Malerische Städte, kilometerlange Sandstrände, fantastisches Essen, Kaffee, Eis und über 60 Millionen Olivenbäume – alles das ist Apulien, der Stiefelabsatz Italiens. Ein Teil Europas, der wenig touristisch, aber absolut sehenswert ist. Hier sind meine Reisetipps.

Wir haben letztes Jahr lange überlegt, wohin es gehen soll. Mitte September, nicht zu teuer und bitte warm, aber nicht zu warm. Nach langem Hin und Her haben wir uns für Italien bzw. Apulien entschieden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr genau, wie wir darauf gekommen sind, aber nachdem wir ein bisschen gegoogelt haben, war schnell klar, dass es dort paradiesisch sein muss und wir wurden nicht enttäuscht. Perfektes Wetter, weiße Sandstrände, felsige Buchten, wunderschöne alte Städtchen und natürlich alles was ich sonst noch an Italien liebe: guter Kaffee, leckere Pasta, Gelato, Cornetti und extrem nette Menschen. Was will man mehr?

Übernachten in Apulien

Für mich ist es natürlich auch immer wichtig, wie die Unterkunft aussieht. Ich brauche zwar keinen Luxus oder ein schickes Boutique Hotel. Aber Charme brauche ich – und den haben wir in Lizzanello in der Masseria Don Vito gefunden.

Wir fanden es wunderschön dort. Ruhig, gemütlich und alles da, was man benötig – inklusive eines riesigen Grundstücks voller Olivenbäume, einem Süßwasser-Pool und einer Menge süßer Katzis. Ich stehe einfach auf Katzen.

Unterwegs in Apulien

Was man natürlich braucht, um von Ort zu Ort und Strand zu Strand zu kommen, ist ein Auto. Wir haben von unserer Unterkunft aus, die zwar einen Pool hatte, aber weit weg vom Meer lag, Tagesausflüge gemacht. Immer abwechselnd in eine Stadt oder an den Strand. Fortbewegt haben wir uns in einem Fiat 500X. Irgendwie sehr italienisch, aber auf moderne Art. Was allerdings in Apulien wirklich abenteuerlich ist, sind die Straßenverhältnisse und der Verkehr. Monströse Schlaglöcher und Raser sind in Apulien Programm. Aber wen wundert es, wir sprechen immerhin von Italien. Aber Scherz beiseite: Fahrt vorsichtig, die Einheimischen tun es nicht!

Die beste Reisezeit für Apulien

Auch wenn nicht mehr alles so bunt ist, die beste Reisezeit für Apulien ist September. Die Temperaturen sinken im Durchschnitt auf angenehme 26 Grad, der Sommertrubel hat bereits nachgelassen und das Meer ist immer noch herrlich warm. Und da im September die Nebensaison startet, sinken auch entsprechend die Preise.

Stadt, Land, Meer

Wir lieben eine gute Mischung aus Sightseeing und Relaxing. Deshalb haben wir auch nicht alle sehenswerten Städte oder Strände besucht. Wir haben uns lediglich die Perlen rausgepickt und zwischendurch auch mal einen Tag am Pool gefaulenzt. Besuchen müsst ihr aber unbedingt Lecce und Gallipoli. Diese Städtchen haben es mir wirklich angetan!

Gallipoli: Eine alte Festungsmauer, Strände soweit das Auge reicht, bunte Fischerboote, enge Gässchen und Kaffeehäuser bis auf die Gehwege hinaus sorgen in Gallipoli für das typisch italienische Flair. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, mehr Italien geht nicht.

Die historische Stadt liegt auf einer Halbinsel und egal wohin man sich bewegt, am Ende kommt man immer ans Meer. Entsprechend haben wir auch die Gelegenheit genutzt, um etwas für diese Gegend Typisches zu essen: Orecchiette, italienische Öhrchen-Nudeln, mit Muscheln.

Typisch Apulien: OrecchietteWir nutzen im Urlaub übrigens immer Tripadvisor, um Restaurants zu finden. Bisher wurden wir nur selten enttäuscht. Ich kann euch die App also wirklich ans Herz legen.

Lecce: Man nennt die Stadt auch das Florenz Apuliens, was ich sehr treffend finde. Architektonisch haben die beiden Städte definitiv Ähnlichkeit.
Um die Stadt zu entdecken, nehmt euch einen Tag Zeit, geht bummeln, Eis essen und lasst euch durch die kleinen Gassen treiben – vorbei an dem unglaublich prächtigen Domplatz und der Piazza San Oronzo.

Strandleben

Und wenn ihr Lust auf Meer habt, fahrt an die Adriaküste. Uns hat es mehrfach an den Strand von Alimini gezogen. Feiner weißer Sand, sanft geschwungene Dünen und azurblaues Wasser: Die gesamte Küste ist ein absoluter Traum.

Oh Apulien … Ihr merkt, ich bin immer noch verliebt. Wenn ihr Lust auf Italien habt, dann kann ich euch den Stiefelabsatz sehr ans Herz legen! Wer zudem mehr Lust auf Portugal hat, findet hier ein paar meiner Highlights von unserer Reise an die Algarve.

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Color Palette: Bella Puglia

Eine Antwort auf „Spätsommer in Apulien – meine Reisetipps

  1. Hallo,
    das sind ja wunderschöne Bilder! DA bekommt man richtig List auf Urlaub. Ich habe mir Apulien direkt mal auf meine Unbedingt-mal-hin-Liste geschrieben. Danke für den Tipp und die schönen Bilder!

    Grüße
    Anna

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