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Zimt, Apfel & Haselnuss: Hier ist mein Lieblingskuchen

Heute habe ich ausnahmsweise mal wieder etwas aus meiner Küche für euch. Der Grund: Mein Backofen funktioniert endlich. Drei Jahre hat es gedauert, bis der Hausmeister ihn mir angeschlossen hat. Ja, ihr habt richtig gehört: Ich habe drei Jahre ohne Backofen gelebt. Jetzt weiß ich ihn umso mehr zu schätzen und habe ihn dauernd in Betrieb – unter anderem, um den leckeren Carina-Kuchen zu backen. Der beste Kuchen überhaupt! 

Carina-Kuchen klingt vielleicht erstmal komisch, aber dieser Name kommt nicht von mir, sondern von Dr. Oetker. Vielleicht kennen einige von euch die Backmischung noch, die später Tortina-Kuchen hieß und dann irgendwann ganz aus den Supermarktregalen verschwunden ist. Jetzt habe ich das Rezept bei Elbcuisine entdeckt und etwas damit experimentiert. Dabei ist eine Apfel-Zimt-Variation des Rezepts entstanden, die ich einfach unfassbar lecker finde. Eigentlich hatte ich nur keine Schokoraspel mehr zuhause und zwei Äpfel übrig und musste auf die Schnelle improvisieren. Herausgekommen ist dabei, was ihr auf dem unteren Foto seht (der gleiche Kuchen wie im Titelbild, nur mit einer leckeren Baiser-Schicht zusätzlich). Um den lockeren Apfel-Zimt-Kuchen mit Haselnuss-Baiser zu backen benötigt ihr folgende Zutaten (ca. 1 Stunde Zubereitungszeit):

5 Eier
100 g weiche Butter oder Margarine
140 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanille-Zucker
150 g Mehl
3 TL Backpulver
50 ml Milch
1 Löffel Nutella
2 TL Zimt
2 Äpfel
120 g Puderzucker
100 g gemahlene Haselnüsse

Temperatur und Backzeit: ca. 40 Minuten bei 150 Grad Umluft

Carina-Kuchen: die Zubereitung

Als erstes trennt ihr von 4 der Eier das Eiweiß und Eigelb. Schlagt das Eiweiß anschließend steif und stellt den Eischnee zur Seite. Tipp von Elbcuisine: Mit dieser Reihenfolge spart ihr euch 1 x das Spülen der Rührstäbe. Wichtig: Der Eischnee muss wirklich steif sein, sonst gelingt das Baiser später nicht. Auf dem folgenden Foto und dem Titelbild seht ihr nämlich meine Kuchen-Variante ohne Baiser-Schicht, weil mein Eischnee nicht steif genug war und ich es versaut habe. So! Aber der Kuchen war dann auch ohne das Baiser lecker und sah auch noch sehr schön aus. Aber nur mit Baiser ist er das Nonplusultra!

Also weiter im Rezept: Rührt im nächsten Schritt das Fett mit dem Zucker zusammen, bis fluffige Flocken entstehen. Gebt anschließend die 4 Eigelbe und das Ei dazu und verrührt das Ganze zu einer glatten Masse. Danach rührt ihr Salz, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Milch unter und fügt zum Schluss das Nutella und den Zimt hinzu. Statt Nutella könnt ihr aber auch 50 g Schokoraspel nehmen, falls euch Nutella nicht zusagt. Dieser Teig ergibt dann die untere Schicht des Kuchens, die ihr danach in eine gefettete Springform gebt und glatt streicht.

Auf der unteren Schicht verteilt ihr jetzt die in Scheiben geschnittenen Äpfel. Wer es gerne fruchtig mag, kann auch mehr nehmen. Der Kuchen wird dann schön saftig. Ich persönlich mag das sehr gerne.

Nun kommt der Eischnee zum Einsatz. Testet zur Sicherheit am besten noch mal, ob die Masse wirklich steif ist. Bester Test (kein Scherz): Dreht die Schüssel um. Wenn dann nichts passiert, ist die Konsistenz perfekt. Ist das der Fall, könnt ihr die Nüsse und den Puderzucker unterheben und die Baiser-Masse über die Äpfel verteilen. Wenn ihr mögt, garniert das Ganze noch mit ein paar Schokoraspeln und dann ab in den Ofen!

Carina Kuchen mit Apfel und Zimt

Bei meinem Besuch und meinen Arbeitskollegen ist bisher sowohl die Variante mit Baiser als auch die ohne gut angekommen. Viel Spaß beim Nachbacken des Carina-Kuchens! Erzählt mal, ob er euch genauso gut schmeckt wie mir!

DIY-Dessert: Spekulatius-Crème

Langsam komme ich wirklich in Stimmung! In Weihnachtsstimmung. Der Feiertagsurlaub ist gebucht, der eine oder andere Glühwein bereits vernichtet und die dritte Kerze am Adventskranz angezündet. Und ich habe meine erste eigene Spekulatius-Crème zubereitet.

Obwohl ich alles, nur keine Food-Bloggerin bin, wollte ich mich trotzdem mal als Food-Fotografin versuchen. Eine schöne kleine Herausforderung! Herausgekommen sind dabei die folgenden Bilder. Spaß hat es gemacht und was ich fabriziert habe, schmeckt sogar. Insgesamt also ein ziemlich erfolgreicher Tag. Und ich weiß jetzt, ich brauche dringend ein Stativ.

Das super einfache Rezept zu der leckeren Spekulatius-Crème findet ihr aus praktischen Gründen am Ende des Beitrags.


Auch meine neuen Wassergläser haben endlich Verwendung gefunden. Nachdem mich nun schon mehrere meiner Freundinnen gefragt haben, woher ich sie habe, greife ich mal vor und verrate es euch auch. Meine Mutter hat die gleichen Gläser und ich habe schon lange mit ihnen geliebäugelt. Deshalb war ich hocherfreut, als ich sie im Online-Shop Mirabeau gefunden habe. Vielleicht auch auch ein schönes Weihnachtsgeschenk?



So, nun komme ich aber endlich zum wichtigen Teil des Beitrags − zum Rezept:

Zutaten für 4 Gläser
250 g Magerquark
250 g Mascarpone
150 g Spekulatius
1 Dose Mandarinen
1 EL Zucker (ganz nach Gusto mehr)
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Zimt
geriebene Schale einer unbehandelten Orange

Zubereitung: Im ersten Schritt vermischt ihr Quark und Marscapone sorgfältig. Dann folgen Zimt, Zucker, Vanille und die geriebene Orange. Habt alle Zutaten ordentlich verrührt, könnt ihr die Mandarinen vorsichtig unter die Masse heben. Aber langsam, damit nicht alle Mandarinen auseinander fallen. Wenn ihr mögt, fügt auch noch einen Esslöffel von dem Mandarinensaft hinzu. Jetzt könnt ihr die 150 Gramm Spekulatius in ein Trockentuch wickeln und fein zerdrücken. Geht natürlich auch in einem Gefrierbeutel. Danach abwechselnd Crème und Spekulatiusbrösel in die Gläser schichten. Bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.

Tipp: Der Nachtisch muss nicht sofort verzehrt werden. Er kann durchaus einige Stunden oder auch einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Danach schmeckt er sogar noch besser!!!

Schokocrossies: keine Kunst, aber unfassbar gut

Ihr Lieben, ich weiß nicht, wie es um eure Fähigkeiten in Sachen Kuchen oder Plätzchen backen bestellt ist, aber ich bin immer froh über unkomplizierte Rezepte. Unkompliziert, aber gut. So gut, dass alle, die davon kosten, vor Verzückung aufzeufzen. Große Kunstfertigkeit steckt also auch nicht hinter dem folgenden Rezept, aber dafür jede Menge Schoki und ganz viel Liebe!

Damit ihr eure Lieben also mit einer kleinen weihnachtlichen Gaumenfreude verwöhnen könnt, habe ich den Holzlöffel geschwungen und euch mein Rezept für locker-luftige, knusprig-süße Zimt-Schokocrossies mitgebracht. Die Zutaten (für ca. 120 Schokocrossies):

  • 6 Tafeln Milka Vollmilch-Schokolade
  • 6 Tafeln Milka weiße Schokolade
  • 600 Gramm Kellogg’s Cornflakes „Crunchy Nut“
  • Zimt

Ihr benötigt außerdem:

  • 1 großer Topf
  • 1 mittlerer Topf
  • 1 Holzlöffel
  • 1 kleinen Löffel
  • jede Menge Backpapier
  • viel Platz
  1. Den großen Topf mit Wasser füllen und den mittleren hineinstellen. Das Wasser bei mittlerer Wärmezufuhr langsam erhitzen. Es darf nicht kochen.Sechs Tafeln einer Sorte in kleine Stücke brechen und nach und nach in den Topf geben.Die Schokolade so lange im Wasserbad vorsichtig erhitzen, bis sie komplett geschmolzen ist. Während des Erhitzens immer wieder umrühren. Wichtig: Die Schokolade darf auf gar keinen Fall anbrennen. Das schmeckt ganz furchtbar und die Schoki sollte auch nicht mit Wasser in Berührung kommen.Sobald die Schokolade flüssig ist, kann man eine gut gemeinte Prise Zimt hinein geben. Wie viel ist Geschmackssache, aber man kann sich ruhig trauen. Keine falsche Scheu!
  2. Danach folgen die Cornflakes. Nach und nach etwa die Hälfte der Packung in den Topf geben und gut mit der Schokolade mischen. So lange bis wirklich alle Flakes von Schoki umhüllt sind. Tipp: Wer die Crossies nicht so süß mag, kann natürlich auch ungesüßte oder Vollkorn-Cornflakes nehmen. Mir schmecken die Crossies mit Kellogg´s Crunchy Nut am besten, aber dabei besteht natürlich die groooße Gefahr eines kleinen Zuckerschocks …
  3. Nachdem dieser Teil geschafft ist, muss jede Menge Backpapier ausgelegt werden. Darauf werden mit einem kleinen Löffel viele kleine Schokocrossie-Häufchen verteilt.
  4. Danach folgt die zweite Runde mit den anderen sechs Tafeln Schokolade.
  5. Zum Auskühlen brauchen die Schokocrossies nicht besonders lange. Am besten lagert man sie dazu in einem etwas kühleren Raum. Hinweis: Auf gar keinen Fall im Kühlschrank abkühlen lassen. Da ist es zu kalt und die Crossies bekommen weißliche Flecken. Das ändert nichts am Geschmack, sieht aber sehr unschön aus.
  6. Lagerung: Die Leckereien sind recht empfindlich. Schmelzen schnell in der Hand und verlieren nach ein paar Tagen an der Luft die Knusprigkeit. Ähnlich wie bei einer offenen Kekspackung. Also am besten ab damit in die Tupper-Dose.

Ich hoffe ihr habt Freude an dem Rezept und könnt damit eure Lieben verwöhnen. Meine 120 Crossies sind von 18 meiner Arbeitskollegen innerhalb eines Arbeitstages vernichtet worden. Nur ein kleiner Anstandsrest war am nächsten Morgen noch übrig. 😀

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und besinnliche Tage.

Thai-Curry: Buntes Essen ist das beste Essen

Kochen. Kochen ist eigentlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Mittags esse ich oft Salat und abends schmeiße ich mir meist schnell ein bisschen Gemüse in die Pfanne. Wahlweise mit Hähnchen oder mit Kidneybohnen. Am Wochenende ist das anders, denn da koche ich nicht alleine. Ich koche mit Dominik und das macht mir richtig Spaß. Diesmal haben wir uns an leckerem grünen Thai-Curry versucht.

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Thaicurry mit Hähnchenbrust und Mangostücken.

Meine Küche ist immernoch recht spärlich ausgestattet. Bisher habe ich da keinen großen Wert drauf gelegt. Doch nach und nach rüste ich auf. Vielleicht hat das etwas mit dem Alter zutun. Man beginnt Wein zu mögen, steht plötzlich auf Oliven und beginnt sich für scharfe Messer, gute Töpfe und schöne, aber vor allem auch funktionale Pfeffer- und Salzmühlen zu interessieren. Verrückt, aber wahr.

Ein gutes Messer und besagte Pfeffer- und Salzmühlen sind, dem Interior-Shop WestwingNow* sei Dank, nun Teil meines wachsenden Küchensortiments. Auf das hübsche Mühlenset von Menu habe ich schon seit einer ganzen Weile ein Auge geworfen. Jetzt bin ich überglücklich, dass sie endlich meinen Tisch zieren. Man möchte sie fast gar nicht benutzen, aber wir haben sie am Wochenende dann doch eingeweiht. Und weil es so lecker war, zeige ich euch nicht nur schöne Fotos, sondern verrate euch auch unser Easy Peasy-Curry-Rezept.


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  • 300 g  Hähnchenbrust 
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1  rote Zwiebel  
  • 1 kleine Zucchini
  • 1  Möhre  
  • 5-6 Stile  Koriander  
  • Saft von 1/2 Limette 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1/2 Mango
  •  Salz und Pfeffer 
  • 1 TL Sesamöl  
  • 1 EL  grüne Currypaste  
  • 200 ml  ungesüßte Kokosmilch (Dose) 
  • 100 g  Basmatireis  

Die Vorbereitung

Wir haben das Fleisch schon einen Tag vorher in Sesamöl eingelegt und mit einer Handvoll Frühlingszwiebeln, etwas Koriander, Chili und Knoblauch eine Nacht lang ziehen lassen.

Die Zubereitung

Am zweiten Tag haben wir das Fleisch dann zusammen mit einer mittelgroßen roten Zwiebel angebraten und nach und nach je eine Handvoll Karotten- und Zucchinistreifen dazu gegeben. Für ein bisschen Süße im Essen haben wir noch eine halbe Mango in die Pfanne geschnitten. Gewürzt haben wir natürlich mit Salz, Pfeffer, Currypulver und einem Esslöffel grüner Currypaste. Mit der Schärfe müssen wir immer ein bisschen aufpassen. Ich übe mich gerade im Essen scharfer Gerichte, während es Dominik nie scharf genug sein kann.

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Mit dem neuen Messer macht das Kochen gleich doppeltn Spaß.

Nachdem Fleisch und Gemüse angebraten waren, haben wir noch eine ordentliche Portion Koriander hinzugefügt. Mit Stilen, denn gerade die Stile haben einen besonders intensiven Geschmack. Wer möchte, kann das Gericht auch noch mit etwas Limettensaft verfeinern.
Anschließend haben wir das Ganze noch mit 3/4 Dose Kokosmilch aufgegossen und köcheln lassen, bis auch der Reis fertig war. Insgesamt eine Sache von circa 20 Minuten.

Es gibt sicher ausgeklügeltere und aufwendigere Rezepte, aber wir experimentieren gerne und mögen es einfach. Und sind nicht gerade die einfachen Dinge oft die besten?

Wie kocht ihr euer Curry? Vielleicht können wir uns noch etwas abgucken!

*Kooperation
Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Ameisenkuchen

Ich kann ja eine Menge. Auch backen und kochen. Aber nach Anleitung? Ne. Das ist nicht meine Stärke. Deshalb blogge ich auch über Interior und nicht über Rezepte. Trotzdem komme nicht umhin, euch dieses wahnsinnig leckere Rezept vorzustellen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen besseren Rührkuchen gegessen. Und wie ihr seht, sieht er gar nicht so übel aus, mein erster Versuch.

Das Rezept zu dem leckeren Ameisenkuchen habe ich von einer Freundin bekommen und direkt ausprobiert. Ich bin echt begeistert. Deshalb hier meine Empfehlung:

Ameisenkuchen

Rührteig:

150 g weiche Margarine oder Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
2 Eier (Größe M)
150 g Weizenmehl
1 1/2 gestr. TL Backpulver
150 ml Eierlikör
4 EL Weinbrand oder Rum
85 g Schokoladenstreusel

Guss:
100 g Kuvertüre Weiß

Zum Bestreuen:
etwa 15 g Schokoladenstreusel

Vorbereiten:
Eine Kastenform fetten und direkt den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Heißluft: etwa 160°C

Rührteig:

Margarine oder Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) mit viel Liebe geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker sowie Vanillin-Zucker hinzufügen bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Minute auf höchster Stufe unterrühren. Das Mehl mit Backin mischen und abwechselnd mit dem Eierlikör kurz auf mittlerer Stufe unterrühren. Zuletzt den Weinbrand oder Rum (nicht geizig sein) und die Schokoladenstreusel unterrühren. Teig in der Form glatt streichen und ab in den Ofen.

Einschub: Rost unteres Drittel
Backzeit: etwa 70 Min.
Kuchen erst nach 5 Min. aus der Form lösen, auf das Kuchenrost stürzen und erkalten lassen.

Guss:

Kuvertüre grob zerkleinern, im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen, etwas abkühlen lassen. Kuchen damit überziehen und mit Schokoladenstreuseln bestreuen.

Berichtet mal, ob der Kuchen so lecker war, wie versprochen!