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HAPPY NEW YEAR – und wieder geht ein Blog-Jahr

Nun ist er wirklich Tradition – mein Jahresrückblick: Gab es Höhen? Gab es Tiefen? Was möchte ich 2017 anders machen? Eines kann ich schon jetzt sagen, auch 2016 war ein mageres Blog-Jahr. Zumindest, was die Anzahl meiner Artikel angeht. Nichtsdestotrotz gab es viele persönliche Highlights und diese möchte ich euch auch in diesem Jahr nicht vorenthalten. 

Für mich beginnt eigentlich jedes Jahr mit der Vorfreude auf die internationale Möbelmesse in Köln. 2016 standen für mich aber gleich zwei Messen in der zweiten und dritten Januar Woche an, denn die Domotex in Hannover habe ich auch noch besucht. Ich liebe Messen, auch wenn die Tage oft anstrengend sind. Es gibt so viel zu entdecken:

Auf der Domotex habe ich gemeinsam mit Antonia von Craftifair Designer Stefan Diez kennengelernt und ein Bierchen mit ihm getrunken. Der talentierte Designer hat unter anderem Möbel für Hay, e15, Thonet und emu entworfen. Auf der imm cologne, unterwegs mit gleichgesinnten Bloggern und Nicole Maalouf, der Grünerin von solebich, durften wir dann auch noch Designer Stefan Herkner treffen, der für Pulpo und Rosenthal entwirft. Ein wirklich toller Start ins neue Jahr!

Komischerweise war der Januar, trotz jeder Menge Arbeit und Termine, mein produktivster Blog-Monat 2016. Vielleicht weil ich zwischen den Tagen wirklich zur Ruhe komme und motiviertein neue Jahr starte. Aber es wurde schnell ruhiger. Allerdings nur auf dem Blog, nicht im Job, aber glücklicherweise auch in meinen vier Wänden: Ich habe 2016 tatsächlich zwei Mal mein Schlafzimmer gestrichen und natürlich diverse Male die Wohnung umgestylt:

Ein Kleinmädchen-Traum wurde wahr
In diesem Jahr hat es mich Dank annablogie gleich zwei mal nach Hamburg verschlagen. Zum einen zum re:think-Workshop von Otto, wo ich jede Menge über das Nachhaltigkeit gelernt habe und zum anderen zum Schöner-Wohnen-Shop-Launch. Für mich ein ganz besonderes Highlight: Als Kind habe ich immer davon geträumt für das Schöner Wohnen-Magazin zu arbeiten. Inzwischen sehen meine Träume zwar anders aus, aber zu diesem Event eingeladen zu sein und im Anschluss meine Favoriten aus dem neuen Online-Shop kuratieren zu dürfen, lässt mich immer noch strahlen! Ein ähnliches Strahlen, wie bei der Erinnerung an meinen Besuch im IKEA Headquarter in Schweden.

Friday 5 mit annablogie friday-5-bei-schoener-wohnen

Berufliches Neuland
Neben den Highlights rund um den Blog, gab es aber auch eine massive berufliche Veränderung: Ich habe den Sprung in die weite Online-Welt gewagt und mich vom Job als Chefredakteurin eines Print-Magazins verabschiedet. Dem Himmel sei Dank! Mit neuen tollen Kollegen und vielen spannenden Aufgaben starte ich nun in ein neues Jahr. Ach, und die Haarfarbe habe ich gewechselt, wer mich noch mit langen dunklen Haaren in Erinnerung hat, darf sich nicht erschrecken. Ich bin jetzt blond. Aber so richtig!

Die guten Vorsätze
Natürlich habe ich, bevor ich diesen Artikel begonnen habe, den Jahresrückblick vom letzten Jahr gelesen. Das mache ich immer so. Ratet, was ich mir 2015 vorgenommen habe: Natürlich mehr zu bloggen und wieder richtig durchzustarten. Hat nicht geklappt. Aber inzwischen sehe ich das etwas entspannter, denn immerhin habe ich den tollen Mann, denn ich letztes Jahr kennengelernt habe, immer noch an meiner Seite. Und der würde mir was husten, wenn ich meine gesamte Freizeit in den Blog investieren würde. Ich habe gelernt meine Prioritäten zu setzen. Beziehung, Freundschaften, Job und Blog unter einen Hut zu bringen ohne einmal Luft holen zu können? Das lässt sich nur schwerlich realisieren. Aber keine Sorge: Ich blogge weiter! Denn es macht mir auch weiterhin viel Spaß! Kleiner Tipp: Bei Instagram passiert in letzter Zeit ein bisschen mehr als hier!

Ich danke euch für das schöne Jahr und freue mich auf 2017 und auf die imm im Januar. Vielleicht steht dieses Jahr ja auch noch mal eine wohnliche Veränderung an … damit uns nicht langweilig wird!

HAPPY NEW YEAR! 

Fotos: annablogie / Anna Steffi Winterhoff

Bloggergedanken

Ihr Lieben, heute Mittag bin ich auf einen Artikel von Katja vom Blog maedchenmitherz gestolpert und Katja spricht mir aus der Seele. In ihrem Artikel geht es um das Bloggen mit Herz und wie es dazu kommen kann, dass das geliebte Bloggen zur Last wird. Ein Gedanke, der auch mich in letzter Zeit manchmal beschäftigt.

Wandgestaltung

Erst gestern Vormittag habe ich gemütlich in meinem Bett gelegen, die Augen aufgeschlagen und mich wahnsinnig über Sonnenschein und blauen Himmel gefreut. 30 Sekunden lang. Denn dann kam mir in den Kopf: Perfektes Licht für Fotos! Ich muss aufstehen! Raus aus den Federn! Zackzack! Aber ich hatte keine Lust. Einfach mal faul sein. Nichts tun. Den Blog Blog sein lassen. Entschleunigen. Ich bin also noch mal eingeschlafen und danach das böse Erwachen: Grauer Himmel und Regen. Ich habe mich schwarz geärgert, dass ich am Tag zuvor zu lange unterwegs war. Die Nacht zum Tag gemacht habe. Völlig vermuffelt habe ich dann ohne viel Motivation rauschige Fotos geknipst, damit ich wenigstens etwas Input für einen der geplanten Beiträge für diese Woche zusammen bekomme. Denn diese beiden Artikel sind diese Woche Pflicht. Ja Pflicht. Das böse Wort, dass ich niemals in Zusammenhang mit meinem Herzensprojekt in die Tastatur tippen wollte. Aber man möchte ja „mithalten“ können, wie Katja es in ihrem Artikel nennt. Und ich muss zugeben, das möchte ich natürlich auch. Perfekte Bilder machen, Weihnachtsgeschenk-Tipps geben, ein Rezept posten, eine Verlosung ankündigen, das Layout überarbeiten und neben dem Bloggen aber auch Freunde treffen, Geschenke kaufen, Glühwein trinken, Wichtel-Events besuchen und und und … So viele Ideen im Kopf, doch wann umsetzen? Darin besteht die Gefahr. Das Bloggen wird zum zusätzlichen Stressfaktor. Ganz ruhig also. Auch haben nicht alle Bloggerinnen neben ihrem Blog eine 40 Stunden-Woche. Das darf man nicht vergessen. Natürlich schaffen sie mehr.

Keinen Druck zulassen

Vielleicht würde es helfen keine anderen Blogs mehr anzuschauen, um den Druck zu reduzieren und um etwas zu entschleunigen. Aber nein, das kann ich nicht. Ich schaue mir viel zu gerne an, was die kreativen Ladies so machen und lasse mich von ihren schönen Ideen inspirieren. Danach gibt es meistens viele neue Punkte auf meiner langen To-Do-Liste. Ein Teufelskreis, den ich aber wohl weißlich nicht durchbrechen werde. Dafür liebe ich das Bloggen und das Blog lesen zu sehr. Aber langsam muss ich ein bisschen achtgeben. Ich versuche einfach so gut es geht zu schaffen, was ich mir vornehme und mir keinen Kopf zu machen, wenn es nicht klappt. Ich mache das ja immerhin freiwillig. Als Ausgleich für meinen stressigen Arbeitsalltag. Für die Liebe und die Freude am Konzipieren, Fotografieren und Schreiben.

Blogger sind wie ein Schweizer Taschenmesser

Blogs werden immer hochwertiger und professioneller. Bis hin zu absoluten Perfektion. Richtige Marketingstrategien stecken inzwischen dahinter. Mediadaten werden entwickelt, Newsletter verschickt. Irre, was viele von uns inzwischen neben ihrer 40 Stunden-Woche leisten. Wir werden zu kleinen Workaholics. Sind Journalistin, Grafikerin, Fotografin, Social Media Managerin und Marketingfachfrau in einem. Die meisten wissen, Bloggen ist Arbeit oder kann es werden, wenn wir nicht aufpassen. Sich ständig neu erfinden, immer kreativen Input liefern. Das Wichtigste dürfen wir dabei aber nicht aus den Augen verlieren: Den Spaß an der Sache. Verknappung der Ressourcen als Marketingstrategie für Blogger, das wäre doch was. Das entschleunigt. Ich versuche mich jedenfalls nicht stressen zu lassen und bin für Bloggen mit Herz. Liebe Katja, ich danke dir für deinen Denkanstoß! Ich bin wachgerüttelt und versuche mich mal wieder zu entspannen!

Wie geht ihr mit dem Stress um oder lasst ihr es gar nicht erst dazu kommen?

annablogies anniversary

Huch, da hätte ich ihn bald selbst verpasst: Meinen dritten Blog-Geburtstag. Unglaublich. Schon drei Jahre. Nie hätte ich damit gerechnet, dass sich der Blog so entwickelt, denn begonnen hat mein Blog-Projekt während des Studiums als kleines Experiment zur Stärkung meiner Social Media-Kompetenzen. Und jetzt? Jetzt könnte ich mir ein Leben ohne den Blog gar nicht mehr vorstellen. 

fb

Ohne durchdachtes Konzept oder auch nur den blassesten Schimmer was ich eigentlich will, habe ich vor drei Jahren mit dem Bloggen begonnen. Zu Beginn trug der Blog noch den Titel annablogie! — Die Welt ist bunt und glitzert. Nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ konnte ich unter diesem Arbeitstitel veröffentlichen, wozu ich Lust hatte. Relativ schnell entwickelte sich der Blog aber in Richtung Design und Interior und bekam einen neuen Arbeitstitel: annablogie – diy I design I interior. Naheliegend, denn schon als Kind habe ich ständig mein Zimmer umgestellt, umdekoriert und sogar in Nacht- und Nebelaktionen umgestrichen. Nicht gerade zur großen Freude meiner Mutter. (Liebe Mama, danke für deine Geduld mit mir!) Nach vielem Hin und Her habe ich mich 2012 entschlossen meine DIY-Rubrik einzurichten, die inzwischen viel Raum auf dem Blog einnimmt und, den Likes nach zu urteilen, den größten Anklang findet.

Seit ich im Winter von meinen Eltern eine gute Spiegel-Reflex-Kamera geschenkt bekommen habe, habe ich aber auch tatsächlich zunehmend mehr Spaß an dieser Rubrik. Leider fehlt oft die Zeit. Trotzdem: konzipieren, schreiben, gestalten, fotografieren, teilen − die Summe aus allen diesen Komponenten bereitet mir unglaublich große Freude. Egal wie viel Zeit dafür nötig ist. Das Ganze würde aber nie funktionieren, wenn es euch, meine Leser, nicht gäbe. Denn nur dank euch weiß ich, dass es anscheinend gar nicht so dumm ist, was ich hier so fabriziere.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, war ich noch sehr zurückhaltend und schüchtern und habe mich kaum getraut jemandem den Blog zu zeigen. Vor allem nicht Freunden oder Kommilitonen. Dank euch ist mein Selbstvertrauen und mein Vertrauen in das, was ich hier mache stetig gewachsen. Ich hätte nie gedacht, dass mir dieser Blog so an Herz wachsen könnte. Es gibt jede Menge Bloggerinnen, die ich regelrecht anhimmle, weil sie so perfekte Fotos machen, toll schreiben und eine Knaller-Idee nach der anderen haben und oft habe ich mich gefragt: Wie schafft ihr das und vor allem wann? Inzwischen weiß ich es: Mit Liebe und Leidenschaft für das, was wir hier tun. Ja, es kostet Zeit, aber ich werde mit der Freude an dem, was ich erschaffe und eurem Feedback dafür belohnt. Es ist allerdings wichtig, sich nicht unter Druck setzten zu lassen. Es gibt immer jemanden der besser, engagierter oder talentierter ist. Oder zumindest glaubt man das. Darum sollte es nicht gehen. Es geht darum etwas zutun, was glücklich macht. Werft die Selbstzweifel über Bord. Danach läuft es von ganz allein und ohne, dass man es merkt werden Wünsche zu Zielen. Es geht voran. Ich bin inzwischen meinen Zielen, dank des Bloggens, um einiges näher gekommen und gespannt, was die Zukunft für mich breit hält.

Ich danke euch vielmals, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet, Interesse habt und mich mit euren Likes und Kommentaren bestärkt und unterstützt. Ihr motiviert und inspiriert mich immer wieder aufs Neue.