Schlagwort-Archive: Möbel

Ikea 2017: vier Must-haves für die Wohnung

Lange habe ich nichts mehr Neues vom schwedischen Möbelhaus berichtet, aber es hat mich auch lange nichts mehr so richtig begeistert. Inzwischen haben die Schweden aber wieder so einiges in petto, das mir richtig gut gefällt. Meine Favoriten möchte ich euch heute vorstellen.

STOCKHOLM 2017

Die neue IKEA STOCKHOLM Kollektion erscheint zwar erst im April 2017, aber Pläne können wir ja schon jetzt schmieden. Ich habe jedenfalls schon welche und liebäugele mit einer Kommode und ein paar Wohnaccessoires der neuen Kollektion.

STOCKHOM hat inzwischen Tradition bei IKEA. Es gibt die Serie bereits seit 1984. Aber: Jede neue Kollektion unterscheidet sich von den vor­herigen. Gemeinsam haben sie aber ihre skandinavische Modernität. Alle Teile der neuen Kollektion sind aus natürlichen Materialien gemacht, wie zum Beispiel Rattan, mundgeblasenem Glas und Eschenholz. Auf den folgenden Bildern seht ihr meine Favoriten der Kollektion.

IKEA STOCKHOLM ab April 2017

Seit Februar erhältlich: das SMÅSTARR BETTWÄSCHE-SET

Die SMÅSTARR Bettwäsche wäre am Samstag fast in meinen Einkaufswagen gewandert. Dummerweise passt sie so gar nicht zu meiner Wandfarbe. Wirklich schade, denn ich finden die  Baumwolle-Bettwäsche richtig richtig schön.

IKEA Home Smart: ab April 2017

Auch IKEA hat den Trend erkannt und stockt ihr Repertoire smarter Lösungen auf. Das Home Smart Beleuchtungskonzept vom Möbelschweden umfasst Dimmfunktionen, kaltes und warmes Licht, Fernsteuerung, Lichtleisten/-paneele und Türen sowie individuelle und personalisierte Beleuchtung. Alle sind einfach, fernbedienbar. Es handelt sich bei allen Produkten um Plug-and-play-Lösungen: Das heißt, sie sind ohne zusätzliche Verkabelung oder die Hilfe des Elektrikers einfach und sofort einsetzbar.

Die FLOALT LED-Lichtpaneele sind in drei Größen erhältlich und können an der Wand oder der Zimmerdecke montiert werden. Mit der Fernbedienung TRÅDFRI geht es von warmem zu kaltem Licht in drei Schritten. Ich habe bereits eine ähnliche Fernbedienung zu Hause, aber TRÅDFRI gefällt mir fast ein bisschen besser – zum einen optisch, zum anderen kann sie auch ein bisschen mehr.

DIHULT Bodenkissen

Ebenfalls ab April erhältlich: die DIHULT Bodenkissen. Das Kissen bietet genug Platz für zwei und ist so flexibel, dass man sich auf verschiedene Weisen setzen oder auch legen kann. IKEA schlägt vor mehrere der Kissen als Sofa-Alternative zu nutzen. Ich muss sagen, das stelle ich mir nicht besonders bequem vor. Als Sitzgelegenheit für Besucher stelle ich sie mir sehr praktisch vor. Und wenn man sie gerade nicht benötigt, lassen sich die Bodenkissen ganz einfach mit einem Haken an die Wand hängen – und auch dort machen sie eine gute Figur.

IKEA PS2017-Kissen

Bilder: Inter IKEA Systems B.V. 2017

Wie gefallen euch meine vier IKEA Favoriten? Ist etwas für euch dabei?

Industrial-Style: Raumwunder Spind

Ob minimalistisch oder verspielt, ein Spind passt in so gut wie jede Wohnung, denn oft wirkt gerade ein Mix aus verschiedenen Stilen besonders stylisch. Und das Beste: So ein Metallschrank bietet eine Menge Platz zum Verstauen – auch auf engstem Raum.

Wer meinem Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich ein Faible für Stilmix habe. Mein Schlafzimmer ist eher mädchenhaft, während in meinem Wohnzimmer neben skandinavischen Möbeln auch etwas Boho-Chic eingezogen ist. Nun spiele ich mit dem Gedanken mir etwas Industrial Style in Form einer Art Garderobe in meinen Eingangsbereich zu holen. Das wäre endlich eine stylische und praktische Alternative zu den Haken an meiner Wohnungstür, an der ALLE meine Jacken hängen. Und ich habe viele Jacken, was alles andere als gut aussieht. Um dieses Chaos zu verbannen, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Schlanker Schrank statt Chaos-Garderobe
Die unaufdringlichen Metallschränke, den meisten aus Schwimmbädern und Sporthallen bekannt, gibt es in unterschiedlichen Farben, Größen uns Ausführungen, entweder neu oder gebraucht zu kaufen. Besonders stylisch sind natürlich gut erhaltene Vintage-Stücke, aber zum einen sind sie schwer zu finden und zum anderen nicht ganz günstig. Falls du ein wirklich außergewöhnliches Exemplar suchst, muss du tief in die Tasche greifen oder richtig Glück bei Ebay haben.

Weißer Dreier-SpindWer sich trotzdem einen Hauch Industrial Look für kleines Geld nach Hause holen und zudem sicher sein möchte, dass keine merkwürdigen Dinge im „neuen“ Schrank gelagert wurden, kann sich auch für einen neuwertigen Spind entscheiden und ihn online bestellen. Zumindest ist das meine Überlegung, nachdem ich vor einiger Zeit nicht zugeschlagen habe, als mir ein alter grüner Metall-Waffenschrank für schlappe 125 Euro angeboten wurde. Jetzt bin ich auf einer Seite für Betriebsbedarf fündig geworden, wo es  ganz unterschiedliche Ausführungen von Spinden gibt. keine außergewöhnlichen Modelle natürlich, aber passend zu meiner Einrichtung.

Mein Favorit ist ein weißer Dreier-Spind mit Füßen, den ich im Online-Shop „Engelbert Strauss“ gefunden habe. Sicher bin ich aber noch nicht, denn noch beobachte ich ein paar Exemplare bei Ebay. Aber seit ich vor zwei Jahren mit dem Ersteigern einer Scherenlampe sehr auf die Nase gefallen bin, bin ich vorsichtig geworden. Vielleicht verschönert dieser praktische Schrank also schon bald meine Wohnung.

Was haltet ihr von der Idee? Ist der Spind für euch ein Klassiker, der nicht aus der Mode kommt oder ein alter Hut, der euch nicht in die Wohnung kommt?

TipToe – kreiere dein eigenes Tisch-Unikat

Schon lange hat mich nichts mehr so begeistert, wie die genialen Tischbeine des französischen Labels TipToe. Deshalb möchte ich euch die tollen Produkte des Design-Teams, Kevin und Matthieu, heute unbedingt vorstellen.

Bei Facebook sind mir schon mehrfach gesponserte Beiträge von TipToe angezeigt worden. Aber bis gestern hatte ich nicht die Muße mir anzuschauen, warum es geht, obwohl mich die Idee auf den ersten Blick angesprochen hat. Gestern habe ich mich dann mal zur Webseite durchgeklickt und bin total begeistert. Das junge Label stellt Tischbeine her, die sich dank eines sehr einfachen Prinzips an so gut wie jede Tischplatte oder Sitzfläche schrauben lassen.

Die Idee ist nicht unbedingt neu: 1972 entwickelte beispielsweise der Designer François Arnal eine frühe Version der heutigen TipToe Tischbeine mit dem Namen serre-joint T9. Zehn Jahre später nutze Designer Philippe Starck das System für einen Tisch des französischen Labels Les 3 Suisses.  Aber auch viele alte Bürolampen lassen sich mit Hilfe dieses Prinzips an Tischplatten oder Regalen befestigen. Kevin und Matthieu von TipToe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das minimalistische Design in Kombination mit dem Maximum an Funktion zu einem Designprodukt zu entwickeln. Es sieht aus, als würde es den beiden engagierten Designern gelingen. Finanziert wurde das Projekt übrigens über Crowdfunding.

tiptoe-tischbeine-white-beton-photography-and-styling-sonia-and-frederic-lucano

Form folgt Funktion: Tischbeine für individuelles Möbeldesign
Die Tischbeine sind in verschiedenen Höhen erhältlich, die es ermöglichen, nicht nur Esstische, sondern auch Sitzbänke, Hocker und Couchtische mit ihnen zu bauen. Das ist aber noch nicht alles: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, da man neben den unterschiedlichen Höhen, auch zwischen mehreren Formaten und zahlreiche Farben wählen kann. So kannst du dir mit TipToe dein eigenes Unikat zusammenzustellen. Ob helles Grau, Apricot, Mint oder klassisches Schwarz, die Auswahl ist riesig. Ich überlege schon, wo ich jetzt schnellstens eine schöne und außergewöhnliche Arbeitsplatte finde, die ich dann mit den bunten Beinen zu einem absoluten Eyecatcher machen kann. Übrigens: TipToe hat nicht nur die tollen Tischbeine im Sortiment:

Auch ausgefallene Regale bieten die Franzosen an. Die Idee mit der Öffnung für ein Lampenkabel finde ich fantastisch! Und hier ist auch noch ein Lösung für alle, die es mädchenhaft mögen:

Wie gefallen euch die tollen Produkte des Labels? Juck tes euch auch schon in den Fingern? 

Fotos und Styling: TipToe / Sonia and Frédéric Lucano

 

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

schlafzimmerdeko_annablogie
Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Nachhaltig: Aus Altem etwas Neues schaffen

In der vergangenen Woche hat mich die Grippe erwischt. Gerade noch im Strudel aus Glitzer und Konfetti, lag aber nicht nur ich flach, sondern halb Köln. Gestern wäre mir dann fast die Decke auf den Kopf gefallen und ich musste etwas tun. Dank Improvisation habe ich nun eine Art Couchtisch-Modulsystem mit Nostalgie-Charme. Und das Beste: Ich leiste einen Betrag zur Nachhaltigkeit. 

Seit über einer Woche vegetiere, huste und maule ich genervt auf meiner Couch vor mich hin. Gestern war dann der erste Tag, an dem ich irgendwie das Gefühl hatte, ich muss was tun. Nein falsch, ich hatte das Gefühl, ich kann endlich wieder was tun. Und schon seit Monaten wartet eine etwa 30 Jahre alte Apfelkiste darauf, von mir angestrichen und genutzt zu werden. Genau das richtige kleine Projekt für so einen Tag.

Erinnerungsstücke integrieren & inszenieren
Ursprünglich sollte das Erinnerungsstück aus meinem Elternhaus, dass wir vor knapp zwei Jahren verkauft haben, an die Wand, um mir als Regal zu dienen. Aber irgendwie wusste ich nicht so recht wohin ich es hängen soll. Und dann die Idee: Warum nicht mit der hübschen Kiste den Couchtisch vergrößern? Der ist zwar schön, aber doch etwas klein. Ihr könnt euch vorstellen, was passiert, wenn meine Mädels zu besuchen kommen und jede von uns eine Riesenteetasse mit Tee abstellen möchte. Außerdem trägt diese kleine Idee etwas zum — längst überfälligen — Nachhaltigkeitstrend bei:

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. (Quelle: Wikipedia)

Man muss nicht immer alles neu kaufen bzw. alles Alte sofort wegwerfen. Macht lieber etwas Neues daraus. So wie ich aus der alten Apfelkiste. Das ist nicht nur günstig, sondern schont auch Ressourcen. Da die Kiste aus Holz ist, gleich doppelt, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Nun weiß ich nicht, woher das Holz für meine Kiste stammt, aber abgesehen davon: Wenn wir Holz verwenden, verzichten wir gleichzeitig auf andere Materialien, wie Metall, Beton oder Kunststoff. Diese Stoffe sind im Vergleich zu Holz klimaschädlicher, weil mehr Energie zu ihrer Erzeugung benötigt wird.

Verschönerung der Apfelkiste:

Im ersten Schritt habe ich mit grobem Schleifpapier unschöne Kanten abgeschliffen und das gute Stück im nächsten Schritt mit Hilfe einer kleinen Schaumstoffrolle in sehr hellem Mint bemalt. In welcher Farbe auch sonst. Eigentlich ganz easy und ich weiß gar nicht, wieso ich das so lange vor mir her geschoben habe.

Günstig Ablagefläche schaffen
Mit der neuen alten Holzkiste ist fehlende Abstellfläche ab sofort kein Problem mehr. Je nach Platzbedarf lässt sich die Kiste aber auch perfekt unter dem Couchtisch verstauen. Auf diese Art habe ich nicht nur funktionale und gleichzeitig schöne Abstellfläche geschaffen, sondern auch ein Stück aus meiner Kindheit in meine Einrichtung integriert. Schon als Kind dienten mir solche Holzkisten im großen Lagerraum des Obst- und Gemüsegroßhandels meiner Eltern als Tisch. „Buden bauen“ war für mich das größte!

Bohemian Style_Couch_annablogie_

Ich hoffe meine Idee gefällt euch. Mit welchen kleinen Ideen sorgt ihr für Nachhaltigkeit und versucht euren ökologischen Fußabdruck klein zu halten? Spart ihr Plastik? Schaut ihr dreimal hin, woher die Dinge stammen? Sport ihr gezielt Strom? Oder meidet ihr verschiedene Shops, die nicht gerade für Umweltbewusstsein bekannt sind? Egal was ihr tut, die Summe aller kleinen Dinge, bewirkt mehr als nichts zu tun!

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Die Männerwohnung und der Matratzentest

Werbung. Wer selbst viel Wert auf eine geschmackvolle Einrichtung legt, kann oft kaum glauben, dass es andere gibt, denen das völlig egal ist. Umso glücklicher bin ich, dass mein Freund genauso tickt wie ich und euch sogar einen Blick in seine kleine urbane Oase gewährt. 

Genauso wie ich, wohnt Dominik in einer 2-Zimmerwohnung. Allerdings nicht in Köln, sondern in Düsseldorf. Genauer gesagt, in einer alten Süßwarenfabrik. Damit hat er mich schon bei unserem ersten Gesprächen sehr neugierig gemacht. Und tatsächlich: Die Wohnung ist eine kleine Perle und für meinen Geschmack auch sehr gut eingerichtet – ohne teure Designerstücke und viel Schnickschnack, denn die Prioritäten liegen woanders. (Meine Finger waren da übrigens nicht mit im Spiel! Ich schaue nur ab und zu nach den Pflanzen und Spüle gelegentlich.)

Alles ist sehr hell und neben Grau dominieren Schwarz und Weiß. Dazwischen finden sich immer wieder hellgrüne und orange Farbtupfer sowie gerahmte Fußballikonen und Hinweise auf das große Musik-Faible des Bewohners. Außerdem eine kupferfarbene Ikea-Lampe. Als er damit um die Ecke kam — was soll ich sagen — ich war hin und weg!

Sound & smarte Spielereien 

In Dominiks Wohnung lässt sich fast alles entspannt von der Couch steuern. Auch die Kupfer-Lampe. Dank einer kleinen smarten Nodon Soft Remote kann man sie praktisch vom Sofa ein- und ausschalten.

Das ist natürlich nicht alles: Was wäre eine richtige Männerwohnung ohne das passende Entertainment? Ich muss gestehen, ich hatte bei unseren ersten Dates noch meinen alten Röhrenfernseher. Dieser Umstand ist auf großes Unverständnis gestoßen. Inzwischen kann ich das ganz gut verstehen. Dominik Sonos-System und der große Fernseher machen jeden Filmabend zum Mini-Event. Da konnte meine uralte Röhre natürlich nicht mithalten und inzwischen schaue ich ja sogar gerne beim Uncharted (PlayStation-Spiel) spielen zu. Völlig verrückt! (Das kommende darf ich aber eigentlich auch nicht laut sagen, aber mir gefällt die Wohnung so gut, dass ich oft lieber in Düsseldorf als in Köln bin.)

Eine Matratze perfekt für alle
Schlafen kann man bei Dominik auch sehr gut. Das war nicht immer so. Dominik hatte eine grauenhafte Matratze. Ich bin nahezu jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufgewacht und so manche Nacht sogar auf das Sofa umgezogen. Freundlicherweise wurde uns jetzt von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt:

Und diese Matratze testen wir jetzt – 100 Nächte lang. Ein paar davon sind schon verstrichen. Unser erster Eindruck: eine Matratze zum Träumen!

Willkommen-Eve-Matratze_annablogie

eve selbst beschreibt ihr Matratze als mittelfeste Matratze für alle:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Vor der Lieferung der eve, die übrigens nur vier Tage gedauert hat, hatten wir etwas Sorge, dass die Matratze nach dem Auspacken komisch riechen könnte. Zumindest hatten wir das schon in einigen Bewertungen gelesen und tatsächlich, der Geruch war anfangs gewöhnungsbedürftig. Allerdings nicht so schlimm wie in den Bewertungen beschrieben. Inzwischen riecht man es überhaupt nicht mehr und wir träumen ganz wunderbar auf der eve. Und: Sobald wir sie 100 Nächte getestet haben, teilen wir natürlich unsere Erfahrungen mit euch. Im zweiten Teil dieses Artikels …  Falls ihr also gerade auf der Suche nach einer neuen Matratze seid, bleibt dran, die Fortsetzung folgt!

*Kooperation mit eve mattress
Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

Stadtbalkon einfach verschönern

Das Wetter hat mir Woche um Woche diesen Blogbeitrag verhagelt. Schon Anfang Mai habe ich meinen Balkon umgestylt und aufgemöbelt, doch was mir gefehlt war die Sonne. Letzte Woche hat es dann endlich geklappt: Fotoshooting auf meinem kleinen Stadtbalkon. 

Schafft euch ein Zweitwohnzimmer im Grünen
Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal meinen eigenen Balkon nach Herzenslust herrichten können. Allerdings wollte ich es dieses Mal etwas anders angehen. Deshalb habe ich mich neu orientiert und mir jede Menge Wohntextilien bei H&M Home bestellt. Tischdecke, Sitz- und Dekokissen, sowie den Teppich. Alles andere hatte ich schon. Auch den großen Korb, in dem die Palme steht.
Es ist also im Grunde recht einfach, aus einem unscheinbaren Balkon eine kleine Sommer-Oase zu zaubern. Behandelt den Balkon einfach wie ein Zweitwohnzimmer im Grünen. Alles was im Wohnzimmer gut aussehen könnte, wird auch euren Balkon aufwerten. Aber Achtung: Scheint doch mal die Sonne, können einige Textilien sehr schnell ausbleichen. Mir ist das schon mit zwei Tischdecken passiert.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Sommer! Ich sehne mich nach ein paar heißen Tagen, an denen man bis tief in die Nacht draußen sitzen kann, um Gin Tonic zu trinken. Den Gin den ihr hier seht, gibt es übrigens so nicht mehr. Das Label aus Bremen hat sich von TIMGIN in MITNIG umbenannt. Trotzdem: Super lecker und ein tolles Design!

Fotos: annablogie/Anna Steffi Winterhoff

Give Away aus meinem Esszimmer

Ich habe meinen Esstisch um drei neue Mitbewohner erweitert. Das könnt ihr mit etwas Glück  auch. Zumindest um einen Mitbewohner, denn heute startet eine kleine Verlosung bei annablogie. Dazu aber am Ende des Artikels mehr. Erst möchte ich euch natürlich alle neuen Bewohner des Wohnwahnsinns vorstellen.

Während die meisten von uns große Teppiche auf den Boden legen, habe ich mir einen für meinen Esstisch gekauft. Schon eine ganze Weile habe ich mit einem Mini-Format meines House Doctor-Teppichs im Schlafzimmer geliebäugelt, da stolpere ich in Hamburg, unterwegs mit Igor von Happy Interieur Blog und Ricarda von 23QM Stil, bei Human Empire über dieses bedruckte Schmuckstück. Ein absoluter Spontankauf, aber ich bin richtig happy!

Der Teppich macht sich perfekt auf meinem Esstisch. In Kombination mit den weißen und den neuen schwarzen Stühlen sowie den ausgewählten Accessoires (Kerzen und Spiegel von Strauss Innovation, Pfeffer und Salz von Lambert, Bierfläschchen von Schädelbräu) ist ein wirklich harmonisches Zusammenspiel entstanden. Noch besser, als ich es mir vorgestellt habe.
Ich finde meinen Esstisch schon lange zu dunkel und eine Tischdecke erschien mir irgendwie altbacken. Da kam mir die Idee mit dem Teppich. Jetzt passt der skandinavische Vintage-Tisch auch viel besser zu meinem Boho-Style, der sich immer weiter im Wohn-/Essbereich ausbreitet.

Nun aber zu eurem  GIVE AWAY
Vom Online-Shop dhal.de* wurde mir für euch als GIVE AWAY der Stuhl Copenhagen zur Verfügung gestellt. Der kleine Shop wird von einem Team aus drei Studenten betrieben und steht noch ganz am Anfang. Da unterstütze ich natürlich gerne. dhal.de steht für DasHerzAllerLiebste – schöne Dinge, die das Leben versüßen.

Und das Leben versüßen möchte euch Benjamin, einer der Gründer von DasHerzAllerLiebste, nicht nur mit dem Stuhl Copenhagen in der Farbe eurer Wahl, sondern auch mit der Decke Mathilda mit dem Muster eurer Wahl. Das Mitmachen lohnt sich also doppelt!

Stuhl-Copenhagen---Give-Away-annablogie

Die Gewinnspiel-Bedingungen
Alles was ihr tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist hier oder unter dem Facebook-Post in einem Kommentar zu verraten, welche Version des Stuhls und der Decke euch am besten gefällt bzw. welche Version ihr jeweils gerne gewinnen möchtet.

 

Die Regeln:

  • Verlost wird 1 x Stuhl Copenhagen in der Farbe eurer Wahl + 1 x Decke Mathilda mit dem Muster eurer Wahl.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  • An der Verlosung des ausgelobten Preises nimmt teil, wer bis zum Teilnahmeschluss (s.u.) die Gewinnspielfrage durch einen Kommentar (WordPress oder Facebook) beantwortet. Die Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen.
  • Die Verlosung findet jeweils unter allen eingehenden Kommentaren statt. Für die Ziehung des Gewinners wird das Zufallsprinzip angewendet.
  • Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
  • Teilnahmeschluss ist der 03.07.2016 (00:00 Uhr).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich drücke euch die Daumen!

*Kooperation
Fotos: annablogie/Anna Steffi Winterhoff

Möbel von Nina Mair

Immer auf der Suche nach neuem außergewöhnlichem Design und tollen Möbeln, habe ich Nina Mair entdeckt und bin hin und weg von ihren Möbeln und Wohnaccessoires. Warum? Seht selbst! 

Designerin Nina Mair
Designerin Nina Mair

Entdeckt habe ich Nina Mair durch ein Bild ihrer Mashrabeya-Kommode in meinem Pinterest-Feed. Die Fronten der hölzernen Kommode sind coral-farben und mit einem zeitgenössischen Muster im Moiré Effekt gestaltet. So schön, dass ich sofort wissen wollte, wo ich so eine Kommode herbekomme. Dabei bin ich natürlich auf weitere Designstücke im Online-Shop der Tiroler Designerin gestoßen. Alle wunderschön und sehr außergewöhnlich.

Die Mashrabeya-Kommode
Die Mashrabeya-Kommode

Die Mashrabeya-Kommode

Die Mashrabeya-Kommode
Durch das Verschieben der Fronten ergebn sich immer neue Muster.

Der Name der Kommode wurde vom arabischen Begriff Maschrabiyya abgeleitet. Als Maschrabiyya bezeichnet man in der traditionellen islamischen Architektur dekorative Holzgitter, die als Fenstergitter oder Balkonverkleidungen in Wohnhäusern und Palästen zum Einsatz kamen. Das Funktionsprinzip dieses Architekturelementes wurde bei diesem Möbelstück übernommen. Dinge die hinter dem Gitter liegen werden erst beim Näherkommen sichtbar.

Beistelltisch Cooper
Cooper hat es mir auch sehr angetan! Das Tischchen ist traditionellen ägyptischen Kochsieben nachempfunden, die aus einem runden Holzrahmen und einer darin eingespannten Gitterstruktur bestehen. Die außergewöhnliche und filigran wirkende Tischplatte ist abnehm- und als Tablett verwendbar. Darunter lassen sich – sehr praktisch – kleinere Dinge gut versteckt verstauen.

Beistelltisch Cooper in stained dark bezech und coral
Die abnehmbare Tischplatte des Cooper lässt sich zum Tablett umfunktionieren.

Handemade-Seifen
Die Sapo-Seifen finde ich einfach schön, weil sie so natürlich und damit sehr hochwertig aussehen. Perfekt für ein Gästebad, wenn man denn eines hat. Sie sind handgeschöpft und handgeschnitten im traditionellen Handwerk des Seifensiedens. Im Shop sind fünf verschiedene Sorten erhältlich – alle mit unterschiedlichen Wirkungen. Von beruhigend bis erfrischend. 

Natürliche Materialien, wie Blütenblätter und Kräuter, werden für Sapo verwendet.
Natürliche Materialien, wie Blütenblätter und Kräuter, werden für Sapo verwendet.
Handgemachte Pfefferminz-Seife
Handgemachte Pfefferminz-Seife

Passend zu den Sapo-Seifen gibt es die Spencer soap dishes. Super stylische Seifenschalen aus Silikon.
In einem hübschen Lädchen in Innsbruck – Tiroler Edles – habe ich schon eine dieser Schalen in der Hand gehabt. Allerdings nicht vom Fleck weg gekauft, da ich mir gerade erst eine neue Seifenflasche gegönnt habe … Aber ich denke weiterhin drüber nach. Sicher auch eine schöne Geschenkidee!

Der Tilda Table
Der Beistelltisch Tilda ist eine sehr gelungene Kombination aus Eleganz und minimalistischem Design. Gefällt mir sehr! Das edle messingfarbene Gestell des Beistelltisches wird durch eine farbige Tischplatte ergänzt. Die mögliche Farben: nude, raspberry, barolo, charcoal, dust und mint erhältlich.

Dieser Shop hat wirklich viel zu bieten. Wie ihr euch denken könnt, sind die Möbel natürlich keine Schnäppchen. Aber über kurz oder lang möchte ich mir schon auch mal etwas ausgefallenes gönnen. Nina Mair kommt auf jeden Fall in die engere Wahl. Wie gefallen euch die Möbel und Accessoires?

Fotos: Peter Philipp / Nina Mair Architecture + Design

IKEA VIKTIGT – die neue limitierte Kollektion

Ab dem 6. Mai ist in allen IKEA Einrichtungshäusern wieder eine neue limitierte Kollektion erhältlich: VIKTIGT ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Ingegerd Råman – einer der bekanntesten Glasdesignerinnen und Töpferinnen Skandinaviens – und den IKEA Designern Nike Karlsson und Wiebke Braasch.

Diese neue handgefertigte Kollektion zeigt wieder einmal sehr eindrucksvoll, dass die SkandinavierINNEN einfach ein Händchen für Design haben. Neben eleganten Glasarbeiten und Keramik-Sets ist vieles aus Bambus und natürlichen Fasern hergestellt. 

Die Kollektion umfasst Möbel, Körbe, Teppiche, ein Leuchtenpaar, ein Ampel-Set etc. Was ihr hier seht, ist tatsächlich nur ein kleiner Teil der Kollektion.

Die Natürlichkeit der Möbel und Accessoires von VIKTIGT wirkt sehr stylisch. Eine wirklich schöne Kollektion, mit der man seinem Zuhause einen einen edlen Touch verleihen kann.

Fotos: Inter IKEA Systems B.V. 2016