Die Trendfarben des Jahres 2017

Greenery ist die Pantone-Farbe des Jahres 2017. Mit ihr kann ich leider nur wenig anfangen, außer als sattes Grün meiner Pflanzen. Zum Glück haben auch die Farbexperten des Global Aesthetic Center von AkzoNobel wieder eine Trendfarbe gekürt: Denim Drift bringt Harmonie und Ruhe in unsere vier Wände. 

Denim Drift - die Farbe des Jahres 2017

In diesem Jahr setzen die Farbexperten von AkzoNobel auf Blautöne in allen Nuancen und ganz besonders auf die neue Farbe des Jahres Denim Drift. Der rauchige Blauton vermittelt ein Gefühl für Ruhe und Balance. Denim Drift - die Farbe des Jahres 2017Ein starker Kontrast zu den Farben des Jahres 2015 und 2016, Kupfer-Orange und Goldocker.
Laut Dulux Farbexpertin Christine Gottwald steht Denim Drift für Gelassenheit und Harmonie: „Denim Drift ist ruhig und ausgewogen, angenehm alltäglich und immer stilvoll. Außerdem harmoniert der Ton perfekt mit anderen Farben und ist vielseitig einsetzbar – in der Küche wie im Wohnzimmer.“ Als Wandfarbe ich finde ich den Ton etwas zu kühl, in Form von Stoffen und Accessoires kann ich mir das Blau hingegen sehr gut vorstellen.

Die vier Schlüsseltrends 2017
Neben der Farbe des Jahres präsentiert das internationale Expertenteam von AkzoNobel vier Schlüsseltrends, die ebenfalls unser Lebensgefühl und damit auch unsere Wohn- und Farbvorlieben prägen: „Sehnsucht nach Natürlichkeit“, „Wohnen und Arbeiten verschmelzen“, „Vom Ich zum Wir“ und „Weniger ist mehr“.

1. Sehnsucht nach Natürlichkeit
Je urbaner, globaler und digitaler unsere Welt wird, desto mehr sehnen wir uns nach einem Leben im Einklang mit der Natur.

Die sehnsucht nach Natürlichkeit

2. Wohnen und Arbeiten verschmelzen
Die Einteilung eines Raumes in verschiedene „Zonen“ hilft uns, ihn so zu gestalten, dass inspiriertes Arbeiten und entspanntes Wohnen möglich ist.

3. Vom Ich zum Wir
Mit Farbe lassen sich Lieblingsorte persönlich gestalten – und zu einem gemeinsamen Ganzen verbinden.

Farbtrend: Vom Ich zum Wir

4. Der neue Luxus – weniger ist mehr
Eine neutrale Palette, die Ihre persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen hervortreten lässt.

Farbtrend: Weniger ist mehr

Wie gefallen euch die neuen Farbtrends 2017? 

Fotos: Dulux

Industrial-Style: Raumwunder Spind

Ob minimalistisch oder verspielt, ein Spind passt in so gut wie jede Wohnung, denn oft wirkt gerade ein Mix aus verschiedenen Stilen besonders stylisch. Und das Beste: So ein Metallschrank bietet eine Menge Platz zum Verstauen – auch auf engstem Raum.

Wer meinem Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich ein Faible für Stilmix habe. Mein Schlafzimmer ist eher mädchenhaft, während in meinem Wohnzimmer neben skandinavischen Möbeln auch etwas Boho-Chic eingezogen ist. Nun spiele ich mit dem Gedanken mir etwas Industrial Style in Form einer Art Garderobe in meinen Eingangsbereich zu holen. Das wäre endlich eine stylische und praktische Alternative zu den Haken an meiner Wohnungstür, an der ALLE meine Jacken hängen. Und ich habe viele Jacken, was alles andere als gut aussieht. Um dieses Chaos zu verbannen, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Schlanker Schrank statt Chaos-Garderobe
Die unaufdringlichen Metallschränke, den meisten aus Schwimmbädern und Sporthallen bekannt, gibt es in unterschiedlichen Farben, Größen uns Ausführungen, entweder neu oder gebraucht zu kaufen. Besonders stylisch sind natürlich gut erhaltene Vintage-Stücke, aber zum einen sind sie schwer zu finden und zum anderen nicht ganz günstig. Falls du ein wirklich außergewöhnliches Exemplar suchst, muss du tief in die Tasche greifen oder richtig Glück bei Ebay haben.

Weißer Dreier-SpindWer sich trotzdem einen Hauch Industrial Look für kleines Geld nach Hause holen und zudem sicher sein möchte, dass keine merkwürdigen Dinge im „neuen“ Schrank gelagert wurden, kann sich auch für einen neuwertigen Spind entscheiden und ihn online bestellen. Zumindest ist das meine Überlegung, nachdem ich vor einiger Zeit nicht zugeschlagen habe, als mir ein alter grüner Metall-Waffenschrank für schlappe 125 Euro angeboten wurde. Jetzt bin ich auf einer Seite für Betriebsbedarf fündig geworden, wo es  ganz unterschiedliche Ausführungen von Spinden gibt. keine außergewöhnlichen Modelle natürlich, aber passend zu meiner Einrichtung.

Mein Favorit ist ein weißer Dreier-Spind mit Füßen, den ich im Online-Shop „Engelbert Strauss“ gefunden habe. Sicher bin ich aber noch nicht, denn noch beobachte ich ein paar Exemplare bei Ebay. Aber seit ich vor zwei Jahren mit dem Ersteigern einer Scherenlampe sehr auf die Nase gefallen bin, bin ich vorsichtig geworden. Vielleicht verschönert dieser praktische Schrank also schon bald meine Wohnung.

Was haltet ihr von der Idee? Ist der Spind für euch ein Klassiker, der nicht aus der Mode kommt oder ein alter Hut, der euch nicht in die Wohnung kommt?

HAPPY NEW YEAR – und wieder geht ein Blog-Jahr

Nun ist er wirklich Tradition – mein Jahresrückblick: Gab es Höhen? Gab es Tiefen? Was möchte ich 2017 anders machen? Eines kann ich schon jetzt sagen, auch 2016 war ein mageres Blog-Jahr. Zumindest, was die Anzahl meiner Artikel angeht. Nichtsdestotrotz gab es viele persönliche Highlights und diese möchte ich euch auch in diesem Jahr nicht vorenthalten. 

Für mich beginnt eigentlich jedes Jahr mit der Vorfreude auf die internationale Möbelmesse in Köln. 2016 standen für mich aber gleich zwei Messen in der zweiten und dritten Januar Woche an, denn die Domotex in Hannover habe ich auch noch besucht. Ich liebe Messen, auch wenn die Tage oft anstrengend sind. Es gibt so viel zu entdecken:

Auf der Domotex habe ich gemeinsam mit Antonia von Craftifair Designer Stefan Diez kennengelernt und ein Bierchen mit ihm getrunken. Der talentierte Designer hat unter anderem Möbel für Hay, e15, Thonet und emu entworfen. Auf der imm cologne, unterwegs mit gleichgesinnten Bloggern und Nicole Maalouf, der Grünerin von solebich, durften wir dann auch noch Designer Stefan Herkner treffen, der für Pulpo und Rosenthal entwirft. Ein wirklich toller Start ins neue Jahr!

Komischerweise war der Januar, trotz jeder Menge Arbeit und Termine, mein produktivster Blog-Monat 2016. Vielleicht weil ich zwischen den Tagen wirklich zur Ruhe komme und motiviertein neue Jahr starte. Aber es wurde schnell ruhiger. Allerdings nur auf dem Blog, nicht im Job, aber glücklicherweise auch in meinen vier Wänden: Ich habe 2016 tatsächlich zwei Mal mein Schlafzimmer gestrichen und natürlich diverse Male die Wohnung umgestylt:

Ein Kleinmädchen-Traum wurde wahr
In diesem Jahr hat es mich Dank annablogie gleich zwei mal nach Hamburg verschlagen. Zum einen zum re:think-Workshop von Otto, wo ich jede Menge über das Nachhaltigkeit gelernt habe und zum anderen zum Schöner-Wohnen-Shop-Launch. Für mich ein ganz besonderes Highlight: Als Kind habe ich immer davon geträumt für das Schöner Wohnen-Magazin zu arbeiten. Inzwischen sehen meine Träume zwar anders aus, aber zu diesem Event eingeladen zu sein und im Anschluss meine Favoriten aus dem neuen Online-Shop kuratieren zu dürfen, lässt mich immer noch strahlen! Ein ähnliches Strahlen, wie bei der Erinnerung an meinen Besuch im IKEA Headquarter in Schweden.

Friday 5 mit annablogie friday-5-bei-schoener-wohnen

Berufliches Neuland
Neben den Highlights rund um den Blog, gab es aber auch eine massive berufliche Veränderung: Ich habe den Sprung in die weite Online-Welt gewagt und mich vom Job als Chefredakteurin eines Print-Magazins verabschiedet. Dem Himmel sei Dank! Mit neuen tollen Kollegen und vielen spannenden Aufgaben starte ich nun in ein neues Jahr. Ach, und die Haarfarbe habe ich gewechselt, wer mich noch mit langen dunklen Haaren in Erinnerung hat, darf sich nicht erschrecken. Ich bin jetzt blond. Aber so richtig!

Die guten Vorsätze
Natürlich habe ich, bevor ich diesen Artikel begonnen habe, den Jahresrückblick vom letzten Jahr gelesen. Das mache ich immer so. Ratet, was ich mir 2015 vorgenommen habe: Natürlich mehr zu bloggen und wieder richtig durchzustarten. Hat nicht geklappt. Aber inzwischen sehe ich das etwas entspannter, denn immerhin habe ich den tollen Mann, denn ich letztes Jahr kennengelernt habe, immer noch an meiner Seite. Und der würde mir was husten, wenn ich meine gesamte Freizeit in den Blog investieren würde. Ich habe gelernt meine Prioritäten zu setzen. Beziehung, Freundschaften, Job und Blog unter einen Hut zu bringen ohne einmal Luft holen zu können? Das lässt sich nur schwerlich realisieren. Aber keine Sorge: Ich blogge weiter! Denn es macht mir auch weiterhin viel Spaß! Kleiner Tipp: Bei Instagram passiert in letzter Zeit ein bisschen mehr als hier!

Ich danke euch für das schöne Jahr und freue mich auf 2017 und auf die imm im Januar. Vielleicht steht dieses Jahr ja auch noch mal eine wohnliche Veränderung an … damit uns nicht langweilig wird!

HAPPY NEW YEAR! 

Fotos: annablogie / Anna Steffi Winterhoff

TipToe – kreiere dein eigenes Tisch-Unikat

Schon lange hat mich nichts mehr so begeistert, wie die genialen Tischbeine des französischen Labels TipToe. Deshalb möchte ich euch die tollen Produkte des Design-Teams, Kevin und Matthieu, heute unbedingt vorstellen.

Bei Facebook sind mir schon mehrfach gesponserte Beiträge von TipToe angezeigt worden. Aber bis gestern hatte ich nicht die Muße mir anzuschauen, warum es geht, obwohl mich die Idee auf den ersten Blick angesprochen hat. Gestern habe ich mich dann mal zur Webseite durchgeklickt und bin total begeistert. Das junge Label stellt Tischbeine her, die sich dank eines sehr einfachen Prinzips an so gut wie jede Tischplatte oder Sitzfläche schrauben lassen.

Die Idee ist nicht unbedingt neu: 1972 entwickelte beispielsweise der Designer François Arnal eine frühe Version der heutigen TipToe Tischbeine mit dem Namen serre-joint T9. Zehn Jahre später nutze Designer Philippe Starck das System für einen Tisch des französischen Labels Les 3 Suisses.  Aber auch viele alte Bürolampen lassen sich mit Hilfe dieses Prinzips an Tischplatten oder Regalen befestigen. Kevin und Matthieu von TipToe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das minimalistische Design in Kombination mit dem Maximum an Funktion zu einem Designprodukt zu entwickeln. Es sieht aus, als würde es den beiden engagierten Designern gelingen. Finanziert wurde das Projekt übrigens über Crowdfunding.

tiptoe-tischbeine-white-beton-photography-and-styling-sonia-and-frederic-lucano

Form folgt Funktion: Tischbeine für individuelles Möbeldesign
Die Tischbeine sind in verschiedenen Höhen erhältlich, die es ermöglichen, nicht nur Esstische, sondern auch Sitzbänke, Hocker und Couchtische mit ihnen zu bauen. Das ist aber noch nicht alles: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, da man neben den unterschiedlichen Höhen, auch zwischen mehreren Formaten und zahlreiche Farben wählen kann. So kannst du dir mit TipToe dein eigenes Unikat zusammenzustellen. Ob helles Grau, Apricot, Mint oder klassisches Schwarz, die Auswahl ist riesig. Ich überlege schon, wo ich jetzt schnellstens eine schöne und außergewöhnliche Arbeitsplatte finde, die ich dann mit den bunten Beinen zu einem absoluten Eyecatcher machen kann. Übrigens: TipToe hat nicht nur die tollen Tischbeine im Sortiment:

Auch ausgefallene Regale bieten die Franzosen an. Die Idee mit der Öffnung für ein Lampenkabel finde ich fantastisch! Und hier ist auch noch ein Lösung für alle, die es mädchenhaft mögen:

Wie gefallen euch die tollen Produkte des Labels? Juck tes euch auch schon in den Fingern? 

Fotos und Styling: TipToe / Sonia and Frédéric Lucano

 

10 inspirierende Instagram-Feeds

Instagram. Viele kritisieren die heile Welt, die uns dort vorgegaukelt wird. Dass viele Bilder oft nur die Schokoladenseiten des Lebens zeigen, will ich nicht bestreiten. Allerdings geht es für mich um etwas anderes. Ich bin auf der Suche nach Inspiration und komme dabei nicht umhin, die perfekt inszenierten Bilder und Feeds der anderen zu bestaunen. Heute stelle ich euch meine 10 absoluten Favoriten vor.

Ihr kennt es: Bei Instagram stolpert man von Hölzchen zu Stöckchen. Vertrödelt ganze Stunden mit Liken der schönen Bilder anderer sowie dem Entdecken neuer fantastischer und nahezu perfekt inszenierter Kanäle. Ich liebe diese Feeds, bei denen nicht nur jedes Bild zum nächsten passt – sei es der gleiche Stil, der gleiche Filter oder die gleiche Farbwelt –, sondern die auch noch kreativ, vielfältig und interessant sind. Wie stellt man das an? Ich habe ständig Posts dazwischen, die so gar nicht zu den anderen passen wollen. Meist lösche ich sie nach einer Weile wieder, damit sie das Gesamtbild nicht stören. Inzwischen habe ich sogar einen zweiten Account, wo ich all das poste, was nicht zu meinem Blog-Feed passt. Ich schätze, damit stehe ich nicht alleine da. Und womit ich vermutlich noch weniger alleine dastehe, ist mit meinem Faible für schöne Feeds. Deshalb habe ich euch 10 meiner Favoriten zusammengestellt. ihr könnt euch sicher denken, wie schwer es war sich zu entscheiden. Es gibt so viele sehenswerte Kanäle!

Warum diese 10?
Ich habe übrigens weder nach Follower-Zahlen, noch nach bestimmten Kategorien ausgewählt. Ausschlaggebend für mich: Kreativität, Harmonie und Vielfalt. Vielleicht kennt ihr ja einige der Instagram-Feeds schon, aber hoffentlich noch nicht alle. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!

10 inspirierende Instagram-Feeds:

allthatisshe

allthatisshe I 432 Beiträge I 58,3k Abonnenten I 485 abonniert #familylive #lifestyle #blogger

wunderblumen

wunderblumen I 654 Beiträge I 48,9k Abonnenten I 377 abonniert #familylife #interior

annaweasley

annaweasley I 339 Beiträge I 4.717 Abonnenten I 423 abonniert #homedecor #lifestyle

nataliecoe_

nataliecoe_ I 1.246 Beiträge I 6.099 Abonnenten I 337 abonniert #lifestyle #nature #cornwall

littlegreenshed 

littlegreenshed I 2.897 Beiträge I 61,5k Abonnenten I 995 abonniert #interior #lifestyle

brln_home

brln_home I 355 Beiträge I 1.480 Abonnenten I 488 abonniert #travel #interior

treecropslane

treecropslane I 1.643 Beiträge I 2.331 Abonnenten I 583 abonniert #minimalistic

perolavsolvberg

perolavsolvberg I 2.024 Beiträge I 45,9k Abonnenten I 1.296 abonniert #urbanlifestyle

herz.und.blut

herz.und.blut I 1.543 Beiträge I 53,4k Abonnenten I 723 abonniert #urbanphotographer #interior #blogger

stylistguide

stylistguide I 313 Beiträge I 22k Abonnenten I 789 abonniert #interiorstyling

Ich hoffe euch gefallen diese 10 Instagram-Feeds genauso gut wie mir. Die fleißigen Kreativen hinter den Kanälen freuen sich sicher über weitere Follower und natürlich über eure Likes – auch wenn einige der hier vorgestellten sie vermutlich nicht mehr zählen können. Ich freue mir aber in jedem Fall ein Bein ab. Also schaut auch auf meinem Instagram-Channel gerne noch mal vorbei!

annablogie

annablogie I 183 Beiträge I 2.056 Abonnenten I 697 abonniert #interior #homedecor #living

Liebe Grüße

anna von annablogie

Fotos via Instagram

Die X-MAS Männer-Geschenke

Mit großen Schritten geht es schon wieder dem Fest aller Feste entgegen. Auf vielen Blogs  finden gerade die schönsten Adventskalender-Gewinnspiele. Ich stelle euch hingegen zehn richtig coole Männer-Weihnachtsgeschenkideen vor. Lasst euch inspirieren!

Holzuhr von Kerbholz
Ein super Hingucker sind die Holz-Armbanduhren von Kerbholz. Bei den Holzuhren mit schweizer Ronda Uhrwerk werden Holzarmband und Gehäuse komplett aus einem Stück Holz gefertigt.  Sie sehen sehr edel aus und sind, wie ich finde, etwas ganz besonders. Es gibt die Uhren natürlich noch in vielen anderen Ausführungen. Auch für die Ladies. Das Modell „LAMPRECHT AHORN HOLZUHR“ kostet 109,00 €. Kaufen könnt ihr die Uhren übrigens auch online bei Uhren4You.
Lamprecht Ahorn-Uhr von Kerbholz
Lamprecht Ahorn-Uhr von Kerbholz

Notebooktasche von Chiquita Jo
Ein edles Geschenk ist auch diese Notebooktasche. Sie ist aus Baumwollstoff, Leder und Volumenvlies genäht und mit einem Knopf aus Wasserbüffelhorn veredelt. Praktischerweise hat die Tasche ein grosses Fach aus Leder für Notizhefte und Kabel sowie drei kleine Fächer unter anderem für Handy, Mp3Player, Stift oder Visitenkarten. Ihr findet die Notebooktasche von Chiquita Jo bei DaWanda auch noch in weiteren Ausführungen und Farben für 45 €.

Segeltuch Notebooktasche von Chiquita Jo
Segeltuch Notebooktasche von Chiquita Jo

GØLD´s Beardøl Massiv
Dieses Bartöl von GØLD´s habe ich auf dem Stijl-Desinmarkt in Düsseldorf am echten Bart testen dürfen. Es riecht super und nach der Anwendung fühlt sich der Bart sehr sehr flauschig an. Deshalb ist es ein absolutes Must-Have für Bartträger.
Das Bartöl enthält Arganöl, Jojobaöl, Mandelöl, Hanfsamenöl, Parfümöle. Also absolut natürlich. Zum Preis von 29 € könnt ihr die Bartpflege im Online-Shop ordern. Der Shop bietet außerdem noch Zubehör wie beispielsweise einen Bartkamm an. Über so ein Geschenk freuen sich unsere Bart-Freunde sicher!

GØLD´s Beardøl Massiv
GØLD´s Beardøl Massiv

Buckelwal-Plakat von Wolfgang Philippi
Warum ich diese große Tusche-Feder-Zeichnung (70 x 100 cm) für ein super Geschenk halte, kann ich nur emotional begründen. Ich finde den riesigen Buckelwal von Wolfgang Philippi einfach wunderschön und er passt sicher toll in eine Männerwohnung. Bekannt ist der freie Künstler und Grafiker übrigens unter anderem für seine beliebten Stadtplakate, die es mittlerweile von fast 25 deutschen Städten gibt. Auch kein schlechtes Geschenk! Das Wal-Plakat kostet 33,00 €.

Wal Plakat vo Wolfgang Philippi
Wal Plakat vo Wolfgang Philippi

O’Donnell Moonshine Bratapfel Likör
Moonshine (Schwarzgebrannter) hieß der illegale Alkohol während der amerikanischen Prohibition. Schwarzgebrannter klingt in meinen Ohren auch so gar nicht lecker. Beim O’Donnell Moonshine Bratapfel Likör ist das ganz anders. Dank der natürlichen Zutaten Apfelsaft, Zimt, Vanille, Zucker und weiteren Zutaten ist der Bratapfel-Likör super lecker, wenn auch stark. #nomnom
Auch das Verpackungsdesign kann sich sehen lassen. Sehr edel und ausgefallen. Der Likör macht sich sicher gut unterm Weihnachtsbaum. 24,90 € kostet eine 700 ml-Flasche Moonshine.

O´Donnell Moonshine Bratapfel
O´Donnell Moonshine Bratapfel

MOKEY Carbon Key Organizer 
Der MOKEY ist das Schweizer Taschenmesser für die Schlüsselorganisation. Ziemlich stylisch und mit vielen Erweiterungmöglichkeiten passt der Organizer in jede Hosentasche (95 Milimeter lang, gut 20 Gramm leicht). Vom Design her ein absolutes Männer-Ding. Beim Zusammenbau ist allerdings das eine oder andere Schimpfwort gefallen. Es war knifflig. Für mich jedenfalls. Je nach Schlüsselanzahl die man verwendet, kann man die MOKEY-Größe frei bestimmen. Aber Achtung: Der Basic-MOKEY eignet sich nur für wenige Schlüssel. Wer viele Schlüssel hat, braucht zusätzlich ein Erweiterungs-Kit. Den MOKEY gibt es ab 26,95  €.

Carbon Key Organizer von Mokey
Carbon Key Organizer von Mokey

Kettenfett – Der Lakritzschnaps
Ein weiteres Geschenk-Highlight ist das gute Kettenfett. Schon oft gekostet, weiß ich, wovon ich spreche! Vom süßsalzigen skandinavischen Lakritz inspiriert, haben die drei Jungs von Kettenfett einen verdammt leckeren Lakritzlikör mit 25 Umdrehungen entwickelt.  Und auch dieser Likör kommt ohne künstliche Aromastoffe aus und ist zudem zu 100 % vegan! Aber nicht nur in Sachen fettem Geschmack punktet das schwarze Gold! Das Verpackungsdesign ist sehr gelungen und damit ein Wahnsinns-Geschenk für alle Lakritz-Fans! Julia und Tim vom Blog Herr & Frau Hü haben aus Kettenfett auch schon Eis gemacht. Ich habe es nicht probiert, aber ich glaube, das kann was. Den fetten Tropfen in der 0,5 Liter-Flasche gibt es für 14,99 €.

Kettenfett - DER Lakritzlikör
Kettenfett – DER Lakritzlikör

Schinkenkissen von Aufschnitt
Genial finde ich auch die Produkte des Berliner Labels Aufschnitt. Dieser dicke Schinken mit Huf eignet sich sicher super für lange Winterabende auf der Couch. Für meine Wohnung wäre das nichts, aber in der ein oder anderen Männerwohnung käme das Kissen sicher gut zu Geltung. In der Produktbeschreibung steht: „Unsere spezielle Oberflächenbehandlung mit Naturfarbstoffen verleiht dem Schinkenbein sein lebendiges Farbspiel. Zart gebürstete Mikrofaser geben ihm seinen unverwechselbar speckigen Griff. Das stramme Schinkenbein erhält seine Stabilität durch handgestopfte Füllwatte.“ Herrlich! Das circa 45 cm x 30 cm große Schinkenkissen kostet 56,50 €.

Das Schinkenkissen von Aufschnitt
Das Schinkenkissen von Aufschnitt

RHA MA750i geräuschisolierende In-Ear-Kopfhörer
Für Musik-Liebhaber habe ich auch noch was: die RHA MA750i geräuschisolierenden In-Ear-Kopfhörer eines kleinen schottischen Herstellers. Mein persönlicher Experte in diesen Dingen hat folgende Empfehlung ausgesprochen: „Wer keinen Bock auf Dr. Dre Beats-Bassbrei hat und klaren definierten Sound zum akzeptablen Preis hören möchte, der sollte sich die Dinger unbedingt kaufen. Ein sehr natürliches Klangbild, mit messerscharfer Präzision. Der Bass wird natürlich mit starkem Tiefton wiedergegeben. Die Kopfhörer zeichnen sich durch sehr schöne Instrumentalwiedergabe und eine hervorragende Verarbeitung (mit Aluminium) aus, sind aber nichts für HipHop und Elektro-Fans.“ curved.de schreibt: „Die RHA MA750i sind wirkliche Ohrenschmeichler, die aber auch durch das Design und die edlen Materialen auch den anderen Sinnen schmeicheln. Einzig das gummierte Kabel fiel aus dem hochwertigem Gesamtpaket heraus.“ Mit 99,95 € seid Ihr dabei. 

RHA MA750i Geräuschisolierende In-Ear-Kopfhörer
RHA MA750i Geräuschisolierende In-Ear-Kopfhörer

Das eve-Kissen zum Träumen
Wie ihr wisst, schlafen mein Freund und ich seit einiger Zeit auf einer gemütlichen eve-Matratze. Mein Freund ist absolut begeistert von seiner neuen Unterlage und hat nun schon sehr oft, sehr deutlich betont, dass ihm jetzt nur noch das passenden Kissen dazu fehle. Was meinem Freund gefällt, könnte ja vielleicht auch euren Männern gefallen. Deshalb ist das mein Geschenkidee Nummer 10. Das eve-Kissen ist genauso wie die Matratze mittelfest und passt sich dem Gewicht des Kopfes an. Egal, ob man auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch schläfst. Außerdem ist das Kissen mit UltraFresh behandelt. Das ist eine antimikrobische Schutzschicht, die Feuchtigkeit absorbiert sowie Bakterien und Schimmel bekämpft.

Das eve-Kissen

Fotos: Hersteller

Ich hoffe bei meinen Vorschlägen ist etwas dabei, das euren Liebsten gefällt. Egal, ob Vater, Freund, Buder, Ehemann oder Sohn.

Update: 05.12.2016

100 Tage getestet: die eve-Matratze

Werbung. Vor circa 100 Tagen habe ich den Artikel „Die Männerwohnung und der Matratzentest“ veröffentlicht. In diesem Artikel habe ich euch nicht nur einen Einblick in die Wohnung meines Freundes präsentiert, sondern habe euch auch eve, unsere neue Matratze, vorgestellt. Heute möchte ich euch verraten, wie uns eve gefällt.

Vor einigen Wochen wurde mir von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt. Nicht ganz uneigennützig ist die Matratze zum Testen allerdings statt in meinem Bett, in dem meines Freundes gelandet. Seine alte Matratze hat mir eher schlaflose, statt erholsame Nächte beschert. Mit der eve ist das inzwischen anders. 100 Nächte habe ich auf der Matratze noch nicht verbracht, da ich in der Woche meist nicht in der verbotenen Stadt nächtige, sondern in meinem eigenen Bett in Köln. Aber Dominik hat sie auf Kern und Komfort getestet. Er war schon nach wenigen Tage begeistert, während ich eine Weile gebraucht habe, mich an die Nachgiebigkeit der Matratze zu gewöhnen.

Der Hersteller der eve beschreibt sein Produkt so:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Unsere Erfahrung mit der Matratze
Wie wir vorher in einigen Bewertungen gelesen hatten, verströmte die Matratze nach dem Auspacken tatsächlich einen leicht chemischen Geruch. Allerdings nicht so extrem, wie wir es uns vorgestellt hatten. Bis er völlig verschwunden war, hat es dann aber doch zwei Wochen gedauert. Für empfindliche Nasen ist das sicher nichts. Nichtsdestotrotz: Die Matratze war von Beginn an eine Wohltat für unsere Rücken. Dominik war bereits nach den ersten Nächten Feuer und Flamme. Nach einem Wochenendtrip mit Übernachtung zu zweit in einem 90-Zentimeter-Bett hat er tatsächlich zu mir gesagt – ich zitiere: „Ich musste mich gerade einfach mal kurz auf die Eve legen. Ich habe sie so vermisst.“ Ob ich mir wohl langsam Sorgen machen sollte!? Naja, mir geht es ja inzwischen ähnlich, wobei ich meine eigene Matratze zuhause genauso mag. Perfekt! Jetzt schlafe ich überall gut.

Unsere Top-Pluspunkte
Für Dominik: die atmungsaktive und temperaturregulierende Schicht. Sie führt dazu, dass man über Nacht nicht ins Schwitzen gerät oder frieren muss. Für mich: der sehr weiche und waschbare Bezug der Matratze. Er besteht aus einem Zwei-Wege-Stretch Polyestergewebe, dass einerseits weich und andererseits antiallergisch ist.

Wie steht ihr zu den vielen neuen Matratzen Start-Ups? Habt ihr auch schon mal drüber nachgedacht 100 Tage zu testen?


Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

Wohnideen: Soll der Winter doch kommen

In letzter Zeit herrscht bei mir Chaos.. Ich komme nicht zum Aufzuräumen. Das passiert mir eigentlich nur, wenn ich viele viele andere Dinge im Kopf habe. Am Sonntag habe ich endlich mal wieder klar Schiff gemacht und mit einfachen Mitteln für mehr Gemütlichkeit gesorgt. Das könnt ihr auch. Ich habe ein paar Tipps für euch.

Herbstliche Deko

Deko für winterliche Gemütlichkeit
Die Zeitumstellung ist für mich alljährlich der Startschuss, es mir gemütlich zu machen. Die Deko wird noch herbstlicher, als sie ohnehin schon ist, ich krame meinen Leuchtstern hervor und hole die Kuscheldecken aus dem Bettkasten.

Gemütlich muss nicht gleich kitschig sein
Um es euch gemütlich zu machen benötigt ihr weder kitschige Ton-Kürbis-Kerzenhalter auf dem Esstisch, noch glitzernde Deko-Sterne an jeder Ecke:

  1. Setzt warme Farben ein: Ob Blumen, Kissen oder Accessoires, schon kleine Akzente in warmen Farben sorgen sofort für mehr Behaglichkeit.
  2. Kissen, Felle und Decken: Es ist Zeit, es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Was weich aussieht, lädt zum kuscheln ein und macht das Wohnzimmer zur Wohlfühl-Oase.
  3. Bringt Licht ins Dunkel: Nach der Zeitumstellung wird es noch früher dunkel. Damit es gemütlich wird, solltet ihr aber nicht die großen Deckenleuchten einschalten, sondern besser mit kleinen Tischleuchten warme Licht-Akzente erzeugen. Und vergesst nicht ein paar Kerzen anzuzünden!

Soviel Neues kann ich euch in meiner Wohnung diesmal gar nicht zeigen. Ich habe einfach nur umgestylt. Eigentlich super. Ich habe kein Geld ausgegeben und bleibe meinem Nachhaltigkeits-Motto treu: „Es muss nicht immer alles neu sein.

Herbst bei annablogie

Aber nein! Halt! Ein hübsches Wohnaccessoire kennt ihr doch noch nicht. Für mich ist es nur gar nicht mehr neu, aber bisher habe ich es nur auf Instagram gezeigt: mein „Knot Cushion“ von Design House Stockholm.

Das Kissen sieht nicht nur toll aus, man kann es auch super zum Lesen unter den Kopf schieben. Wobei es sich gerade so gut auf meinem Stuhl macht, dass es dort erstmal zu rein dekorativen Zwecken liegen bleibt. Im folgenden Video erzählt Designerin Ragnheiður Ösp Sigurðardóttir, wie die Idee für das Kissen entstanden ist.

Das war es für heute von mir. Wie macht ihr es euch Zuhause gemütlich? So wie ich mit Kerzen, kuscheligen Decken, Wärmflasche und Schoki oder habt ihr andere Herbst- und Winterrituale?

re:THINK – jeder hat Verantwortung

Ein Bloggerevent zum Nachdenken: Unter diesem Arbeitstitel verbuche ich den re:THINK-Workshop in Hamburg, der von Otto in Zusammenarbeit mit den Bloggern von re:BLOG in der letzten Woche veranstaltet wurde. Und was ich von dort mitgenommen habe, möchte ich heute an euch weitergeben.

Benny Adrion von Viva con Aqua brachte es während des Workshops auf den Punkt: „Nachhaltigkeit beginnt in unseren Köpfen und es kann nur funktionieren, wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet.“ So sehe ich es auch. Egal wie.  Und so kommen wir auch schon zu meinem Beitrag, den ich leisten möchte: Ich bringe euch mit, was ich aus den Vorträgen von Rednern wie Nadine Schubert von Frau Schubert bloggt, dem Viva con Aqua-Gründer Benny Adrion und aus den Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit mitgenommen habe.

Leben ohne Plastik
Bloggerin Nadine Schubert hat bereits zu Beginn ihres Vortrags etwas klar gestellt: Leben komplett ohne Plastik, das funktioniert nicht. Dennoch, irgendwo müssen wir anfangen. Supermärkte wie Rewe machen es uns inzwischen zumindest einfach auf Plastiktüten zu verzichten: Dort gibt es nur noch Papiertüten. Noch besser ist es natürlich, sich eine eigene Einkaufstasche mitzubringen. Außerdem: Entscheidet euch bewusst gegen den Kauf von Lebensmitteln in Plastik. Ob Brotaufstriche, Saft, Milch, Joghurt, Ketchup, Senf etc. – all das gibt es in Gläsern und Glasflaschen. Schon mal drüber nachgedacht, ob man die anderen Dinge ÜBERHAUPT braucht?
Ein weiteres schönes Beispiel von Nadine: Kauft Naturjoghurt im Glas, statt Frischkäse in Plastik. Denn Joghurt wird früher oder später fast von selbst zu Frischkäse. Auch für viele Hygiene- und Beauty-Produkte gibt es Alternativen: Benutzt Seife statt Duschgel, verzichtet auf Mikroplastik und macht eure Peelings einfach selbst. Sogar Mascara lässt sich zu Hause in Eigenregie herstellen. Klingt aufwendig? Ist es in den meisten Fällen aber gar nicht. Ich werde es sicher selbst ausprobieren und meine eigenes Peeling mit Spekulatius-Gewürz herstellen. #nomnonmom. Nach meinem heutigen Einkauf habe ich mit großem Schecken festgestellt, dass 90 % der Produkte in Plastik verpackt sind. Ich werde definitiv versuchen etwas daran zu ändern.

Na klar, nicht nur die teilnehmenden Blogger stellten die Frage: „Aber wie viel bringt das wirklich?“ Auch ihr werdet euch das Fragen. Die Antwort ist denkbar einfach: Jeder muss seinen Beitrag leisten. Die Summe macht´s!

Was hat Otto mit Nachhaltigkeit zutun?

Wer sich schon beim Lesen des Teasers gefragt hat, was Otto mit der ganzen Sache zutun hat, dem möchte ich hier eine Antwort liefern. Ähnlich wie inzwischen viele große Unternehmen, Grenzen zu setzten und im Rahmen der Nachhaltigkeit Verantwortung zu übernehmen: In diesem Zusammenhang wurde nachhaltige Baumwolle, zertifiziertes Holz, CO2-Reduktion sowie Tier- und Artenschutz angesprochen. Definitiv ein Anfang – ganauso wie der re:BLOG-Workshop.

Aufgerüttelt nach einem wirklich spannenden Nachmittag unter Menschen, die sich täglich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen, fühle ich mich sehr motiviert auch meinen Lebensstil zu überdenken und mehr zu leisten. Nachdem ich in Hamburg schon einen ollen Barwagen vom Gehsteig gerettet habe, um ihm neues Leben einzuhauchen, statt einen neuen zu kaufen, werde ich darüber hinaus definitiv meinen eigenen Plastik-Konsum in Frage stellen.

Was leistet ihr zum Erhalt unserer Umwelt? Oder denkt ihr noch darüber nach?

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

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Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Analogie des Wohnens

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