig, wenn euer Bad kein Fenster hat.
  • Mistet öfter mal aus. Man kann sich manchmal gar nicht vorstellen, was sich in kürzester Zeit in so einem Mini-Bad ansammelt. Weg mit allem, was ihr sowieso nie benutzt. Kein Mensch braucht drölfzig unterschiedliche Bodylotions.
  • Schafft praktischen Stauraum mit Hilfe von Spiegelschränken, Unterschränken oder wie ich: mit einem praktischen Rollwagen.

Badausstattung-annablogie

  1. TVINGEN Duschvorhang, weiß, schwarz für 6,99 Euro von Ikea
  2. LOFT Frottierwäsche in Celadon mit Chenillebiesen für 8,95 Euro/LOFT Badematte in Celadon für 89,90 Euro von MÖVE
  3. MOUNTAIN HERBS Collection mit SkinCare-Effect für 49,90 Euro von Spa Manufactur
  4. IKEA RÅSKOG Servierwagen in Dunkelgrau für 65 Euro von Ikea

Und jetzt: rein ins Bad und ausmisten! Das wirkt sehr befreiend. Glaubt mir!

 

 

Analogie des Wohnens

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