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Keramik: Cups, Mugs, Bowls & Plates

Töpferware klingt erstmal richtig schön altbacken. ABER: Das Kunsthandwerk feiert ein Comeback. Genau wie Makramee-Wandbehänge, Messingobjekte oder Kakteen erobern sie derzeit unsere Wohn- und Esszimmer zurück.  Keine Überraschung, sehnen wir uns doch alle nach ein bisschen hyggeligem Individualismus. Heute zeige ich euch, wie schön Keramik sein kann.

5 junge Labels mit einem Händchen für Keramik

Aktuell widmen sich viele junge Design Studios wieder der traditionellen Handwerkskunst – darunter dem Töpfern. Keramik ist also wieder salonfähig. Heute möchte ich euch meine fünf Favoriten aus diesem Bereich vorstellen. Allesamt Experten für außergewöhnliche Keramikkunst. Mit viel kreativer Energie polieren sie das angestaubte Image des Kunsthandwerks wieder auf und machen es zum Must-Have in den Wohnzimmern von Interior-Fans.

Das Wort Keramik stammt übrigens aus dem Altgriechischen: keramos (κέραμος) war die Bezeichnung für Tonminerale und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse.

Arrow + Sage

Fotos: Arrow + Sage

Anna Eaves ist die talentierte Designerin und Keramikkünstlerin hinter Arrow + Sage, ihrem Studio in Raleigh, North Carolina. Von dort stammt Anna auch und erlernte das Töpferhandwerk traditionell von ihrer Mutter.  Wahrscheinlich gar nicht so ungewöhnlich für die Region, denn North Carolina ist tatsächlich das größte Töpferzentrum im Osten der USA. Kein Wunder also, dass auch zwei der anderen fünf Labels ebenfalls dort ansässig sind.
Die Keramik von Arrow + Sage ist natürlich handgetöpfert – keines der Stücke gleicht damit dem anderen. Mit einer Kombination aus klaren Linien, minimalistischem Dekor und Gold-Akzenten kreiert Anna außergewöhnliche und moderne Töpferprodukte.

Willowvane

Fotos: Willowvane

Die ursprünglich aus Hong Kong stammende Erica Chan Tuomi gründete ihr junges Label Willowvane 2016 . Die Fotografin und Designerin lebt ebenfalls in North Carolina, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lässt und wunderschöne Keramikwaren in sanften Farbkombis oder mit Regenbogen-Verläufen herstellt. Bevor sie sich dem Töpfern widmete arbeitete die Designerin in ganz unterschiedlichen Teams in Philadelphia und Los Angeles. Während dieser Zeit begann sie auch mit Keramik zu experimentieren. Mit Erfolg, wie wir sehen.

We Are Studio Studio

Fotos: We Are Studio Studio

Ebenfalls 2016 gegründet, das Hamburger Label We Are Studio Studio. Dahinter stecken Designerin und Illustratorin Ini Neumann sowie ihr Partner Thorben Bringezu. Ihr gemeinsamer Anspruch: Interieur als ganzheitliches Raumkonzept voller individueller Geschichten zu verstehen. Keramik ist dabei Teil des Konzepts. Alle Produkte aus dem Hamburger Atelier werden handgefertigt. Damit möchten die Designer ein Statement gegen industrielle Massenproduktion setzen. Das macht jedes ihrer Stücke zu einem Unikat. Verliebt habe ich mich in das Label, nachdem ich ihre wunderschöne Dalmatiner-Tasse bei Pinterest entdeckt habe.

Suite One Studio

Fotos: Suite One Studio

Fast zart wirkt das wunderschöne Porzellan von Lindsay Emery. Sie ist die Designerin und Keramikkünstlerin hinter Suite One Studio und hat ihre Leidenschaft für Ästhetik mit dem simplen Wunsch kombiniert, Mahlzeiten schöner zu gestalten. Auch Lindsay produziert ihre Produkte, übrigens fast alles Limited Editions, in ihrem gemütliche Studio in North Carolina. Im Unterschied zu den anderen Labels arbeitet Lindsay allerdings mit Porzellan, statt Ton. Porzellan ist etwas edler, unterscheidet sich aber auch optisch von Ton. Ihre Produkte zeichnen sich durch farbenfrohe Watercolor Paintings und wunderschöne goldene Verzierungen aus. Einfach bezaubernd.

 Studio Arhoj

Fotos: Studio Arhoj

Zum Schluss noch ein dänisches Label aus Kopenhagen mit japanischem Einfluss: Studio Arhoj ist das Design Studio von Anders Arhoj, das usprünglich 2006 in Tokyo gegründet wurde. Die einzigartigen Keramikprodukte des Labels verbinden skandinavischen Minimalismus mit traditioneller japanischer Handwerkskunst. Das Ziel: alte Traditionen und das Wissen über die althergebrachte Handwerkskunst am Leben zu erhalten. Das Ergebnis: einzigartige Gefäße in allen Farben des Regenbogens.

Produkte von STUDIO Arhoj

Das sind meine fünf Favoriten. Gemeinsam halten sie alte Traditionen in Ehren, denen wichtige Werte zu Grunde liegen. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke spielt dabei eine wichtige Rolle. Handgefertigte Produkte aus natürlichen Materialien – ein wirklich schöner neuer alter Wohntrend.

Wie gefallen euch diese keramischen Wohnaccessoires? Ich freue mich auf euren Kommentar!

Putzen wird grüner

Werbung. Ressourcen schonen, umweltbewusst Handeln und der Verzicht auf tierische Produkte – alles Maßnahmen, die unserer Zukunft zu Gute kommen. Um ebenfalls etwas beizutragen, muss man nicht gleich Veganer werden oder gar auf sämtlichen Komfort verzichten, aber irgendwo muss man einen Anfang machen. Deshalb möchte ich euch heute YOU vorstellen. Vielleicht ein Produkt, um den ersten Schritt zu machen.

Was ist YOU?

Mehr als die Hälfte aller Deutschen achtet inzwischen darauf, nachhaltige Produkte zu kaufen, die ökologisch abbaubar sind und die Natur nicht belasten. Das betrifft sogar den Putzmittel-Bereich. Hier kommt YOU auf euren Putzplan:

Die Reinigungsprodukte von YOU enthalten ausschließlich pflanzliche Wirkstoffe und haben eine 100 Prozent biologisch abbaubare Formel. Aus diesem Grund sind die Mittel sogar Ecocert zertifiziert. Ecocert ist eine unabhängige internationale Kontrollstelle für Bio-Zertifikate, die Wasch- und Reinigungsmittel mit einem Siegel kennzeichnet, die im Vergleich zu konventionellen Produkten umweltschonender sind. Es stellt unter anderem Anforderungen an die Inhaltsstoffe im Produkt sowie deren Abbaubarkeit, damit diese keine negativen Auswirkungen auf Gewässer haben. Das sind schon mal gute Voraussetzungen. Aber was ist mit der Reinigungskraft der schön verpackten Mittel?

Tester gesucht!
Ob die YOU-Produkte genauso gut funktionieren wie herkömmliche Putzmittel, könnt ihr jetzt selbst testen, denn YOU sucht 100 Tester für ihre Küchen-, Bad-, Hygiene-, Glas-Reiniger und Spülmittel: Auf dem Online-Portal www.you-tester.de könnt ihr euch vom 15. April bis 30. Mai 2017 bewerben und im Anschluss an den Test eure Eindrücke hochladen und Feedback zu den Produkten geben.

Ich bin auch dabei und werde mir genau anschauen, ob die unterschiedlichen Mittel halten, was sie versprechen. Gut aussehen tun sie schon mal, was mir zwar sehr gut gefällt, aber in diesem Fall wirklich nicht alles ist.

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Update: Ich kann euch schon mal verraten, dass das Spülmittel Mint auch wirklich nach Minze riecht. Sehr angenehm und natürlich. I like!
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Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr Lust zu testen oder tendiert ihr sogar eher dazu eure Putzmittel lieber gleich selbst zu machen? Ich freue mich auf eure Kommentare! Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wie man im Alltag Ressourcen schont und bewusst handelt.

re:THINK – jeder hat Verantwortung

Ein Bloggerevent zum Nachdenken: Unter diesem Arbeitstitel verbuche ich den re:THINK-Workshop in Hamburg, der von Otto in Zusammenarbeit mit den Bloggern von re:BLOG in der letzten Woche veranstaltet wurde. Und was ich von dort mitgenommen habe, möchte ich heute an euch weitergeben.

Benny Adrion von Viva con Aqua brachte es während des Workshops auf den Punkt: „Nachhaltigkeit beginnt in unseren Köpfen und es kann nur funktionieren, wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet.“ So sehe ich es auch. Egal wie.  Und so kommen wir auch schon zu meinem Beitrag, den ich leisten möchte: Ich bringe euch mit, was ich aus den Vorträgen von Rednern wie Nadine Schubert von Frau Schubert bloggt, dem Viva con Aqua-Gründer Benny Adrion und aus den Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit mitgenommen habe.

Leben ohne Plastik
Bloggerin Nadine Schubert hat bereits zu Beginn ihres Vortrags etwas klar gestellt: Leben komplett ohne Plastik, das funktioniert nicht. Dennoch, irgendwo müssen wir anfangen. Supermärkte wie Rewe machen es uns inzwischen zumindest einfach auf Plastiktüten zu verzichten: Dort gibt es nur noch Papiertüten. Noch besser ist es natürlich, sich eine eigene Einkaufstasche mitzubringen. Außerdem: Entscheidet euch bewusst gegen den Kauf von Lebensmitteln in Plastik. Ob Brotaufstriche, Saft, Milch, Joghurt, Ketchup, Senf etc. – all das gibt es in Gläsern und Glasflaschen. Schon mal drüber nachgedacht, ob man die anderen Dinge ÜBERHAUPT braucht?
Ein weiteres schönes Beispiel von Nadine: Kauft Naturjoghurt im Glas, statt Frischkäse in Plastik. Denn Joghurt wird früher oder später fast von selbst zu Frischkäse. Auch für viele Hygiene- und Beauty-Produkte gibt es Alternativen: Benutzt Seife statt Duschgel, verzichtet auf Mikroplastik und macht eure Peelings einfach selbst. Sogar Mascara lässt sich zu Hause in Eigenregie herstellen. Klingt aufwendig? Ist es in den meisten Fällen aber gar nicht. Ich werde es sicher selbst ausprobieren und meine eigenes Peeling mit Spekulatius-Gewürz herstellen. #nomnonmom. Nach meinem heutigen Einkauf habe ich mit großem Schecken festgestellt, dass 90 % der Produkte in Plastik verpackt sind. Ich werde definitiv versuchen etwas daran zu ändern.

Na klar, nicht nur die teilnehmenden Blogger stellten die Frage: „Aber wie viel bringt das wirklich?“ Auch ihr werdet euch das Fragen. Die Antwort ist denkbar einfach: Jeder muss seinen Beitrag leisten. Die Summe macht´s!

Was hat Otto mit Nachhaltigkeit zutun?

Wer sich schon beim Lesen des Teasers gefragt hat, was Otto mit der ganzen Sache zutun hat, dem möchte ich hier eine Antwort liefern. Ähnlich wie inzwischen viele große Unternehmen, Grenzen zu setzten und im Rahmen der Nachhaltigkeit Verantwortung zu übernehmen: In diesem Zusammenhang wurde nachhaltige Baumwolle, zertifiziertes Holz, CO2-Reduktion sowie Tier- und Artenschutz angesprochen. Definitiv ein Anfang – ganauso wie der re:BLOG-Workshop.

Aufgerüttelt nach einem wirklich spannenden Nachmittag unter Menschen, die sich täglich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen, fühle ich mich sehr motiviert auch meinen Lebensstil zu überdenken und mehr zu leisten. Nachdem ich in Hamburg schon einen ollen Barwagen vom Gehsteig gerettet habe, um ihm neues Leben einzuhauchen, statt einen neuen zu kaufen, werde ich darüber hinaus definitiv meinen eigenen Plastik-Konsum in Frage stellen.

Was leistet ihr zum Erhalt unserer Umwelt? Oder denkt ihr noch darüber nach?

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

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Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Nachhaltig: Aus Altem etwas Neues schaffen

In der vergangenen Woche hat mich die Grippe erwischt. Gerade noch im Strudel aus Glitzer und Konfetti, lag aber nicht nur ich flach, sondern halb Köln. Gestern wäre mir dann fast die Decke auf den Kopf gefallen und ich musste etwas tun. Dank Improvisation habe ich nun eine Art Couchtisch-Modulsystem mit Nostalgie-Charme. Und das Beste: Ich leiste einen Betrag zur Nachhaltigkeit. 

Seit über einer Woche vegetiere, huste und maule ich genervt auf meiner Couch vor mich hin. Gestern war dann der erste Tag, an dem ich irgendwie das Gefühl hatte, ich muss was tun. Nein falsch, ich hatte das Gefühl, ich kann endlich wieder was tun. Und schon seit Monaten wartet eine etwa 30 Jahre alte Apfelkiste darauf, von mir angestrichen und genutzt zu werden. Genau das richtige kleine Projekt für so einen Tag.

Erinnerungsstücke integrieren & inszenieren
Ursprünglich sollte das Erinnerungsstück aus meinem Elternhaus, dass wir vor knapp zwei Jahren verkauft haben, an die Wand, um mir als Regal zu dienen. Aber irgendwie wusste ich nicht so recht wohin ich es hängen soll. Und dann die Idee: Warum nicht mit der hübschen Kiste den Couchtisch vergrößern? Der ist zwar schön, aber doch etwas klein. Ihr könnt euch vorstellen, was passiert, wenn meine Mädels zu besuchen kommen und jede von uns eine Riesenteetasse mit Tee abstellen möchte. Außerdem trägt diese kleine Idee etwas zum — längst überfälligen — Nachhaltigkeitstrend bei:

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. (Quelle: Wikipedia)

Man muss nicht immer alles neu kaufen bzw. alles Alte sofort wegwerfen. Macht lieber etwas Neues daraus. So wie ich aus der alten Apfelkiste. Das ist nicht nur günstig, sondern schont auch Ressourcen. Da die Kiste aus Holz ist, gleich doppelt, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Nun weiß ich nicht, woher das Holz für meine Kiste stammt, aber abgesehen davon: Wenn wir Holz verwenden, verzichten wir gleichzeitig auf andere Materialien, wie Metall, Beton oder Kunststoff. Diese Stoffe sind im Vergleich zu Holz klimaschädlicher, weil mehr Energie zu ihrer Erzeugung benötigt wird.

Verschönerung der Apfelkiste:

Im ersten Schritt habe ich mit grobem Schleifpapier unschöne Kanten abgeschliffen und das gute Stück im nächsten Schritt mit Hilfe einer kleinen Schaumstoffrolle in sehr hellem Mint bemalt. In welcher Farbe auch sonst. Eigentlich ganz easy und ich weiß gar nicht, wieso ich das so lange vor mir her geschoben habe.

Günstig Ablagefläche schaffen
Mit der neuen alten Holzkiste ist fehlende Abstellfläche ab sofort kein Problem mehr. Je nach Platzbedarf lässt sich die Kiste aber auch perfekt unter dem Couchtisch verstauen. Auf diese Art habe ich nicht nur funktionale und gleichzeitig schöne Abstellfläche geschaffen, sondern auch ein Stück aus meiner Kindheit in meine Einrichtung integriert. Schon als Kind dienten mir solche Holzkisten im großen Lagerraum des Obst- und Gemüsegroßhandels meiner Eltern als Tisch. „Buden bauen“ war für mich das größte!

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Ich hoffe meine Idee gefällt euch. Mit welchen kleinen Ideen sorgt ihr für Nachhaltigkeit und versucht euren ökologischen Fußabdruck klein zu halten? Spart ihr Plastik? Schaut ihr dreimal hin, woher die Dinge stammen? Sport ihr gezielt Strom? Oder meidet ihr verschiedene Shops, die nicht gerade für Umweltbewusstsein bekannt sind? Egal was ihr tut, die Summe aller kleinen Dinge, bewirkt mehr als nichts zu tun!

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

IKEA: August 2015 wird SINNERLIG gelauncht

Wie ihr wisst, war ich im Mai beim IKEA Democratic Design Day in Älmhult dabei und durfte die meisten der kommenden Kollektion bereits live sehen und anfassen. Schon in meinem Nachbericht über meinen Besuch in der IKEA Zentrale habe ich von der schönen Kollektion SINNERLIG geschwärmt. Nun ist es soweit: Die Kollektion wird im August 2015 gelauncht.

Ikea Sinnerlig Servierplatte - annablogie
Ikea Sinnerlig Servierplatte

Im Fokus der Kollektion SINNERLIG, die in Kooperation mit Designerin Ilse Crawford entstanden ist, stehen nachhaltige Materialien wie beispielsweise Kork und Seegras. Kork ist wasserabweisend, resistent gegen schnellen Zerfall und Kork kann vollständig recycelt werden. Damit lassen diese Möbel jede Menge Natürlichkeit in die vier Wände einziehen.
Besonders gut gefällt mir an Kork, dass er sehr schnell die Körpertemperatur annimmt. Das macht ihn zu einem richtigen Handschmeichler. Außerdem ist das Material nachgiebig — Kratzer und Nässe können der Oberfläche nichts anhaben.

Ikea Sinnerlig Couchtisch
Ikea Sinnerlig Couchtisch
Ikea Sinnerlig Flasche
Ikea Sinnerlig Flasche
IKEA Sinnerlig Hocker - annablogie
IKEA Sinnerlig Hocker
IKEA SINNERLIG Tisch - annablogie.
IKEA Sinnerlig Tisch

Aber SINNERLIG hat noch mehr zu bieten als Möbel aus Kork: zum Beispiel Produkte aus Keramik, mundgeblasenem Glas, Bambus und Seegras. Sehr natürlich und sehr elegant. Perfekt für entspanntes Entschleunigen in ruhiger Atmosphäre. Insgesamt besteht die SINNERLIG Kollektion  aus mehr als 30 Produkten.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde SINNERLIG sieht so gar nicht nach IKEA aus. Ihr wisst, ich stehe voll auf den Schweden-Kram, aber sagen wir es mal so, diese Kollektion wirkt sehr viel edler, als das, was wir sonst vom Schweden kennen. Ich bin begeistert und das betrifft nicht nur SINNERLIG, sondern auch die meisten anderen der kommenden Kollektionen.

Wie gefallen euch die neuen Produkte?

Fotos: © Inter IKEA Systems B.V. 2014

Schwedische Natürlichkeit für DIYies

In diesem April hat sich bei Ikea eine Menge getan. Nicht nur die spannende IKEA PS 2014 Kollektion ist seit diesem Monat erhältlich, sondern auch die brandneue NORNÄS Kollektion. Die sich farblich nach eigenem Gusto umgestalten lässt, was ich sehr cool finde.

NORNAES - annablogie

Klar. Rau. Natürlich. Diese drei Begriffe beschreiben die Eigenschaften der neuen Kollektion NORNÄS ziemlich treffend. Die Kollektion spiegelt das raue und natürliche Gefühl von Kiefernholz und die klaren Linien modernen skandinavischen Designs wieder. Der Designmanager der Kollektion, Marcus Engman, erklärt: „Mit NORNÄS sind wir wieder wirklich zu den Wurzeln von Ikea zurückgekehrt – diese Kollektion eröffnet der neuen Generation die Schönheit und Vielseitigkeit natürlichen Kiefernholzes.“ Das Ergebnis ist eine Kollektion, die viele Gestaltungssmöglichkeiten bietet, und das mit zeitlosen Stil, der mit ein wenig Pflege auch die nächsten Generationen erfreuen wird.

Entwickelt wurde die neue Kollektion von den Geschwistern Marianne und Knut Hagberg − eine Kombination aus dem traditionellen Charme nordschwedischen Kiefernholzes mit zeitgenössischem Design. Möbel für ein langes Leben. Jedes Möbelstück wurde mit handwerklichen Besonderheiten wie abgeschrägten Kanten gestaltet und kann nach dem Kauf in Eigenregie zuhause mit Farben und Lasuren ganz individuell gestaltet werden. Also eine echt Sache für DIYies.

Mir gefallen die neuen Ikea-Serien der letzten Monate ausgesprochen gut. Nicht immer alles. Aber erstaunlich viel. Die Limited Edition BRÅKIG beispielsweise war toll. Und auch die neue PS 2014 Kollektion hat es mir angetan. Ich bin wirklich gespannt, was da sonst noch kommt … Wie gefallen euch die neuen Kiefer-Möbel? Top oder Flop?

NORNAES - annablogie

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© Ikea Systems B.V. 2013