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New Label Love: Maison Popineau

Werbung. Wer mich schon mal zu Hause besucht hat, weiß, dass ich Decken und Kissen im Überfluss habe. Aber mal ehrlich, kann man davon genug haben? Nein! Deshalb ist jetzt auch ein weiteres Kissen bei mir eingezogen – und zwar von Maison Popineau.  Und genau dieses spannende Label möchte ich euch heute vorstellen.

Die schönen Kissen von Maison Popineau werden zu 100 Prozent in Frankreich aus recyceltem Material gefertigt. Dabei handelt es sich aber nicht um irgendwelches recyceltes Material, sondern um Reste von Vintage-Stücken und Haute Couture-Teilen. Ziel des Pariser Labels ist es, Kissen fernab von industriell gefertigten und bedruckten Produkten herzustellen.

Die federführende Funktion bei Maison Popineau liegt bei Aurore Popineau. Nach 20 Jahren Erfahrung als Kostümdesignerin für Oper und Theater, nutzt die Art Directorin ihr Talent, um wunderschöne Luxus-Kissen zu designen. Die verschiedenen Materialien und grafischen Muster machen die Kissen wirklich einzigartig. Das sieht man und das fühlt man. Ich behandle meines wie ein rohes Ei – kaum verwunderlich bei einem Wert von 180 Euro.

Übrigens: Auch das Leder auf der Rückseite der Kissen ist aus recyceltem Material und das Markenzeichen der Labels.

Es gibt die Kissen übrigens in ganz verschiedenen Farb- und Materialkombis, sowie unterschiedlichen Formaten. Ich habe mir das Kissen „Tristan“ ausgesucht, da ich gerade sehr auf Blau stehe. Aber es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Wie gefallen euch die schönen Unikate von Maison Popineau und welches ist euer Favorit?

Fotonachweis: annablogie / Maison Popineau

ESPRIT Home: Jetzt zieht der Frühling ein

Es ist wieder soweit: Wie in jedem Jahr stelle ich euch im Frühjahr die schönsten ESPRIT-Home-Neuheiten vor. Die Frühjahrskollektion des deutschen Unternehmens überrascht 2017 mit leichten Pastelltönen und natürlichen Mustern. 

Ein Mix aus Leichtigkeit und Natürlichkeit zeichnet die neue Frühlingskollektion von ESPRIT Home aus. Die unterschiedlichen Grünnuancen kombiniert mit softem Apricot, Himmelblau und Türkis lassen den Frühling in unsere Wohn- und Schlafzimmer einziehen und bringen jede Menge frischen Wind mit.

ESPRIT Home Spring 2017

Frühling für deine vier Wände

Die floralen Muster und Prints der schönen Kissen, Plaids, Teppiche und Tapeten eigenen sich perfekt für alle, die es harmonisch, pastellig und skandinavisch mögen.

ESPRIT Home Spring 2017

Frühlingserwachen fürs Schlafzimmer

Mein absolutes Highlight ist die Satin-Bettwäsche PUAKO, die es übrigens auch in „Coral Pink“ gibt:

Selbst zu meiner rosa Wand würde sich dieser kontrastreiche Mix aus Farben und organischen Formen super machen.
Aber auch die neuen Tapeten haben es mir angetan. Absolut etwas fürs Schlafzimmer – freundlich, aber zurückhaltend. Es gibt sogar eine Tapete in Apricot! Perfekt für mich. Fehlt mir nur noch jemand, der mir die Wohnung damit tapeziert. Aber auch die mit dem filigranen Grafik-Muster in Gold oder Türkis ist super schön!

Harmonischer Mix

Alle Farben, Muster und Produkte lassen sich übrigens toll miteinander kombinieren ohne zu wild zu wirken. Das ist natürlich Geschmackssache, aber wer es freundlich mag, ist von der neuen ESPRIT-Home-Kollektion 2017 sicher genauso begeistert wie ich.

Die Kollektion hat übrigens auch noch neue Badtextilien zu bieten. Euren Umstyling Ideen sind damit kaum Grenzen gesetzt.

Und damit ihr euch auch schon auf den Sommer freuen könnt, habe ich auch noch eine kleine Preview auf die kommende Sommerkollektion für euch. Wie ihr seht: Es bleibt skandinavisch.

Es bleibt also spannend und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden! Wie gefällt euch die fröhliche neue Frühjahrskokllektion von ESPRIT Home? Macht Lust auf ein Umstyling oder?

Bildquelle: ESPRIT Home / Blume-PR.de

Nicht nur der Frühling ist bei mir eingezogen

Werbung. Langsam wird es Frühling und meine Lust auf frische Farben ist erwacht. Nein, diesmal streiche ich nicht wieder das Schlafzimmer neu – vorerst. Es bleibt erstmal alles beim Alten. Zumindest fast, denn es ist ein für mich ungewöhnlicher Farbtupfer eingezogen: die Cafissimo MINI in Lime von Tchibo.

Wer mir auf Instagram folgt, hat vermutlich schon bemerkt, dass ich eine Kaffeeliebhaberin bin. Bisher habe ich mir meinen Kaffee zu Hause immer in meiner kleinen schwarzen Bialetti gekocht. Das werde ich auch nicht ganz aufgeben, denn ich liebe das Ritual: aufschrauben, Wasser einfüllen, Espresso ins Sieb löffeln, zuschrauben und bei mittlere Hitze (ganz wichtig) zum Kochen bringen. Der perfekte Start in einen perfekten Samstag. Erwarte ich allerdings Gäste, ist meine Bialetti alles andere als praktisch – zu wenig Fassungsvermögen. Hier kommt die hübsche Cafissimo MINI von Tchibo ins Spiel. Zwar handelt es sich um eine Kapselmaschine, was ich erstmal weniger gut fand, aber die Kapseln dieser Maschine sind recyclebar und sie kommt in meinem nur zum Einsatz, wenn es wirklich nötig ist. Nun kann ich endlich meine ganze Kaffeetrinker-Familie einladen und gerate trotzdem nicht in Hektik. Nur mit dem Kalkwasser in Köln muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Sonst ist die Maschine schneller hin, als irgendjemand Kaffee sagen kann.

Übrigens ist auch für alle Geschmäcker etwas dabei: Drei unterschiedliche Knöpfe sorgen für Espresso, Caffè Crema und Filterkaffee. Auch die Kapsel-Auswahl ist groß. Es gibt 15 verschiedene Kaffeesorten und vier Teesorten. Was für mich persönlich immer ganz wichtig ist, ist die Energieeffizienz und Sicherheit für besonders Vergessliche. Deshalb freue ich mich, dass die Cafissimo nach 9 Minuten automatisch abschaltet. Ein Tipp: Augen auf bei der Farbwahl! Ich hatte mir die Farbe Lime ganz anders vorgestellt. Die Abbildung auf der Verpackung hat nur wenig mit der Realität zutun. Sie ist weniger knallig als abgebildet. Für alle, denen diese Farbe nicht gefällt, hält Tchibo aber noch 5 weitere Varianten bereit.

Passend zur Einrichtung
Damit die Maschine noch besser zu meiner Wohnung passt, hat sich Tchibo für diese Kooperation noch mehr einfallen lassen, als mir nur die Cafissimo zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Edding sorgt Tchibo für frischen Wind in meiner Wohnung. Deshalb durfte ich mir außerdem einige Produkte bei Edding aussuchen. Ich wollte die Sprühfraben ohnehin endlich mal ausprobieren. Ausgesucht habe ich mir – natürlich – Mint!

Und die Farbe ist toll. Sie deckt nicht nur super, sondern auch der Farbton hält, was die Verpackung verspricht. Neben einem alten IKEA-Tablett habe ich auch meinem Apfelkisten-Couchtisch eine Frischekur verpasst. Auf beiden hatten sich einige fiese Kaffeeränder gebildet. jetzt erstrahlt alles wieder in einem schönen frischen Mint – passend zu meinen anderen Küchenaccessoires.

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Wer nun Lust auf die Cafissimo hat, kann praktischerweise bei einer Tchibo-Sonderaktion ein Kapsel-Abo für ein Jahr gewinnen. Mehr dazu erfahrt ihr aber bei Tchibo >>> www.tchibo.de 

Was sagt ihr zu der kleinen zitronigen Kaffeemaschine? Wäre sie was für euch oder schreckt ihr vor dem Kapselmüll zurück?

Neue Farben, neue Materialien, neue Wirkung

„Hygge“ ist in aller Munde. Der Begriff steht in diesem Fall aber nicht für ein IKEA-Regal, sondern beschreibt laut des Zukunftsreports 2017 eine ganze Trendbewegung: Der dänische Begriff – ausgesprochen „Hügge“ – bedeutet so viel wie „Gemütlichkeit“ und repräsentiert einen Lifestyle der Dänen, die 2016 Platz 1 der glücklichsten Menschen der Welt belegten. Ein guter Grund es sich ebenfalls hyggelig zu machen – und zwar mit ein paar neuen Wohnaccessoires.

In meiner Wohnung ist es bereits sehr hyggelig, aber optimieren kann man immer. Wie sollte man auch sonst rechtfertigen, dass man immer wieder neue hübsche Wohnaccessoires nach Hause trägt. Ihr merkt schon, ich mache es mir nicht nur schön, ich rede es mir auch schön. Nun gut, man gönnt sich ja sonst nichts. Jetzt aber zu meinen neuen Schätzen, die nicht nur den Trend zur „Hyggelichkeit“ widerspiegeln, sondern auch andere Trends 2017.

Keramik- und Töpferwaren

Meine neuen Schätze sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber genau die sind es ja meistens, die dem ganzen Ambiente einen neuen Glanz verleihen. In meinem Fall handelt es sich neben Kerzen, Kerzenhaltern, Kissen und einer Decke, um Töpferwaren. Fernab von glatter Massenware, rufen sie Gefühle von Urtümlichkeit und Individualität in uns wach und passen perfekt zum angesagten Mid Century Style. Auch ein guter Grund mal wieder öfter die hiesigen Flohmärkte zu besuchen. Findet man doch dort getöpferte Krüge, Schalen und Vasen en masse. Meine schöne neue blaue Schale habe ich allerdings letzte Woche in Maastricht bei Sissy Boy erstanden. Falls ihr die Gelegenheit habt, müsst ihr dort unbedingt hin! Ich dachte, ich flippe aus. Meinem Freund war wohl auch nicht ganz klar, was er sich antut, als er mich –eigentlich schon auf dem Weg zum Auto – noch auf den Laden aufmerksam gemacht hat: „Guck mal, gibt´s hier nicht vielleicht was für dich?“ Jaha, gab es …

Renaissance der Töpferware
Keramikprodukte aller Art liegen wieder voll im Trend. Die erneut entfachte Liebe wird nicht zuletzt von unserer veränderten Einstellung zur Ernährung beeinflusst. In angesagten Restaurants wird regionales Essen auf regionaler Keramik serviert, Food-Blogger präsentieren ihr individuellen Rezepte auf individuellen Unikaten und auch zu Hause schätzen wir die Einzigartigkeit der Produkte, die unsere Bedürfnisse nach Individualität und Naturverbundenheit repräsentieren. Leinen passt übrigens perfekt zu Keramik und liegt ebenfalls voll im Trend – egal, ob als Platzdeckchen, Tischdecke oder Serviette.

Grün: Hommage an die Natürlichkeit

Ein weiterer Trend, der unserem Wunsch nach Natürlichkeit Rechnung trägt, ist die Farbe Grün. Mein Herz schlägt schon lange für eine ganz bestimmtes Grün: für Mint. Es ist hell, frisch und passt zu fast allem. Aber auch andere Grüntöne gefallen mir gut – besonders die gedeckten. Deshalb habe ich mir, neben ein paar samtigen Sanela-Kissenhüllen von IKEA und einer grünen Decke von Bolia, bei Sissy Boy auch gleich ein paar grüne Kerzen gegönnt. In der Kombination mit Mint und Weiß ist ein wirklich harmonisches Farbenspiel in meiner Kuschelecke entstanden. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Langsam wirkt der Bereich etwas überladen. Aber zum Frühling verschwinden ohnehin ein paar Dinge im Schrank.

Natürlich und hyggelig
Natürlich und hyggelig

Aber nach der imm cologne mussten ein paar Accessoires in Blau, Grün und Gold einziehen. Apropos Gold: Auf der Messe habe ich mich in die 721 Grams-Kerzenhalter von &tradition verliebt, die mir mit 99 Euro pro Stück leider doch etwas zu teuer sind. Deshalb habe ich mir bei Bolia zwei gekauft, die denen von &tradition zumindest ähnlich sehen und mich genauso glücklich machen. In der Kombi mit den Kerzen: einfach nur schön! Übrigens: Kupfer scheint komplett in der Versenkung zu verschwinden. Es brechen tatsächlich goldenen Zeiten an.

Damit bin ich nun auch schon wieder am Ende meiner kleinen Tour. Vielleicht ist ja etwas Inspiration für euch dabei? Lasst mich wissen, ob etwas davon auf euren Wunschzettel wandert.

 

 

imm cologne: eine Welle von Eindrücken

Die imm cologne: Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr reißt mich eine Welle von Eindrücken mit, wirbelt mich durch die Gänge der Hallen und spült mich am Ende – müde, aber inspiriert – zurück in meine kleine urbane Höhle. Hier sitze ich nun, umgeben von meinen Alltagsmöbeln und versuche aus dieser Informationsflut die Quintessenz herauszufiltern. 

Nach Sichtung meiner Fotos, zeichnen sich für mich vier große Trends sehr deutlich ab: der Wunsch nach Natürlichkeit, das Bedürfnis nach mehr Wohnlichkeit, die Sehnsucht nach Entschleunigung und der Mut zur Farbe.

Trend 1: Der Wunsch nach Natürlichkeit wächst

Wer sich ein bisschen auf der imm cologne umgeschaut hat, hat sicher ebenfalls schnell erkannt, dass der Anteil an Pflanzen und grünen Akzente in Kombination mit natürlichen Materialien wächst. Die Natur erobert unsere Wohnräume. Überall werden Möbel, Wohnaccessoires und Wände in den verschiedensten Grün-Nuancen präsentiert – dunkelgrüne Töne dominieren aber ganz klar. Kombiniert wird mit Filz, Leder – vorwiegend cognacfarben – und edlen Hölzern sowie Pflanzen. Bestes Beispiel der #immspired-Stand von Bloggerin Désirée von Vosges Paris:

Stand von Vosges Paris

Aber auch viele Designer kommen dem Wunsch nach Natürlichkeit nach und haben Produkte entworfen, die es einfacher machen, uns die Natur in unsere vier Wände zu holen. Unter anderem das Label Design House Stockholm:

Beide „Greenhouses“ stehen auf meiner Wunschliste sehr weit oben, wobei mir das große Holzhaus fast ein bisschen zu teuer ist. Leider.

Trend 2: Hygge – die Sehnsucht nach Wohnlichkeit

Der dänische Begriff Hygge beschreibt ein Lebensgefühl und trifft damit den Nerv unserer Zeit. Umso hektischer und schnelllebiger unser Alltag ist, desto mehr sehnen wir uns nach einem Rückzugsort. Das klingt erstmal sehr nach einem Trend der 90er, dem Cocooning, unterscheidet sich davon aber in einem wesentlichen Punkt: Hygge vereint den Wunsch nach Komfort mit unseren Kommunikationsbedürfnissen innerhalb einer geschützten Umgebung. Das Resultat: Es wird wieder wohnlich – genaugenommen hyggelig. Und womit machen wir es uns hyggelig? Natürlich mit unserer Familie und unseren Freunden – umgeben von skandinavischem Design, Pastellfarben, Naturmaterialien, Kleinmöbeln und Wohnaccessoires. Perfekt, denn diese Beschreibung trifft genau auf meine Wohnung zu. Bei mir bleibt also alles, wie es ist. Hyggelig kann es aber auch in dunklem Ambiente sein, wie man bei Ethnicraft und Woud sieht. Hauptsache man fühlt sich beschützt und geborgen:

Trend 3: der Mid Century Style

Resultierend aus dem Wunsch nach einem entschleunigten Alltag ist ein weiterer Trend entstanden, der Hygge nicht ganz unähnlich ist: Designklassiker feiern ein Comeback und lassen alte Zeiten lebendig werden. Sie verkörpern eine Sehnsucht nach traditionellen Werte, fernab von neuen Medien und modernen Technologien.
Hersteller wie Vitra, Walter Knoll, String Furniture oder Thonet legten einiger ihrer Klassiker vor einigen Jahres neu auf. Damit trafen sie ins Schwarze und brachten einen Stein in Rollen. Inzwischen ziehen auch viele andere Hersteller nach, sodass ich mich auf der imm cologne gelegentlich gefühlt habe, als hätte ich eine Zeitreise in die 1950er und 60er angetreten. Skandinavische Formen, edles Holz, Rattangeflecht, Samt und Messing luden bei &tradition, Richard Lampert, Woud, Thonet oder Vitra ein, es sich in einer längst vergangenen Zeit gemütlich zu machen. Nostalgie pur:

Trend 4: Mut zur Farbe

Die Bilder verraten es bereits: Die imm 2017 war farbenfroh. Dominiert hat aber vor allem die Farbe Grün in fast allen seinen Facetten. Aber auch Rot und Cognac scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Rot eignet sich besonders als Eyecatcher, sollte aber eher akzentuiert eingesetzt werden. Ein toller Hingucker: das rote Regal Mesh von Piure:

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

 

Damit komme ich auch schon zum Ende meiner Odyssee durch die Hallen der imm cologne 2017. Ein bisschen ausführlicher habe die Trends schon auf G-Pulse beschrieben, wo ich bereits in der vergangenen Woche einen Artikel veröffentlicht habe. Ich muss allerdings sagen, dass mich nicht viel auf der Messe überrascht hat. Alle Trends haben sich bereits 2016 angekündigt. Natürlich gab es trotzdem ein paar Möbel-Highlights, die bereits auf meiner Wunschliste stehen und auch einigermaßen bezahlbar sind, aber davon berichte ich euch noch in kommenden Tagen. Eines nach dem anderen. Bleibt also dran!

Unterwegs war ich übrigens mit Ricarda und Clara von Blogst, sowie mit jeder Menge toller und inspirierender Bloggerladies. Unter den Hashtag #blimm17 findet ihr bei Instagram alle unsere Bilder der Bloggertour und damit natürlich auch besagte Bloggerinnen. Gerne folgen!

Blogst Lounge auf der imm cologne 2017
Foto: imm cologne

Was sagt ihr zu den neuen Trends 2017? Könnt ihr euch mit Ihnen identifizieren oder alles Unsinn?

 

Wohnideen: Soll der Winter doch kommen

In letzter Zeit herrscht bei mir Chaos.. Ich komme nicht zum Aufzuräumen. Das passiert mir eigentlich nur, wenn ich viele viele andere Dinge im Kopf habe. Am Sonntag habe ich endlich mal wieder klar Schiff gemacht und mit einfachen Mitteln für mehr Gemütlichkeit gesorgt. Das könnt ihr auch. Ich habe ein paar Tipps für euch.

Herbstliche Deko

Deko für winterliche Gemütlichkeit
Die Zeitumstellung ist für mich alljährlich der Startschuss, es mir gemütlich zu machen. Die Deko wird noch herbstlicher, als sie ohnehin schon ist, ich krame meinen Leuchtstern hervor und hole die Kuscheldecken aus dem Bettkasten.

Gemütlich muss nicht gleich kitschig sein
Um es euch gemütlich zu machen benötigt ihr weder kitschige Ton-Kürbis-Kerzenhalter auf dem Esstisch, noch glitzernde Deko-Sterne an jeder Ecke:

  1. Setzt warme Farben ein: Ob Blumen, Kissen oder Accessoires, schon kleine Akzente in warmen Farben sorgen sofort für mehr Behaglichkeit.
  2. Kissen, Felle und Decken: Es ist Zeit, es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Was weich aussieht, lädt zum kuscheln ein und macht das Wohnzimmer zur Wohlfühl-Oase.
  3. Bringt Licht ins Dunkel: Nach der Zeitumstellung wird es noch früher dunkel. Damit es gemütlich wird, solltet ihr aber nicht die großen Deckenleuchten einschalten, sondern besser mit kleinen Tischleuchten warme Licht-Akzente erzeugen. Und vergesst nicht ein paar Kerzen anzuzünden!

Soviel Neues kann ich euch in meiner Wohnung diesmal gar nicht zeigen. Ich habe einfach nur umgestylt. Eigentlich super. Ich habe kein Geld ausgegeben und bleibe meinem Nachhaltigkeits-Motto treu: „Es muss nicht immer alles neu sein.

Herbst bei annablogie

Aber nein! Halt! Ein hübsches Wohnaccessoire kennt ihr doch noch nicht. Für mich ist es nur gar nicht mehr neu, aber bisher habe ich es nur auf Instagram gezeigt: mein „Knot Cushion“ von Design House Stockholm.

Das Kissen sieht nicht nur toll aus, man kann es auch super zum Lesen unter den Kopf schieben. Wobei es sich gerade so gut auf meinem Stuhl macht, dass es dort erstmal zu rein dekorativen Zwecken liegen bleibt. Im folgenden Video erzählt Designerin Ragnheiður Ösp Sigurðardóttir, wie die Idee für das Kissen entstanden ist.

Das war es für heute von mir. Wie macht ihr es euch Zuhause gemütlich? So wie ich mit Kerzen, kuscheligen Decken, Wärmflasche und Schoki oder habt ihr andere Herbst- und Winterrituale?

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

schlafzimmerdeko_annablogie
Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Die Farbe Rosa — in meinem Schlafzimmer

Ich habe es getan. Schon wieder. Meine Schlafzimmerwand erstrahlt jetzt nicht mehr in einem Eisblau, sondern in Zartrosa. Denn selbst wenn man einiges über die Wirkung von Farben weiß, manchmal muss man es einfach selbst ausprobieren: Rosa auf Weiß.

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Rose Quartz ist eine der Trendfarben 2016. Das ist allerdings nicht der Grund, warum ich mich für Rosa als neue Wandfarbe entschieden habe. Angesteckt hat mich im Antonia von craftifair schon im Januar. Sie hat auch eine rosa Wand. Und nachdem mir das Eisblau (das eigentlich Mint sein sollte) schon von Anfang an zu kühl war, hat sich der Wunsch nach einem wärmeren Pastellton immer weiter gefestigt. Rosa ist so freundlich, sanft und wirkt irgendwie beruhigend. Die Farbe steht außerdem für seelische und geistige Ausgewogenheit und Zufriedenheit. Von Farbtherapeuten wird sie sogar als besonders Schlaf fördernd eingestuft. Warme, erdige Brauntöne wirken hingegen sehr gemütlich und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit. Perfekt, denn meine Fensterrahmen sind bräunlich rot. Ruhe und Sicherheit — vereint in meinem Schlafzimmer.

Meine Fensterrahmen und ich sind übrigens keine guten Freunde. Wirklich! Ich höre oft, wie toll und außergewöhnlich sie sind, aber sie erschweren mir das Einrichten. Das Blau zu diesen Rahmen: Katastrophe! Mit Rücksicht auf die Fenster habe ich diesmal eine sehr helle Abstufung des gleichen Rottons gewählt. Und voilá: Es passt. Und nicht nur diese Kombi harmoniert. Rosa funktioniert fantastisch mit Pflanzen. Die beiden Komplementärfarben erzeugen einen tollen Kontrast.

Falls ihr euch auch für die Wandfarbe Rosa entscheidet, seid bitte vorsichtig. Schaut euch am besten vorher einige Beispiele an und wählt mit Bedacht. Je nachdem, was ihr mit dem Rosa kombinieren wollt, kann das Rosa zu bläulich, aber auch zu gelblich ausfallen. Falls ihr Inspiration braucht, ich habe bei Pinterst fleißig gesammelt. Das vereinfacht euch die Recherche vielleicht.

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Nachfolgend seht ihr auch noch mal, was ich in den letzten zwei Jahren hier schon alles ausprobiert habe. Rückblickend gefällt mir nach wie vor das Apricot total gut. Welche Farbe ist euer Favorit?

 

Mit einem GIVE AWAY zu herbstlicher Tischdeko

Noch ist es warm, aber wer abends um 20:00 Uhr noch draußen sitzt, hat schnell das Gefühl, es wäre bereits 22:00 Uhr. Kein Wunder, es wird inzwischen schon früh dunkel. Und auch offiziell wurde der Herbst am vergangenen Donnerstag eingeläutet. Es wird also Zeit es sich gemütlich zu machen. Ich unterstütze euch dabei und verlose das perfekte Wohnaccessoire.

Ihr könnt euch vielleicht erinnern, dass ich im Juli bei Schöner Wohnen zu Gast war. Bei diesem Bloggerevent ging es um den Launch des neuen Schöner Wohnen Online-Shops, der inzwischen mit wirklich schönen Möbeln und Wohnaccessoires zum Kaufrausch einlädt.
Unter den FRIDAY 5 des Shops findet ihr übrigens auch meine fünf Lieblingsstücke. Ein besonderes Highlight für mich, habe ich mir doch schon als Teenie gewünscht, irgendwann mal für Schöner Wohnen zu arbeiten.

Friday 5 mit annablogie

Es gibt im Shop aber auch wirklich tolle Highlights! Das hat es nicht einfach gemacht, mich für nur fünf Produkte zu entscheiden. Folgende sind es geworden:

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Eine weitere absolute Shop-Schönheiten, die ebenfalls zu meinen Favoriten gehört, liegt gerade bei mir zuhause auf dem Esstisch, wartet aber auf euch: der ferm living Kerzenhalter String. Er ist nur Gast bei mir und soll schon bald  bei einem von euch liegen. Deshalb gibt es das schöne Teil ab heute zu gewinnen.

Die Gewinnspiel-Bedingungen:
Alles was ihr tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist: hier, unter dem Facebook-Post oder unter dem Instagram-Foto jemanden zu verlinken, mit dem ihr es euch bei Kerzenschein gerne gemütlich machen möchtet. Das kann natürlich auch die beste Freundin sein! 

  • Verlost wird 1 x ferm living Kerzenhalter String in Grau im Wert von 106,00 Euro.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  • An der Verlosung des ausgelobten Preises nimmt teil, wer bis zum Teilnahmeschluss (s.u.) die Gewinnspielaufgabe durch einen Kommentar (WordPress , Instagram oder Facebook) beantwortet. Die Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen.
  • Die Verlosung findet jeweils unter allen eingehenden Kommentaren statt. Für die Ziehung des Gewinners wird das Zufallsprinzip angewendet.
  • Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
  • Teilnahmeschluss ist der 02.10.2016 (23:59 Uhr).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich drücke euch die Daumen!

Fotos: ferm living, Anna Steffi Winterhoff/annablogie
Screenshots: schoener-wohnen.de

Thai-Curry: Buntes Essen ist das beste Essen

Kochen. Kochen ist eigentlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Mittags esse ich oft Salat und abends schmeiße ich mir meist schnell ein bisschen Gemüse in die Pfanne. Wahlweise mit Hähnchen oder mit Kidneybohnen. Am Wochenende ist das anders, denn da koche ich nicht alleine. Ich koche mit Dominik und das macht mir richtig Spaß. Diesmal haben wir uns an leckerem grünen Thai-Curry versucht.

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Thaicurry mit Hähnchenbrust und Mangostücken.

Meine Küche ist immernoch recht spärlich ausgestattet. Bisher habe ich da keinen großen Wert drauf gelegt. Doch nach und nach rüste ich auf. Vielleicht hat das etwas mit dem Alter zutun. Man beginnt Wein zu mögen, steht plötzlich auf Oliven und beginnt sich für scharfe Messer, gute Töpfe und schöne, aber vor allem auch funktionale Pfeffer- und Salzmühlen zu interessieren. Verrückt, aber wahr.

Ein gutes Messer und besagte Pfeffer- und Salzmühlen sind, dem Interior-Shop WestwingNow* sei Dank, nun Teil meines wachsenden Küchensortiments. Auf das hübsche Mühlenset von Menu habe ich schon seit einer ganzen Weile ein Auge geworfen. Jetzt bin ich überglücklich, dass sie endlich meinen Tisch zieren. Man möchte sie fast gar nicht benutzen, aber wir haben sie am Wochenende dann doch eingeweiht. Und weil es so lecker war, zeige ich euch nicht nur schöne Fotos, sondern verrate euch auch unser Easy Peasy-Curry-Rezept.


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  • 300 g  Hähnchenbrust 
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1  rote Zwiebel  
  • 1 kleine Zucchini
  • 1  Möhre  
  • 5-6 Stile  Koriander  
  • Saft von 1/2 Limette 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1/2 Mango
  •  Salz und Pfeffer 
  • 1 TL Sesamöl  
  • 1 EL  grüne Currypaste  
  • 200 ml  ungesüßte Kokosmilch (Dose) 
  • 100 g  Basmatireis  

Die Vorbereitung

Wir haben das Fleisch schon einen Tag vorher in Sesamöl eingelegt und mit einer Handvoll Frühlingszwiebeln, etwas Koriander, Chili und Knoblauch eine Nacht lang ziehen lassen.

Die Zubereitung

Am zweiten Tag haben wir das Fleisch dann zusammen mit einer mittelgroßen roten Zwiebel angebraten und nach und nach je eine Handvoll Karotten- und Zucchinistreifen dazu gegeben. Für ein bisschen Süße im Essen haben wir noch eine halbe Mango in die Pfanne geschnitten. Gewürzt haben wir natürlich mit Salz, Pfeffer, Currypulver und einem Esslöffel grüner Currypaste. Mit der Schärfe müssen wir immer ein bisschen aufpassen. Ich übe mich gerade im Essen scharfer Gerichte, während es Dominik nie scharf genug sein kann.

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Mit dem neuen Messer macht das Kochen gleich doppeltn Spaß.

Nachdem Fleisch und Gemüse angebraten waren, haben wir noch eine ordentliche Portion Koriander hinzugefügt. Mit Stilen, denn gerade die Stile haben einen besonders intensiven Geschmack. Wer möchte, kann das Gericht auch noch mit etwas Limettensaft verfeinern.
Anschließend haben wir das Ganze noch mit 3/4 Dose Kokosmilch aufgegossen und köcheln lassen, bis auch der Reis fertig war. Insgesamt eine Sache von circa 20 Minuten.

Es gibt sicher ausgeklügeltere und aufwendigere Rezepte, aber wir experimentieren gerne und mögen es einfach. Und sind nicht gerade die einfachen Dinge oft die besten?

Wie kocht ihr euer Curry? Vielleicht können wir uns noch etwas abgucken!

*Kooperation
Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie