Archiv der Kategorie: DIY

DIY: Pflanzenbank für drinnen & draußen

Werbung. Die Tage werden wieder sonniger und damit kehrt auch meine Lust auf die Umgestaltung meiner vier Wände zurück. In Kooperation mit toom* stand das vorletzte Wochenende deshalb ganz im Zeichen einer DIY-Aktion für Pflanzenfans. Mit der Unterstützung meines Freundes ist eine super schöne Holzbank mit Auslassungen für Pflanztöpfe entstanden – geeignet für drinnen und draußen. Die Anleitung bekommt ihr natürlich auch von mir.

DIY Pflanzenbank
DIY Pflanzenbank

Ursprünglich wollte ich etwas ganz anderes bauen. Nämlich einen Pflanzenständer à la ferm living. Aber auf der Suche nach dem passenden Material bei toom, ist mir eine neue Idee gekommen: eine Pflanzenbank mit Auslassungen für Blumentöpfe. Gemeinsam mit meinem Freund habe ich mich dann auf die Suche nach allem gemacht, was zur Umsetzung nötig war. Nach circa 1,5 Stunden haben wir den Baumarkt mit jeder Menge Material und etwa 100 Euro leichter verlassen. Und ich muss sagen, die Entscheidung war genau richtig! Ich liebe meine neue Bank!

Die Töpfe lassen sich übrigens ganz nach Lust und Laune neu bepflanzen und wenn ihr kleine Schalen in der passenden Größe habt, kann man den Tisch auch umfunktionieren und Snacks einfüllen. Dafür würde meine Freundin Karo den Tisch beispielsweise gerne nutzen. Ohne sie wäre ich auf diese Idee gar nicht gekommen.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben selbst so eine Bank oder etwas in der Art zu bauen, habe ich hier die Anleitung:

So baut ihr die DIY-Pflanzenbank nach:

Material für die DIY Pflanzenbank

Ihr benötigt:**

  • 1 Massivholzplatte aus Fichte 800 x 400 x 28 Millimeter (12,99 Euro)
  • 4 Tischbeine eurer Wahl (Stück circa 2,99 Euro)
  • 4 Anschraubplatten (Stück circa 3,99 Euro)
  • 8 Schrauben (2,49 Euro)
  • Akkuschrauber
  • Anti-Rutsch-Pads (3,19 Euro)
  • Schleif-Pads in unterschiedlichen Stärken (Stück circa 2,99 Euro)
  • Lochsägen-Aufsatz für den Bohrer mit einem Durchmesser von 9,2 Zentimetern Durchmesser (circa 10,99 Euro)
  • Holzlasur (11,49 Euro)
  • Pinsel oder Rolle für die Lasur
  • 2 Blumentöpfe mit 10 Zentimetern Durchmesser
  • Acryllack, um die Töpfe weiß zu bemalen (falls gewünscht)
  • etwas Blumenerde (hier vaus dem toom Bio-Sortiment)
  • 2 Pflanzen eurer Wahl (hier vaus dem toom Bio-Sortiment)

Schritt 1: Befestigung der Tischbeine

Als erstes müsst ihr die Position der Anschraubplatten auf der Massivholzplatte festlegen und anzeichnen – am besten mit einem Bleistift. Ich habe meine Markierungen circa 2 Zentimeter vom Rand entfernt gesetzt.

Nachdem ihr alle vier Platten angezeichnet habt, könnt ihr sie mit Hilfe von je vier Schrauben und einem Akkuschrauber befestigen. Sobald alle Anschraubplatten fest an ihren Positionen sitzen, könnt ihr auch schon die Beine daran festschrauben. Achtung: Dreht sie ordentlich fest, sonst kann es sein, dass die Bank am Ende schief steht.

Im Anschluss könnt ihr die Anti-Rutsch-Pads aufkleben. So vermeidet ihr später Kratzer auf dem Boden. Für meine Tischbeine gab es leider keine genau passenden Pads, sodass ich einfach zwei Lagen übereinander geklebt habe. Improvisation ist ja manchmal alles.

DIY Pflanzenbank Anleitung

Schritt 2: Das Bohren der Löcher

Als Nächstes platziert ihr die Töpfe da, wo ihr sie später einsetzen wollt und zeichnet die Position ein. Danach könnt ihr den Bohrer an den Markierungen ansetzen und bohren.
Ich bin ziemlich froh, dass ich das nicht selbst machen musste und Dominik das für mich übernommen hat. Ich hatte ein bisschen Angst vor dem Kraftaufwand und der Lautstärke.

Und fürs nächste Mal: Ich wollte eigentlich gerne drei Töpfe einsetzen und habe deshalb zwei größere und einen kleineren Topf gekauft. Leider gibt es die Bohraufsätze nur bis 9,2 Zentimeter Durchmesser und dass die Töpfe mit 12 Zentimetern Durchmesser nicht passen, haben wir erst festgestellt, nachdem wir die Löcher gebohrt hatten. Ich musste deshalb dann auch noch mal zurück zum Baumarkt, um einen zweiten kleinen Topf zu besorgen. Also Achtung: Bei einem Bohrloch von 9,2 Zentimetern passen nur Töpfe mit 10 Zentimeter Durchmesser so perfekt, dass sie oben noch ein bisschen drüber schauen. Achtet dabei auch darauf, dass eure Töpfe auch wirklich so einen verstärkten Rand haben wie meine.

Danach könnt ihr die Bank auch schon schleifen. Am besten von oben und unten und natürlich die Auslassungen nicht vergessen. Wenn ihr mit der Oberfläche zufrieden seid, könnt ihr sie lackieren. Während die Lasur trocknet habt ihr auch Zeit die Töpfe mit weißem Acryllack zu besprühen, falls ihr das möchtet.

Schritt 3: Blumen pflanzen & dekorieren

Jetzt kommt der schöne Teil: die Deko! Welche Pflanzen ihr am Ende benutzt, ist natürlich Geschmackssache. Bei mir sind es aktuell Paprika und Tomate aus dem toom Bio-Sortiment. Beide sind aber nur ein Lückenfüller bis sie demnächst auf dem Balkon ein Plätzchen finden. Sobald ich zwei geeignete Kakteen oder Sukkulenten finde, werden diese in die beiden Töpfe einziehen. Denn langfristig benötigen Paprika und Tomate mehr Platz als die Mini-Töpfe bieten können.

Das war es auch schon. Super einfach oder nicht? Ich bin jedenfalls super happy mit dem Ergebnis und würde mich freuen, wenn ich euch damit etwas inspirieren konnte. Man kann die Idee super gut abwandeln und daraus andere Varianten kreieren – zum Beispiel mit einer weiteren Ebene.

DIY Pflanzenbank

Mitten in Köln: der toom PopUp-Store

Falls ihr euch darüberhinaus inspirieren lassen möchtet und zufällig in Köln seid, kann ich euch auch den neuen toom PopUp-Store „StadtGrün“ mitten in Köln wärmstens ans Herz legen! Der Store hat am vergangenen Wochenende Eröffnung gefeiert und lädt dazu ein sich grün zu shoppen!

Auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern stehen das Thema „Urban Gardening“ sowie das neue toom Bio-Sortiment bestehend aus Kräutern, Gemüse, Dünger und Erde die kommenden drei Monate in der Breite Straße 161 in 50667 Köln im Fokus.

Das Besondere: Die gesamte Zeit über wird es an den Wochenenden verschiedene Workshops geben. Das lasse ich mir auf keinen Fall entgehen und werde sicher auch das eine oder andere Mal dabei sein!

Der toom PopUp Store in Köln

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern! Vielleicht sehen wir uns dort!

Fotos: Anna Steffi Winterhoff / annablogie

*Kooperation
**bekommt man eigentlich alles bei toom

Zimt, Apfel & Haselnuss: Hier ist mein Lieblingskuchen

Heute habe ich ausnahmsweise mal wieder etwas aus meiner Küche für euch. Der Grund: Mein Backofen funktioniert endlich. Drei Jahre hat es gedauert, bis der Hausmeister ihn mir angeschlossen hat. Ja, ihr habt richtig gehört: Ich habe drei Jahre ohne Backofen gelebt. Jetzt weiß ich ihn umso mehr zu schätzen und habe ihn dauernd in Betrieb – unter anderem, um den leckeren Carina-Kuchen zu backen. Der beste Kuchen überhaupt! 

Carina-Kuchen klingt vielleicht erstmal komisch, aber dieser Name kommt nicht von mir, sondern von Dr. Oetker. Vielleicht kennen einige von euch die Backmischung noch, die später Tortina-Kuchen hieß und dann irgendwann ganz aus den Supermarktregalen verschwunden ist. Jetzt habe ich das Rezept bei Elbcuisine entdeckt und etwas damit experimentiert. Dabei ist eine Apfel-Zimt-Variation des Rezepts entstanden, die ich einfach unfassbar lecker finde. Eigentlich hatte ich nur keine Schokoraspel mehr zuhause und zwei Äpfel übrig und musste auf die Schnelle improvisieren. Herausgekommen ist dabei, was ihr auf dem unteren Foto seht (der gleiche Kuchen wie im Titelbild, nur mit einer leckeren Baiser-Schicht zusätzlich). Um den lockeren Apfel-Zimt-Kuchen mit Haselnuss-Baiser zu backen benötigt ihr folgende Zutaten (ca. 1 Stunde Zubereitungszeit):

5 Eier
100 g weiche Butter oder Margarine
140 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanille-Zucker
150 g Mehl
3 TL Backpulver
50 ml Milch
1 Löffel Nutella
2 TL Zimt
2 Äpfel
120 g Puderzucker
100 g gemahlene Haselnüsse

Temperatur und Backzeit: ca. 40 Minuten bei 150 Grad Umluft

Carina-Kuchen: die Zubereitung

Als erstes trennt ihr von 4 der Eier das Eiweiß und Eigelb. Schlagt das Eiweiß anschließend steif und stellt den Eischnee zur Seite. Tipp von Elbcuisine: Mit dieser Reihenfolge spart ihr euch 1 x das Spülen der Rührstäbe. Wichtig: Der Eischnee muss wirklich steif sein, sonst gelingt das Baiser später nicht. Auf dem folgenden Foto und dem Titelbild seht ihr nämlich meine Kuchen-Variante ohne Baiser-Schicht, weil mein Eischnee nicht steif genug war und ich es versaut habe. So! Aber der Kuchen war dann auch ohne das Baiser lecker und sah auch noch sehr schön aus. Aber nur mit Baiser ist er das Nonplusultra!

Also weiter im Rezept: Rührt im nächsten Schritt das Fett mit dem Zucker zusammen, bis fluffige Flocken entstehen. Gebt anschließend die 4 Eigelbe und das Ei dazu und verrührt das Ganze zu einer glatten Masse. Danach rührt ihr Salz, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Milch unter und fügt zum Schluss das Nutella und den Zimt hinzu. Statt Nutella könnt ihr aber auch 50 g Schokoraspel nehmen, falls euch Nutella nicht zusagt. Dieser Teig ergibt dann die untere Schicht des Kuchens, die ihr danach in eine gefettete Springform gebt und glatt streicht.

Auf der unteren Schicht verteilt ihr jetzt die in Scheiben geschnittenen Äpfel. Wer es gerne fruchtig mag, kann auch mehr nehmen. Der Kuchen wird dann schön saftig. Ich persönlich mag das sehr gerne.

Nun kommt der Eischnee zum Einsatz. Testet zur Sicherheit am besten noch mal, ob die Masse wirklich steif ist. Bester Test (kein Scherz): Dreht die Schüssel um. Wenn dann nichts passiert, ist die Konsistenz perfekt. Ist das der Fall, könnt ihr die Nüsse und den Puderzucker unterheben und die Baiser-Masse über die Äpfel verteilen. Wenn ihr mögt, garniert das Ganze noch mit ein paar Schokoraspeln und dann ab in den Ofen!

Carina Kuchen mit Apfel und Zimt

Bei meinem Besuch und meinen Arbeitskollegen ist bisher sowohl die Variante mit Baiser als auch die ohne gut angekommen. Viel Spaß beim Nachbacken des Carina-Kuchens! Erzählt mal, ob er euch genauso gut schmeckt wie mir!

4 Weihnachtsideen für DIYies

Advent, Advent: Die Weihnachtszeit rennt! Bald ist es schon wieder soweit: Pausbäckige Rauschebartträger erklimmen Hausfassaden. Glitzernde Kitschengel mit Rauschgold-Mähne erheben sich von Omas Kaminsims. Grinsende Großmäuler in strenger Uniform zeigen uns ihre großen Beißerchen. Nein, nicht mit uns. Wir machen es uns schön!

Es gibt so viele kreative Möglichkeiten die Wohnung in ein herrlich individuelles Weihnachtswunder zu verwandeln. Ganz ohne kitschiges Lametta, rotes Schleifenband und dickbäuchige Rauschebartträger. (Obwohl ich Rauschebärte ja durchaus heiß finde. Aber das ist ein anderes Thema.) „Stilvoll und modern Weihnachten feiern“ lautet das Motto.

In den letzten Jahren ist meine Deko-Motivation an Platzmangel gescheitert und in diesem Jahr weiß ich noch nicht so recht was ich will. Ich habe mich also auf die Suche nach Inspiration gemacht und habe vier weihnachtliche Deko-Varianten zusammengestellt, die nicht nur mich, sondern auch euch inspirieren sollen.

Mint trifft Koralle

Diese Farbkombi funktioniert nicht nur im Frühling. Eine gewagte Deko-Variante, aber für Mutige darf es sicher auch zu Weihnachten knallbunt zugehen. Kombiniert mit Gold, Kupfer und Pastelltönen sind die knalligen Farben ein wahrer Hingucker, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen. Aber Vorsicht! Mixt nicht zu viel. Es ist ein schmaler Grat zwischen mutigem Farbmix und Weihnachten im kunterbunten Glücksbärchi-Candy-Land.

Straight durch die Weihnachtszeit

Interior ausschließlich in Schwarz und Weiß ist nicht erst seit gestern ein beliebter Trend. Die Wirkung des harten Kontrasts ist enorm, will aber gekonnt inszeniert werden. Dafür braucht ihr Fingerspitzengefühl. Wenn ihr Kitsch nicht mögt und für klare Linien schwärmt, seid ihr mit dieser Variante gut beraten.  Hell, aufgeräumt und überraschend vielseitig. Gefällt sicher auch den Jungs.

Natürlich und harmonisch

Im letzten Jahr ist Natürlichkeit erneut zu einem großen Thema im Interiorbereich geworden. Viel helles Holz, Naturstein und Leinen in sanften Naturtönen stehen hoch im Kurs. Vor allem bei Liebhabern skandinavischen Designs. Dekoriert dazu ein paar grüne Zweige, Tannenzapfen sowie Nüsse, kombiniert mit großen Leuchtsternen oder Lichterketten, und der natürlich weihnachtliche Look sorgt für angenehme Gemütlichkeit in euren vier Wänden.

Kupfertupfer und Apricot

Kupfer darf Weihnachten 2014 nicht fehlen. Inszeniert mit Cognac, Grau und Apricot entsteht ein harmonischer Mix der alles andere als altbacken wirkt. Die Farben in Form von Sternen, Pompons und Geschenkpapier kombiniert, ergibt sich aus diesen Tönen eine freundliche Mischung, die zum entspannten Feiern einlädt.

Welche weihnachtliche Deko-Variante gefällt euch am besten? Gehört ihr eher zu den Mutigen? Oder doch eher zu den Minimalisten und Naturliebhabern? Oder gefällt euch der trendige Kupferlook?

DIY: Statementkette knoten

Seit Monaten möchte ich mir schon eine neue Statementkette knoten. Leider ohne großen Erfolg, denn ich hatte wenig Zeit und habe einfach nicht das richtige Tutorial gefunden. An diesem Wochenende hatte ich Glück und habe gleich zwei tolle Video-Anleitungen entdeckt, die ich getestet und für gut befunden habe. Deshalb möchte ich sie natürlich mit euch teilen.

Statementketten Anleitung - annablogie
Die Möglichkeiten Statementketten zu knoten sind vielfältig.

Ich habe zwei ganz unterschiedliche Varianten und zwei unterschiedliche Materialien für meine Statementketten gewählt: graues Textilgarn (Wollladen) für eine geknüfte Kette und mintfarbenes Kordelband (DaWanda) für eine Knotenkette.

Statementkette aus Textilgarn - annablogie
Statementkette aus Textilgarn

Aus dem Textilgarn habe ich mit Hilfe einer Knüpftechnik eine insgesamt sehr breite und sportliche Statementkette für alle möglichen Gelegenheiten hergestellt. Das Grau passt eigentlich zu allem. Kombiniert mit einem knalligen Lippenstift peppt sie jedes Outfit dezent auf.

Statementkette aus Kletterseil - annablogie
Statementkette aus Kletterseil

Aus dem Kordelband ist mit einer Knotentechnik eine stylische und außergewöhnliche Statementkette geworden. Sie ist auffälliger als die Textilgarn-Kette und ist nicht unbedingt etwas für jeden Tag. Ich bin mir aber sicher, auf leicht gebräunter Haut wird sie super aussehen. Verschieden Verschlüsse und Schmuck-Kleber findet ihr übrigens in jedem gut sortierten Bastelladen.

Statementkette tragen - annablogie
So sehe ich mit meinem neuen Lieblingsstück aus …

Und hier komme die Video-Anleitung. Sie sind beide auf Spanisch. Ich spreche zwar kein Spanisch, aber das ist nicht schlimm. Genau hinschauen und aufpassen reicht völlig! Kleine Anmerkung: Ich hatte für die mintfarbene Variante einen halben Meter weniger Kordel als im Video angegeben zur Verfügung und habe statt fünf Knoten einfach nur vier gemacht. Und wir ihr seht, hat es wunderbar geklappt.

©Fotos: annablogie

DIY-Anleitung zur Textilgarn-Kette:

DIY-Anleitung zur Knotenkette:

Kakteen und andere Sukkulenten

Update eines Artikels vom 21.04.2014: Ich habe schon lange eine Schwäche für Kakteen und andere Sukkulenten. Genaugenommen kommen für mich schon seit langem keine anderen Zimmerpflanzen in Frage. Im Moment scheint ein regelrechter Hype um die pflegeleichten Wasserspeicherer auszubrechen. Wo man hinschaut, schießen die hübschen Dickblatt-Gewächse aus trendigen Vintage-Blumentöpfen. Und so legt ihr euch euren eigenen Urban Jungle an:

Sukkulenten sind die idealen Zimmerpflanzen für alle, die gerne mal das Gießen vergessen. Oder wie ich, einen nahezu schwarzen Daumen besitzen. Denn Sukkulenten speichern das Wasser in ihrem Körper. Längere Trockenphasen sind für sie demnach kein Problem. Was aber nicht bedeutet, sie wären unverwüstlich. Gießt man zu viel, verwandeln sie sich in Gelee. Ja, ernsthaft! Ist mir schon passiert.

Der richtige Standort
Zum Wachsen und Gedeihen benötigen die hübschen Gewächse aber unbedingt einen hellen und sonnigen Standort. Ein Südfenster oder gar ein Gewächshaus wären natürlich ideal. Aber auch in einem hellen Zimmer entwickeln sie sich gut. Es gibt sehr viele verschieden Sukkulenten-Arten. Besonders gut gefällt mir die Echeveria. Ihre Farbenpracht reicht von hellem Mint über bläuliche Töne bis hin zu Hellrot. Leider konnte ich für meine kleine Pflanzaktion keine auftreiben, aber die Sukkulenten-Mischung ist trotzdem so vielfältig geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.

Im Gartencenter habe ich mir verschiedene Sukkulenten-Arten, Steine, ein flaches Pflanzgefäß und spezielle Kakteenerde gekauft und einfach losgelegt. Von einem meiner älteren Sukkulenten hatte ich zudem noch hübsche Ableger.

Sukkulenten über Blätter vermehren
Vermehren lassen sich die meisten Sukkulenten relativ einfach: Sie bilden Nebensprossen, sogenannte Kindel. Diese werden abgetrennt und in Erde gepflanzt. Dort bilden sie eigene Wurzeln. Bei vielen Sukkulentenarten kann man zum Vermehren auch einfach Blätter abtrennen. Die Schnittfläche lässt man etwas antrocknen, dann kommt das Blatt in die Erde, wo es ebenfalls anwurzelt. Bei NEEDLES + LEAVES habe ich eine leicht verständliche Anleitung dazu entdeckt. Es gibt dort auch viele andere wunderbare Anleitungen, DIY-Ideen und Inspirationen zum Thema Sukkulenten. Ein toller Blog!

Die richtige Pflege
Im Sommer solltet ihr die Sukkulenten regelmäßig gießen. Zwischen den einzelnen Wassergaben muss das obere Substrat vollständig austrocknen. Bei zu viel Nässe drohen sonst die Wurzeln zu faulen. Im Winter wird das Gießen eingeschränkt. Dann genügt eine Portion Wasser im Monat. Grundsätzlich gilt, dass lieber zu wenig als zu viel gegossen werden sollte. Die Sukkulenten sind ja schließlich Durstkünstler.

succulents - annablogie

———— UPDATE ————-

Fast drei Jahre später
Heute, knapp drei Jahre später, habe ich ein kleines Update für euch. In dieser Zeit habe ich meinen Mini-Sukkulenten-Garten gehegt und gepflegt. Einige meiner Pflanzenfreunde aus der ersten Bepflanzung habe ich inzwischen verloren, aber die meisten anderen haben sich prächtig entwickelt. Man sieht ganz gut, in welchen Phasen die Kakteen etwas zu kurz gekommen sind. Ich übe einfach noch ein bisschen weiter.

Wie steht es um euren grünen Daumen? Pflanzt ihr schon oder überlegt ihr noch?

 

 

DIY-Dessert: Spekulatius-Crème

Langsam komme ich wirklich in Stimmung! In Weihnachtsstimmung. Der Feiertagsurlaub ist gebucht, der eine oder andere Glühwein bereits vernichtet und die dritte Kerze am Adventskranz angezündet. Und ich habe meine erste eigene Spekulatius-Crème zubereitet.

Obwohl ich alles, nur keine Food-Bloggerin bin, wollte ich mich trotzdem mal als Food-Fotografin versuchen. Eine schöne kleine Herausforderung! Herausgekommen sind dabei die folgenden Bilder. Spaß hat es gemacht und was ich fabriziert habe, schmeckt sogar. Insgesamt also ein ziemlich erfolgreicher Tag. Und ich weiß jetzt, ich brauche dringend ein Stativ.

Das super einfache Rezept zu der leckeren Spekulatius-Crème findet ihr aus praktischen Gründen am Ende des Beitrags.


Auch meine neuen Wassergläser haben endlich Verwendung gefunden. Nachdem mich nun schon mehrere meiner Freundinnen gefragt haben, woher ich sie habe, greife ich mal vor und verrate es euch auch. Meine Mutter hat die gleichen Gläser und ich habe schon lange mit ihnen geliebäugelt. Deshalb war ich hocherfreut, als ich sie im Online-Shop Mirabeau gefunden habe. Vielleicht auch auch ein schönes Weihnachtsgeschenk?



So, nun komme ich aber endlich zum wichtigen Teil des Beitrags − zum Rezept:

Zutaten für 4 Gläser
250 g Magerquark
250 g Mascarpone
150 g Spekulatius
1 Dose Mandarinen
1 EL Zucker (ganz nach Gusto mehr)
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Zimt
geriebene Schale einer unbehandelten Orange

Zubereitung: Im ersten Schritt vermischt ihr Quark und Marscapone sorgfältig. Dann folgen Zimt, Zucker, Vanille und die geriebene Orange. Habt alle Zutaten ordentlich verrührt, könnt ihr die Mandarinen vorsichtig unter die Masse heben. Aber langsam, damit nicht alle Mandarinen auseinander fallen. Wenn ihr mögt, fügt auch noch einen Esslöffel von dem Mandarinensaft hinzu. Jetzt könnt ihr die 150 Gramm Spekulatius in ein Trockentuch wickeln und fein zerdrücken. Geht natürlich auch in einem Gefrierbeutel. Danach abwechselnd Crème und Spekulatiusbrösel in die Gläser schichten. Bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.

Tipp: Der Nachtisch muss nicht sofort verzehrt werden. Er kann durchaus einige Stunden oder auch einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Danach schmeckt er sogar noch besser!!!

Schokocrossies: keine Kunst, aber unfassbar gut

Ihr Lieben, ich weiß nicht, wie es um eure Fähigkeiten in Sachen Kuchen oder Plätzchen backen bestellt ist, aber ich bin immer froh über unkomplizierte Rezepte. Unkompliziert, aber gut. So gut, dass alle, die davon kosten, vor Verzückung aufzeufzen. Große Kunstfertigkeit steckt also auch nicht hinter dem folgenden Rezept, aber dafür jede Menge Schoki und ganz viel Liebe!

Damit ihr eure Lieben also mit einer kleinen weihnachtlichen Gaumenfreude verwöhnen könnt, habe ich den Holzlöffel geschwungen und euch mein Rezept für locker-luftige, knusprig-süße Zimt-Schokocrossies mitgebracht. Die Zutaten (für ca. 120 Schokocrossies):

  • 6 Tafeln Milka Vollmilch-Schokolade
  • 6 Tafeln Milka weiße Schokolade
  • 600 Gramm Kellogg’s Cornflakes „Crunchy Nut“
  • Zimt

Ihr benötigt außerdem:

  • 1 großer Topf
  • 1 mittlerer Topf
  • 1 Holzlöffel
  • 1 kleinen Löffel
  • jede Menge Backpapier
  • viel Platz
  1. Den großen Topf mit Wasser füllen und den mittleren hineinstellen. Das Wasser bei mittlerer Wärmezufuhr langsam erhitzen. Es darf nicht kochen.Sechs Tafeln einer Sorte in kleine Stücke brechen und nach und nach in den Topf geben.Die Schokolade so lange im Wasserbad vorsichtig erhitzen, bis sie komplett geschmolzen ist. Während des Erhitzens immer wieder umrühren. Wichtig: Die Schokolade darf auf gar keinen Fall anbrennen. Das schmeckt ganz furchtbar und die Schoki sollte auch nicht mit Wasser in Berührung kommen.Sobald die Schokolade flüssig ist, kann man eine gut gemeinte Prise Zimt hinein geben. Wie viel ist Geschmackssache, aber man kann sich ruhig trauen. Keine falsche Scheu!
  2. Danach folgen die Cornflakes. Nach und nach etwa die Hälfte der Packung in den Topf geben und gut mit der Schokolade mischen. So lange bis wirklich alle Flakes von Schoki umhüllt sind. Tipp: Wer die Crossies nicht so süß mag, kann natürlich auch ungesüßte oder Vollkorn-Cornflakes nehmen. Mir schmecken die Crossies mit Kellogg´s Crunchy Nut am besten, aber dabei besteht natürlich die groooße Gefahr eines kleinen Zuckerschocks …
  3. Nachdem dieser Teil geschafft ist, muss jede Menge Backpapier ausgelegt werden. Darauf werden mit einem kleinen Löffel viele kleine Schokocrossie-Häufchen verteilt.
  4. Danach folgt die zweite Runde mit den anderen sechs Tafeln Schokolade.
  5. Zum Auskühlen brauchen die Schokocrossies nicht besonders lange. Am besten lagert man sie dazu in einem etwas kühleren Raum. Hinweis: Auf gar keinen Fall im Kühlschrank abkühlen lassen. Da ist es zu kalt und die Crossies bekommen weißliche Flecken. Das ändert nichts am Geschmack, sieht aber sehr unschön aus.
  6. Lagerung: Die Leckereien sind recht empfindlich. Schmelzen schnell in der Hand und verlieren nach ein paar Tagen an der Luft die Knusprigkeit. Ähnlich wie bei einer offenen Kekspackung. Also am besten ab damit in die Tupper-Dose.

Ich hoffe ihr habt Freude an dem Rezept und könnt damit eure Lieben verwöhnen. Meine 120 Crossies sind von 18 meiner Arbeitskollegen innerhalb eines Arbeitstages vernichtet worden. Nur ein kleiner Anstandsrest war am nächsten Morgen noch übrig. 😀

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und besinnliche Tage.

Nachhaltig: Aus Altem etwas Neues schaffen

In der vergangenen Woche hat mich die Grippe erwischt. Gerade noch im Strudel aus Glitzer und Konfetti, lag aber nicht nur ich flach, sondern halb Köln. Gestern wäre mir dann fast die Decke auf den Kopf gefallen und ich musste etwas tun. Dank Improvisation habe ich nun eine Art Couchtisch-Modulsystem mit Nostalgie-Charme. Und das Beste: Ich leiste einen Betrag zur Nachhaltigkeit. 

Seit über einer Woche vegetiere, huste und maule ich genervt auf meiner Couch vor mich hin. Gestern war dann der erste Tag, an dem ich irgendwie das Gefühl hatte, ich muss was tun. Nein falsch, ich hatte das Gefühl, ich kann endlich wieder was tun. Und schon seit Monaten wartet eine etwa 30 Jahre alte Apfelkiste darauf, von mir angestrichen und genutzt zu werden. Genau das richtige kleine Projekt für so einen Tag.

Erinnerungsstücke integrieren & inszenieren
Ursprünglich sollte das Erinnerungsstück aus meinem Elternhaus, dass wir vor knapp zwei Jahren verkauft haben, an die Wand, um mir als Regal zu dienen. Aber irgendwie wusste ich nicht so recht wohin ich es hängen soll. Und dann die Idee: Warum nicht mit der hübschen Kiste den Couchtisch vergrößern? Der ist zwar schön, aber doch etwas klein. Ihr könnt euch vorstellen, was passiert, wenn meine Mädels zu besuchen kommen und jede von uns eine Riesenteetasse mit Tee abstellen möchte. Außerdem trägt diese kleine Idee etwas zum — längst überfälligen — Nachhaltigkeitstrend bei:

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. (Quelle: Wikipedia)

Man muss nicht immer alles neu kaufen bzw. alles Alte sofort wegwerfen. Macht lieber etwas Neues daraus. So wie ich aus der alten Apfelkiste. Das ist nicht nur günstig, sondern schont auch Ressourcen. Da die Kiste aus Holz ist, gleich doppelt, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Nun weiß ich nicht, woher das Holz für meine Kiste stammt, aber abgesehen davon: Wenn wir Holz verwenden, verzichten wir gleichzeitig auf andere Materialien, wie Metall, Beton oder Kunststoff. Diese Stoffe sind im Vergleich zu Holz klimaschädlicher, weil mehr Energie zu ihrer Erzeugung benötigt wird.

Verschönerung der Apfelkiste:

Im ersten Schritt habe ich mit grobem Schleifpapier unschöne Kanten abgeschliffen und das gute Stück im nächsten Schritt mit Hilfe einer kleinen Schaumstoffrolle in sehr hellem Mint bemalt. In welcher Farbe auch sonst. Eigentlich ganz easy und ich weiß gar nicht, wieso ich das so lange vor mir her geschoben habe.

Günstig Ablagefläche schaffen
Mit der neuen alten Holzkiste ist fehlende Abstellfläche ab sofort kein Problem mehr. Je nach Platzbedarf lässt sich die Kiste aber auch perfekt unter dem Couchtisch verstauen. Auf diese Art habe ich nicht nur funktionale und gleichzeitig schöne Abstellfläche geschaffen, sondern auch ein Stück aus meiner Kindheit in meine Einrichtung integriert. Schon als Kind dienten mir solche Holzkisten im großen Lagerraum des Obst- und Gemüsegroßhandels meiner Eltern als Tisch. „Buden bauen“ war für mich das größte!

Bohemian Style_Couch_annablogie_

Ich hoffe meine Idee gefällt euch. Mit welchen kleinen Ideen sorgt ihr für Nachhaltigkeit und versucht euren ökologischen Fußabdruck klein zu halten? Spart ihr Plastik? Schaut ihr dreimal hin, woher die Dinge stammen? Sport ihr gezielt Strom? Oder meidet ihr verschiedene Shops, die nicht gerade für Umweltbewusstsein bekannt sind? Egal was ihr tut, die Summe aller kleinen Dinge, bewirkt mehr als nichts zu tun!

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Überraschungs-Kit von DaWanda

Überraschung, Überraschung, Überraschung! Die Tage habe ich in meiner alten WG ein Paket abholen dürfen. Von DaWanda. Allerdings hatte ich nichts bestellt und war deshalb mehr als gespannt auf den Paketinhalt. 

Anleitung DaWanda-Lampe annablogie

Im Paket war zu meiner großen Freude ein DIY-Kit für eine Lampe. Ich weiß nicht, nach welchen Kriterien die Pakete verschickt worden sind, aber mit diesem Kit hat DaWanda absolut meinen Geschmack getroffen. Deshalb habe ich auch sofort losgelegt, um das DIY-Kit zu testen. Tolle Farbkombi und super easy. Ich musste nichts messen, nicht besonders sorgfältig arbeiten und das Ergebnis hing schon kurze Zeit später an der Decke. So mag ich das!

Im Paket war alles enthalten, was man braucht: Lampengestell, Sprühfarbe in Kupfer, 12 m Gummiband, Lampenfassung und Kabel. Gefehlt haben nur eine Sprühunterlage, eine Schere und eine Glühbirne. Aber das alles hat ja nun wirklich jeder zuhause.

Lampenschirm DaWanda-Lampe annablogie

Auf dem Balkon habe ich dann den Lampenschirm angesprüht, trocknen lassen und dann direkt mit dem Weben begonnen. Das ging ziemlich schnell und war extrem simpel.

Step 1 DaWanda-Lampe annablogie

Die Farbkombination Kupfer/Grau passt super in mein Schlafzimmer. Und genau da hängt das gute Stück nun auch. Allerdings nicht am DaWanda-Kabel. Ich habe das bereits angeschlossene Textil-Kabel von Ikea benutzt. Das passt sehr gut zur Farbkombi und macht die Lampe noch ein bisschen schicker.

Und so hängt sie nun im meinem Schlafzimmer:

Final DaWanda-Lampe annablogie

Wo dieses Kit herkommt, gibt es noch jede Menge mehr Kits und mehr Inspirationen toller Blogger und Kreativer. Alles unter dem Motto „DIY with love“. Ich werde auf jeden Fall noch ein bisschen stöbern und vielleicht wage ich mich mal an einen Makramee-Wandteppich von makeitboho. Mal sehen …

DaWanda-DIY annablogie

Mini-DIY: Zierwerk für eure Zierpflanzen

Wer öfter hier vorbeischaut, weiß, dass ich ganz gerne, mit Hilfe von Tortenspitze, Wohnaccessoires verschönere. Und auch jetzt hat es mich wieder gepackt, denn man kann mit unfassbar wenig Aufwand aus Allerwelts-Produkten hübsche Unikate machen.

In diesem Fall hat es einen Blumentopf erwischt. Er war auch ohne die Verzierung schön, aber nun hat er das gewisse Etwas.Blumentopf mit Verzierungen - annablogie

Dinge mit Hilfe von Tortenspitze aufzupeppen ist super easy, wenn man einige wichtige Regeln beachtet:

Als erstes müsst ihr die Tortenspitze fixieren. Ich benutze dafür in der Regel Abklebeband, denn Sprühkleber hinterlässt viele häßliche Spuren. Das bedeutet aber auch, dass ihr sorgfältig arbeiten müsst, um die Spitze eng am Topf zu platzieren. Das verhindert, dass später Farbe unter die Spitze läuft.

Nachdem ihr die Spitze sorgfältig befestigt habt, könnt ihr die Farbe auftragen. Auch hier ist Sorgfalt das A und O. Benutzt so wenig Farbe wie möglich und tupft sie lediglich auf die Aussparungen. Auch das verhindert, dass die Farbe verläuft. Bei meinem letzten Versuch habe ich das nicht beherzigt und den kompletten Topf versaut. Ich habe mich  schwarz geärgert …

Jetzt nur noch trocknen lassen, Spitze und Klebeband vorsichtig entfernen und fertig ist das Blumentopf-Unikat:

Blumentopf - annablogie

Das war es auch schon. Wirklich ein absolutes easy Mini-DIY. Aber oft sind es ja gerade die einfachen Ideen die Freude bereiten. Probiert es doch mal aus. Es lassen sich noch tausende andere Sachen mit Tortenspitze verschönern! Ich wette ihr habt tolle Ideen!