Werbung. Manchmal reichen schon eine neue Wandfarbe oder ein paar Kissen, damit das Gefühl entsteht, man sei in eine neue Wohnung gezogen. Was denkt ihr, was passiert, wenn ein neues Sofa einzieht? Ich verrate es euch.

Tatsächlich wünsche ich mir schon seit meinem Einzug in diese Wohnung ein richtiges Sofa. Nein halt, eigentlich schon seitdem ich nach Köln gezogen bin. Denn als ich damals in die kleine 32-Quadratmeter-Wohnung einzog, war kein Platz für ein schönes Sofa und Geld hat ich auch keines. Es musste deshalb ein praktisches Schlafsofa sein. Und wenn man sowas erstmal angeschafft hat, kauft man sich beim nächsten Umzug auch nicht einfach so ein neues Sofa. So hat mich mein kleines WG-Sofa eine ganze Weile begleitet. Dank einer Kooperation mit Sofacompany steht aber nun endlich mein Traumsofa hier in meinem Wohnzimmer – groß, bequem und sogar mit Recamiere. Ich liebe es!
Angekommen ist es gestern um 8:30 Uhr. Ich musste nur noch die Beine anschrauben und konnte sofort den neuen Liegekomfort testen, was ich auch ausgiebig getan habe.

Sofa kaufen: So habe ich Astha von Sofacompany gefunden

Ein Sofa sollte man immer vorher live anschauen

Bestellt habe ich das Sofa schon Anfang September, nachdem ich mir im neuen Kölner Showroom von Sofacompany die Modelle live angeschaut habe. Denn eine Entscheidung für so ein großes Möbelstück trifft mach nicht mal eben so. Das Modell und die Füße waren schnell ausgesucht, aber mit der Auswahl des Bezugs habe ich mich sehr schwer getan. Glücklicherweise hatte ich Hilfe von einer richtigen Expertin. Meine Freundin Sarah ist Raumausstattermeisterin und bereitet in ihrer Werkstatt alte Vintage-Schätzchen und Designklassiker wieder auf. Sie hat mich begleitet und die Mitarbeiter des Showroom mit Fragen nur so gelöchert. Und natürlich hat sie mit mir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Bezüge abgewägt.

 

Zusammen haben wir uns die Stoffe im Tageslicht angeschaut, die Weichheit und die Stabilität geprüft und natürlich eine ganze Weile über die richtige Farbe diskutiert. Am Ende habe ich mich tatsächlich für den neutralen Bezug Agnes Brown entschieden, der mir auch weiterhin viel Gestaltungsspielraum lässt.
Jetzt fehlen nur noch ein paar farblich passende Kissen. Die aktuellen Blau- und Grüntöne gefallen mir noch nicht so gut. Es darf wieder bunter werden. Praktischerweise ist Sarah auch hier Expertin, weshalb demnächst noch neue Kissen bei mir einziehen werden. Darauf freue ich mich schon riesig! Die Stoffe haben wir bereits ausgewählt. Hier seht ihr schon eine kleine Preview der Farbenauswahl (Sofabezug: rechts unten).

Sofa kaufen: So habe ich Astha von Sofacompany gefunden

Cura von Sofacompany: Gesammelt, geschmolzen und zu einem Textil verwoben

Verliebt hatte ich mich zuerst aber in einen anderen Stoff, den Sofacompany ganz neu im Sortiment hat. Cura heißt der Bezug und es gibt ihn in einem ganz fantastischen Grün. Leider fand ich die Haptik nicht überzeugend. Dabei steckt hinter dem Stoff ein toller Ansatz, denn das Cura-Gewebe besteht zu 98 Prozent aus recycelten PET-Kunststoffflaschen. Anstatt auf Deponien oder in der Natur zu landen, werden sie gesammelt, sortiert sowie gereinigt – und schließlich zu Fasern geschmolzen. Aber am Ende muss man sich auf seinem Sofa auch wohlfühlen. Dafür war mit mir der Cura nicht weich genug. Das hat mir meine Entscheidung natürlich zusätzlich erschwert, denn es war Liebe auf den ersten Blick. Die Farbe ist einfach der Knaller. Cura ist wahrscheinlich eher etwas für den Objektbereich und nichts für private Wohnzimmer. Daher bin ich froh, dass ich auf Tuschfühlung gegangen bin – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kann euch also nur den Tipp geben: Bestellt nicht blind! Geht in einen Showroom. Setzt euch hin, legt euch hin und nehmt Muster mit nach Hause, um euch die Farbe da noch mal in Ruhe anzuschauen.

Ein Sofa einfach selbst gestalten

Ich bin auf jeden Fall sehr happy mit meinem selbst konfigurierten Astha-Sofa. Denn meine größte Angst war, dass mir das Sofa am Ende doch nicht gefällt oder ich einen Fehler bei der Konfiguration gemacht habe. Im Showroom kann man sich zwar viele Modelle anschauen, aber so wie ich es mir zusammenstellt habe, gab es das Sofa vor Ort nicht zu sehen. Auch Pinterest konnte mir hier nicht helfen. Umso glücklicher bin ich, dass es genauso ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Die neun Wochen Wartezeit haben sich also gelohnt. Und jedes Mal, wenn ich jetzt ins Wohnzimmer komme, fühlt es sich an wie ein ganz neues Wohnzimmer. Das Sofa wertet den Raum so sehr auf, dass ich jedesmal kurz überrascht bin.

Sofa kaufen: So habe ich Astha von Sofacompany gefunden

Bilder: annablogie / Anna Steffi Winterhoff

Jetzt beginnt der Langzeittest und ich bin gespannt, ob ich auf diesem Sofa genauso viel Zeit verbringe, wie auf dem alten. Welche Erfahrungen habt ihr beim Sofakauf gemacht und worauf würdet ihr beim nächsten Kauf verstärkt achten?

 

 

 

2 Antworten auf „Eingezogen: Astha – mein neues Sofa von Sofacompany

  1. Liebe Anna, ich bin so glücklich dass Du so glücklich bist. Dein neues Sofa mag ich sehr und ja, es wertet den Raum sehr auf! Ich muss lächeln weil Du so vernünftig an die Auswahl gegangen bist. Ich neige ja zu emotionalen Entscheidungen, was mir schon so manchen Flop eingebracht hat. Unter anderem mein jetziges Sofa. Es war halt günstig und das merkt man jetzt nach 4 Jahren sehr. Sollte ich jedoch die Kohle für ein neues Sofa haben, dann gehn wir zusammen zur Sofacompany und Du hilfst mir beim Aussuchen, ok? Mein nächstes Sofa hat auf jeden Fall Farbe. Dass ist Gesetz!
    Ich wünsche Dir, Polizeiboot und dem Sofa ein tolles Wochenende!
    Liebste Grüße
    Rita

    1. Danke liebe Rita! Ich bin wirklich happy mit der Entscheidung und froh darüber, dass ich nicht aus dem Bauch heraus entschieden habe. Das mache ich sonst auch ganz gerne und oft funktioniert das auch. In diesem Fall war es tatsächlich Polizeiboot Norbert, der mich dazu gebracht hat eine so große Entscheidung nicht übers Knie zu brechen. Ich hätte fast das grüne Sofa bestellt, ohne mich im Showroom erstmal umzuschauen. Ich bin so froh, dass ich das nicht gemacht habe! Denn so hübsch der Cura-Bezug ist, im Sommer mit nackten Beinen auf dem Sofa, hätte ich mich zu Tode geärgert. Und von dir kam ja auch das Argument mit den aufgescheuerten Ellbogen. Das war ein guter Punkt, der mich auch noch mal zur Vernunft gebracht hat, als ich fast noch mal eingeknickt wäre. Vielen Dank dafür! ❤ Und ja, wenn es soweit ist, komme ich mit zur Sofacompany!
      Liebste Grüße
      Anna

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