Archiv der Kategorie: live life

In dieser Kategorie geht mehr oder weniger um mich. Vielleicht interessiert euch ja auch der Teil meines Lebens, der sich nicht um Interior dreht …

HAPPY NEW YEAR – und wieder geht ein Blog-Jahr

Nun ist er wirklich Tradition – mein Jahresrückblick: Gab es Höhen? Gab es Tiefen? Was möchte ich 2017 anders machen? Eines kann ich schon jetzt sagen, auch 2016 war ein mageres Blog-Jahr. Zumindest, was die Anzahl meiner Artikel angeht. Nichtsdestotrotz gab es viele persönliche Highlights und diese möchte ich euch auch in diesem Jahr nicht vorenthalten. 

Für mich beginnt eigentlich jedes Jahr mit der Vorfreude auf die internationale Möbelmesse in Köln. 2016 standen für mich aber gleich zwei Messen in der zweiten und dritten Januar Woche an, denn die Domotex in Hannover habe ich auch noch besucht. Ich liebe Messen, auch wenn die Tage oft anstrengend sind. Es gibt so viel zu entdecken:

Auf der Domotex habe ich gemeinsam mit Antonia von Craftifair Designer Stefan Diez kennengelernt und ein Bierchen mit ihm getrunken. Der talentierte Designer hat unter anderem Möbel für Hay, e15, Thonet und emu entworfen. Auf der imm cologne, unterwegs mit gleichgesinnten Bloggern und Nicole Maalouf, der Grünerin von solebich, durften wir dann auch noch Designer Stefan Herkner treffen, der für Pulpo und Rosenthal entwirft. Ein wirklich toller Start ins neue Jahr!

Komischerweise war der Januar, trotz jeder Menge Arbeit und Termine, mein produktivster Blog-Monat 2016. Vielleicht weil ich zwischen den Tagen wirklich zur Ruhe komme und motiviertein neue Jahr starte. Aber es wurde schnell ruhiger. Allerdings nur auf dem Blog, nicht im Job, aber glücklicherweise auch in meinen vier Wänden: Ich habe 2016 tatsächlich zwei Mal mein Schlafzimmer gestrichen und natürlich diverse Male die Wohnung umgestylt:

Ein Kleinmädchen-Traum wurde wahr
In diesem Jahr hat es mich Dank annablogie gleich zwei mal nach Hamburg verschlagen. Zum einen zum re:think-Workshop von Otto, wo ich jede Menge über das Nachhaltigkeit gelernt habe und zum anderen zum Schöner-Wohnen-Shop-Launch. Für mich ein ganz besonderes Highlight: Als Kind habe ich immer davon geträumt für das Schöner Wohnen-Magazin zu arbeiten. Inzwischen sehen meine Träume zwar anders aus, aber zu diesem Event eingeladen zu sein und im Anschluss meine Favoriten aus dem neuen Online-Shop kuratieren zu dürfen, lässt mich immer noch strahlen! Ein ähnliches Strahlen, wie bei der Erinnerung an meinen Besuch im IKEA Headquarter in Schweden.

Friday 5 mit annablogie friday-5-bei-schoener-wohnen

Berufliches Neuland
Neben den Highlights rund um den Blog, gab es aber auch eine massive berufliche Veränderung: Ich habe den Sprung in die weite Online-Welt gewagt und mich vom Job als Chefredakteurin eines Print-Magazins verabschiedet. Dem Himmel sei Dank! Mit neuen tollen Kollegen und vielen spannenden Aufgaben starte ich nun in ein neues Jahr. Ach, und die Haarfarbe habe ich gewechselt, wer mich noch mit langen dunklen Haaren in Erinnerung hat, darf sich nicht erschrecken. Ich bin jetzt blond. Aber so richtig!

Die guten Vorsätze
Natürlich habe ich, bevor ich diesen Artikel begonnen habe, den Jahresrückblick vom letzten Jahr gelesen. Das mache ich immer so. Ratet, was ich mir 2015 vorgenommen habe: Natürlich mehr zu bloggen und wieder richtig durchzustarten. Hat nicht geklappt. Aber inzwischen sehe ich das etwas entspannter, denn immerhin habe ich den tollen Mann, denn ich letztes Jahr kennengelernt habe, immer noch an meiner Seite. Und der würde mir was husten, wenn ich meine gesamte Freizeit in den Blog investieren würde. Ich habe gelernt meine Prioritäten zu setzen. Beziehung, Freundschaften, Job und Blog unter einen Hut zu bringen ohne einmal Luft holen zu können? Das lässt sich nur schwerlich realisieren. Aber keine Sorge: Ich blogge weiter! Denn es macht mir auch weiterhin viel Spaß! Kleiner Tipp: Bei Instagram passiert in letzter Zeit ein bisschen mehr als hier!

Ich danke euch für das schöne Jahr und freue mich auf 2017 und auf die imm im Januar. Vielleicht steht dieses Jahr ja auch noch mal eine wohnliche Veränderung an … damit uns nicht langweilig wird!

HAPPY NEW YEAR! 

Fotos: annablogie / Anna Steffi Winterhoff

10 inspirierende Instagram-Feeds

Instagram. Viele kritisieren die heile Welt, die uns dort vorgegaukelt wird. Dass viele Bilder oft nur die Schokoladenseiten des Lebens zeigen, will ich nicht bestreiten. Allerdings geht es für mich um etwas anderes. Ich bin auf der Suche nach Inspiration und komme dabei nicht umhin, die perfekt inszenierten Bilder und Feeds der anderen zu bestaunen. Heute stelle ich euch meine 10 absoluten Favoriten vor.

Ihr kennt es: Bei Instagram stolpert man von Hölzchen zu Stöckchen. Vertrödelt ganze Stunden mit Liken der schönen Bilder anderer sowie dem Entdecken neuer fantastischer und nahezu perfekt inszenierter Kanäle. Ich liebe diese Feeds, bei denen nicht nur jedes Bild zum nächsten passt – sei es der gleiche Stil, der gleiche Filter oder die gleiche Farbwelt –, sondern die auch noch kreativ, vielfältig und interessant sind. Wie stellt man das an? Ich habe ständig Posts dazwischen, die so gar nicht zu den anderen passen wollen. Meist lösche ich sie nach einer Weile wieder, damit sie das Gesamtbild nicht stören. Inzwischen habe ich sogar einen zweiten Account, wo ich all das poste, was nicht zu meinem Blog-Feed passt. Ich schätze, damit stehe ich nicht alleine da. Und womit ich vermutlich noch weniger alleine dastehe, ist mit meinem Faible für schöne Feeds. Deshalb habe ich euch 10 meiner Favoriten zusammengestellt. ihr könnt euch sicher denken, wie schwer es war sich zu entscheiden. Es gibt so viele sehenswerte Kanäle!

Warum diese 10?
Ich habe übrigens weder nach Follower-Zahlen, noch nach bestimmten Kategorien ausgewählt. Ausschlaggebend für mich: Kreativität, Harmonie und Vielfalt. Vielleicht kennt ihr ja einige der Instagram-Feeds schon, aber hoffentlich noch nicht alle. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!

10 inspirierende Instagram-Feeds:

allthatisshe

allthatisshe I 432 Beiträge I 58,3k Abonnenten I 485 abonniert #familylive #lifestyle #blogger

wunderblumen

wunderblumen I 654 Beiträge I 48,9k Abonnenten I 377 abonniert #familylife #interior

annaweasley

annaweasley I 339 Beiträge I 4.717 Abonnenten I 423 abonniert #homedecor #lifestyle

nataliecoe_

nataliecoe_ I 1.246 Beiträge I 6.099 Abonnenten I 337 abonniert #lifestyle #nature #cornwall

littlegreenshed 

littlegreenshed I 2.897 Beiträge I 61,5k Abonnenten I 995 abonniert #interior #lifestyle

brln_home

brln_home I 355 Beiträge I 1.480 Abonnenten I 488 abonniert #travel #interior

treecropslane

treecropslane I 1.643 Beiträge I 2.331 Abonnenten I 583 abonniert #minimalistic

perolavsolvberg

perolavsolvberg I 2.024 Beiträge I 45,9k Abonnenten I 1.296 abonniert #urbanlifestyle

herz.und.blut

herz.und.blut I 1.543 Beiträge I 53,4k Abonnenten I 723 abonniert #urbanphotographer #interior #blogger

stylistguide

stylistguide I 313 Beiträge I 22k Abonnenten I 789 abonniert #interiorstyling

Ich hoffe euch gefallen diese 10 Instagram-Feeds genauso gut wie mir. Die fleißigen Kreativen hinter den Kanälen freuen sich sicher über weitere Follower und natürlich über eure Likes – auch wenn einige der hier vorgestellten sie vermutlich nicht mehr zählen können. Ich freue mir aber in jedem Fall ein Bein ab. Also schaut auch auf meinem Instagram-Channel gerne noch mal vorbei!

annablogie

annablogie I 183 Beiträge I 2.056 Abonnenten I 697 abonniert #interior #homedecor #living

Liebe Grüße

anna von annablogie

Fotos via Instagram

100 Tage getestet: die eve-Matratze

Werbung. Vor circa 100 Tagen habe ich den Artikel „Die Männerwohnung und der Matratzentest“ veröffentlicht. In diesem Artikel habe ich euch nicht nur einen Einblick in die Wohnung meines Freundes präsentiert, sondern habe euch auch eve, unsere neue Matratze, vorgestellt. Heute möchte ich euch verraten, wie uns eve gefällt.

Vor einigen Wochen wurde mir von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt. Nicht ganz uneigennützig ist die Matratze zum Testen allerdings statt in meinem Bett, in dem meines Freundes gelandet. Seine alte Matratze hat mir eher schlaflose, statt erholsame Nächte beschert. Mit der eve ist das inzwischen anders. 100 Nächte habe ich auf der Matratze noch nicht verbracht, da ich in der Woche meist nicht in der verbotenen Stadt nächtige, sondern in meinem eigenen Bett in Köln. Aber Dominik hat sie auf Kern und Komfort getestet. Er war schon nach wenigen Tage begeistert, während ich eine Weile gebraucht habe, mich an die Nachgiebigkeit der Matratze zu gewöhnen.

Der Hersteller der eve beschreibt sein Produkt so:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Unsere Erfahrung mit der Matratze
Wie wir vorher in einigen Bewertungen gelesen hatten, verströmte die Matratze nach dem Auspacken tatsächlich einen leicht chemischen Geruch. Allerdings nicht so extrem, wie wir es uns vorgestellt hatten. Bis er völlig verschwunden war, hat es dann aber doch zwei Wochen gedauert. Für empfindliche Nasen ist das sicher nichts. Nichtsdestotrotz: Die Matratze war von Beginn an eine Wohltat für unsere Rücken. Dominik war bereits nach den ersten Nächten Feuer und Flamme. Nach einem Wochenendtrip mit Übernachtung zu zweit in einem 90-Zentimeter-Bett hat er tatsächlich zu mir gesagt – ich zitiere: „Ich musste mich gerade einfach mal kurz auf die Eve legen. Ich habe sie so vermisst.“ Ob ich mir wohl langsam Sorgen machen sollte!? Naja, mir geht es ja inzwischen ähnlich, wobei ich meine eigene Matratze zuhause genauso mag. Perfekt! Jetzt schlafe ich überall gut.

Unsere Top-Pluspunkte
Für Dominik: die atmungsaktive und temperaturregulierende Schicht. Sie führt dazu, dass man über Nacht nicht ins Schwitzen gerät oder frieren muss. Für mich: der sehr weiche und waschbare Bezug der Matratze. Er besteht aus einem Zwei-Wege-Stretch Polyestergewebe, dass einerseits weich und andererseits antiallergisch ist.

Wie steht ihr zu den vielen neuen Matratzen Start-Ups? Habt ihr auch schon mal drüber nachgedacht 100 Tage zu testen?


Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

re:THINK – jeder hat Verantwortung

Ein Bloggerevent zum Nachdenken: Unter diesem Arbeitstitel verbuche ich den re:THINK-Workshop in Hamburg, der von Otto in Zusammenarbeit mit den Bloggern von re:BLOG in der letzten Woche veranstaltet wurde. Und was ich von dort mitgenommen habe, möchte ich heute an euch weitergeben.

Benny Adrion von Viva con Aqua brachte es während des Workshops auf den Punkt: „Nachhaltigkeit beginnt in unseren Köpfen und es kann nur funktionieren, wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet.“ So sehe ich es auch. Egal wie.  Und so kommen wir auch schon zu meinem Beitrag, den ich leisten möchte: Ich bringe euch mit, was ich aus den Vorträgen von Rednern wie Nadine Schubert von Frau Schubert bloggt, dem Viva con Aqua-Gründer Benny Adrion und aus den Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit mitgenommen habe.

Leben ohne Plastik
Bloggerin Nadine Schubert hat bereits zu Beginn ihres Vortrags etwas klar gestellt: Leben komplett ohne Plastik, das funktioniert nicht. Dennoch, irgendwo müssen wir anfangen. Supermärkte wie Rewe machen es uns inzwischen zumindest einfach auf Plastiktüten zu verzichten: Dort gibt es nur noch Papiertüten. Noch besser ist es natürlich, sich eine eigene Einkaufstasche mitzubringen. Außerdem: Entscheidet euch bewusst gegen den Kauf von Lebensmitteln in Plastik. Ob Brotaufstriche, Saft, Milch, Joghurt, Ketchup, Senf etc. – all das gibt es in Gläsern und Glasflaschen. Schon mal drüber nachgedacht, ob man die anderen Dinge ÜBERHAUPT braucht?
Ein weiteres schönes Beispiel von Nadine: Kauft Naturjoghurt im Glas, statt Frischkäse in Plastik. Denn Joghurt wird früher oder später fast von selbst zu Frischkäse. Auch für viele Hygiene- und Beauty-Produkte gibt es Alternativen: Benutzt Seife statt Duschgel, verzichtet auf Mikroplastik und macht eure Peelings einfach selbst. Sogar Mascara lässt sich zu Hause in Eigenregie herstellen. Klingt aufwendig? Ist es in den meisten Fällen aber gar nicht. Ich werde es sicher selbst ausprobieren und meine eigenes Peeling mit Spekulatius-Gewürz herstellen. #nomnonmom. Nach meinem heutigen Einkauf habe ich mit großem Schecken festgestellt, dass 90 % der Produkte in Plastik verpackt sind. Ich werde definitiv versuchen etwas daran zu ändern.

Na klar, nicht nur die teilnehmenden Blogger stellten die Frage: „Aber wie viel bringt das wirklich?“ Auch ihr werdet euch das Fragen. Die Antwort ist denkbar einfach: Jeder muss seinen Beitrag leisten. Die Summe macht´s!

Was hat Otto mit Nachhaltigkeit zutun?

Wer sich schon beim Lesen des Teasers gefragt hat, was Otto mit der ganzen Sache zutun hat, dem möchte ich hier eine Antwort liefern. Ähnlich wie inzwischen viele große Unternehmen, Grenzen zu setzten und im Rahmen der Nachhaltigkeit Verantwortung zu übernehmen: In diesem Zusammenhang wurde nachhaltige Baumwolle, zertifiziertes Holz, CO2-Reduktion sowie Tier- und Artenschutz angesprochen. Definitiv ein Anfang – ganauso wie der re:BLOG-Workshop.

Aufgerüttelt nach einem wirklich spannenden Nachmittag unter Menschen, die sich täglich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen, fühle ich mich sehr motiviert auch meinen Lebensstil zu überdenken und mehr zu leisten. Nachdem ich in Hamburg schon einen ollen Barwagen vom Gehsteig gerettet habe, um ihm neues Leben einzuhauchen, statt einen neuen zu kaufen, werde ich darüber hinaus definitiv meinen eigenen Plastik-Konsum in Frage stellen.

Was leistet ihr zum Erhalt unserer Umwelt? Oder denkt ihr noch darüber nach?

Es muss nicht immer alles neu sein

Wenn ich blogge, möchte ich inspirieren. Ich möchte aber nicht nur dazu inspirieren zu konsumieren und neue schicke Möbel und Wohnaccessoires zu shoppen. Es geht mir genauso darum euch zu zeigen, wie man durch Umstyling, Upcycling und mit alten Vintage-Schätzen seine vier Wände immer wieder neu erfinden kann. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit.

Viele meiner Artikel laden dazu ein, es mir nachzutun und statt neue Möbel anzuschaffen, die alten einfach neu zu inszenieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in die Wohnung, sondern schont auch euer Portemonnaie und – noch wichtiger – die Umwelt. Aber falls euch das Umstylen irgendwann doch nicht mehr reicht, könnten euch vielleicht meine anderen Vorschläge weiterhelfen. Dabei ist der erste Vorschlag vielleicht eher eine Geschäftsidee für Shop-Inhaber, denn inspiriert wurde die Idee von der Kleiderei, die inzwischen auch in Ehrenfeld einen „Laden“ eröffnet hat.

Leihen statt kaufen
die-kleiderei-auf-instagramOb als Kleiderschrankerweiterung oder der Umwelt zu Liebe: In der Kleiderei kannst du für einen montalichen Festbetrag Kleider leihen, statt sie zu kaufen.
Gegründet wurde die Kleiderei 2012 von Thekla Wilkening und Pola Fendel in Hamburg. Das Sortiment setzt sich aus exklusiven Kooperationen mit (Jung-)Designern, ausgewählten Vintage-Teilen und Ex-Lieblingsstücken der Kunden zusammen. Das schont Ressourcen. Und jetzt komme ich: Gibt es dieses Konzept auch für Möbel und Wohnaccessoires? Ich meine dabei nicht den hiesigen Requisiten-Fundus für Filmkulissen, sondern Shops mit zeitgemäßen Lieblingsstücken. Wenn ja, verrate mir wo. Falls nicht, wann fängt endlich jemand damit an? Möbel leihen statt kaufen? Perfekt für Wohnwahnsinnige wie uns!

Eine weitere Möglichkeit: Tauscht doch einfach!
Kerzen, Kissenbezüge, Decken, Teppiche, Vasen, Blumentöpfe: Davon kann man nie genug haben? Doch kann man. Und trotzdem hat man Lust auf neue Deko. Aber erst mal muss man Platz schaffen. Also verkauft oder entsorgt man die ungeliebten Dinge, nur um danach neue Stehrümchen zu kaufen. Warum nicht tauschen? Oft sind die Sachen noch fast neu und uns steht nur aus einer Laune heraus der Sinn nach etwas anderem. Vielleicht waren einige von euch schon mal auf einer öffentlichen oder privaten Tauschparty. Ich habe so etwas jedenfalls schon mal mit Freundinnen im Wohnzimmer veranstaltet: In unserer Mitte ein riesiger Berg aus Klamotten, Schmuck und Taschen. Schnell waren wir uns einig: Wir haben viel zu viel. Denn niemand von uns braucht je sieben schwarze H&M-Tops, die lediglich minimal im Schnitt variieren. Na? Ertappt?
Am Ende der Tauschparty waren alle sehr glücklich ihr „altes“ Zeug gegen „neue“ Stücke getauscht zu haben. Alles was übrig war, haben wir gespendet. Ein Schönes Konzept, das sicher genauso gut mit Wohnaccessoires und Kleinmöbeln funktioniert.

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Ich habe jede Menge zu tauschen. Ihr auch?

Altes aufmöbeln
Wer weder gerne tauscht noch Dinge ausleiht, kann trotzdem nachhaltig einrichten. Werft nicht immer gleich alles weg oder kauft neues Zeug. Aus alter Bettwäsche lassen sich beispielsweise schöne Kissenbezüge nähen, aus Geschirrtüchern Körnerkissen und aus Weinkisten können tolle Regale und Couchtische werden. Klar, der Upcycling-Trend ist nicht neu, aber man muss die Möglichkeiten erkennen. Zum Glück ist das Netz voll von Inspirationen. Und das Wetter bietet sich an, die Bude auf den Kopf zu stellen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit einzurichten ist eigentlich gar nicht so schwer. Tauscht, verschenkt oder verleiht eure Wohnaccessoires doch einfach. Und: Kauft lieber schöne zeitlose Vintage-Schätze von denen ihr noch lange etwas habt, statt ständig neue Möbel anzuschaffen. Der Mix macht’s!

Wie denkt ihr über das Thema Nachhaltigkeit? Habt ihr nun auch Lust mal selbst eine Tauschparty zu veranstalten?

Thai-Curry: Buntes Essen ist das beste Essen

Kochen. Kochen ist eigentlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Mittags esse ich oft Salat und abends schmeiße ich mir meist schnell ein bisschen Gemüse in die Pfanne. Wahlweise mit Hähnchen oder mit Kidneybohnen. Am Wochenende ist das anders, denn da koche ich nicht alleine. Ich koche mit Dominik und das macht mir richtig Spaß. Diesmal haben wir uns an leckerem grünen Thai-Curry versucht.

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Thaicurry mit Hähnchenbrust und Mangostücken.

Meine Küche ist immernoch recht spärlich ausgestattet. Bisher habe ich da keinen großen Wert drauf gelegt. Doch nach und nach rüste ich auf. Vielleicht hat das etwas mit dem Alter zutun. Man beginnt Wein zu mögen, steht plötzlich auf Oliven und beginnt sich für scharfe Messer, gute Töpfe und schöne, aber vor allem auch funktionale Pfeffer- und Salzmühlen zu interessieren. Verrückt, aber wahr.

Ein gutes Messer und besagte Pfeffer- und Salzmühlen sind, dem Interior-Shop WestwingNow* sei Dank, nun Teil meines wachsenden Küchensortiments. Auf das hübsche Mühlenset von Menu habe ich schon seit einer ganzen Weile ein Auge geworfen. Jetzt bin ich überglücklich, dass sie endlich meinen Tisch zieren. Man möchte sie fast gar nicht benutzen, aber wir haben sie am Wochenende dann doch eingeweiht. Und weil es so lecker war, zeige ich euch nicht nur schöne Fotos, sondern verrate euch auch unser Easy Peasy-Curry-Rezept.


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  • 300 g  Hähnchenbrust 
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1  rote Zwiebel  
  • 1 kleine Zucchini
  • 1  Möhre  
  • 5-6 Stile  Koriander  
  • Saft von 1/2 Limette 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1/2 Mango
  •  Salz und Pfeffer 
  • 1 TL Sesamöl  
  • 1 EL  grüne Currypaste  
  • 200 ml  ungesüßte Kokosmilch (Dose) 
  • 100 g  Basmatireis  

Die Vorbereitung

Wir haben das Fleisch schon einen Tag vorher in Sesamöl eingelegt und mit einer Handvoll Frühlingszwiebeln, etwas Koriander, Chili und Knoblauch eine Nacht lang ziehen lassen.

Die Zubereitung

Am zweiten Tag haben wir das Fleisch dann zusammen mit einer mittelgroßen roten Zwiebel angebraten und nach und nach je eine Handvoll Karotten- und Zucchinistreifen dazu gegeben. Für ein bisschen Süße im Essen haben wir noch eine halbe Mango in die Pfanne geschnitten. Gewürzt haben wir natürlich mit Salz, Pfeffer, Currypulver und einem Esslöffel grüner Currypaste. Mit der Schärfe müssen wir immer ein bisschen aufpassen. Ich übe mich gerade im Essen scharfer Gerichte, während es Dominik nie scharf genug sein kann.

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Mit dem neuen Messer macht das Kochen gleich doppeltn Spaß.

Nachdem Fleisch und Gemüse angebraten waren, haben wir noch eine ordentliche Portion Koriander hinzugefügt. Mit Stilen, denn gerade die Stile haben einen besonders intensiven Geschmack. Wer möchte, kann das Gericht auch noch mit etwas Limettensaft verfeinern.
Anschließend haben wir das Ganze noch mit 3/4 Dose Kokosmilch aufgegossen und köcheln lassen, bis auch der Reis fertig war. Insgesamt eine Sache von circa 20 Minuten.

Es gibt sicher ausgeklügeltere und aufwendigere Rezepte, aber wir experimentieren gerne und mögen es einfach. Und sind nicht gerade die einfachen Dinge oft die besten?

Wie kocht ihr euer Curry? Vielleicht können wir uns noch etwas abgucken!

*Kooperation
Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

Die Männerwohnung und der Matratzentest

Werbung. Wer selbst viel Wert auf eine geschmackvolle Einrichtung legt, kann oft kaum glauben, dass es andere gibt, denen das völlig egal ist. Umso glücklicher bin ich, dass mein Freund genauso tickt wie ich und euch sogar einen Blick in seine kleine urbane Oase gewährt. 

Genauso wie ich, wohnt Dominik in einer 2-Zimmerwohnung. Allerdings nicht in Köln, sondern in Düsseldorf. Genauer gesagt, in einer alten Süßwarenfabrik. Damit hat er mich schon bei unserem ersten Gesprächen sehr neugierig gemacht. Und tatsächlich: Die Wohnung ist eine kleine Perle und für meinen Geschmack auch sehr gut eingerichtet – ohne teure Designerstücke und viel Schnickschnack, denn die Prioritäten liegen woanders. (Meine Finger waren da übrigens nicht mit im Spiel! Ich schaue nur ab und zu nach den Pflanzen und Spüle gelegentlich.)

Alles ist sehr hell und neben Grau dominieren Schwarz und Weiß. Dazwischen finden sich immer wieder hellgrüne und orange Farbtupfer sowie gerahmte Fußballikonen und Hinweise auf das große Musik-Faible des Bewohners. Außerdem eine kupferfarbene Ikea-Lampe. Als er damit um die Ecke kam — was soll ich sagen — ich war hin und weg!

Sound & smarte Spielereien 

In Dominiks Wohnung lässt sich fast alles entspannt von der Couch steuern. Auch die Kupfer-Lampe. Dank einer kleinen smarten Nodon Soft Remote kann man sie praktisch vom Sofa ein- und ausschalten.

Das ist natürlich nicht alles: Was wäre eine richtige Männerwohnung ohne das passende Entertainment? Ich muss gestehen, ich hatte bei unseren ersten Dates noch meinen alten Röhrenfernseher. Dieser Umstand ist auf großes Unverständnis gestoßen. Inzwischen kann ich das ganz gut verstehen. Dominik Sonos-System und der große Fernseher machen jeden Filmabend zum Mini-Event. Da konnte meine uralte Röhre natürlich nicht mithalten und inzwischen schaue ich ja sogar gerne beim Uncharted (PlayStation-Spiel) spielen zu. Völlig verrückt! (Das kommende darf ich aber eigentlich auch nicht laut sagen, aber mir gefällt die Wohnung so gut, dass ich oft lieber in Düsseldorf als in Köln bin.)

Eine Matratze perfekt für alle
Schlafen kann man bei Dominik auch sehr gut. Das war nicht immer so. Dominik hatte eine grauenhafte Matratze. Ich bin nahezu jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufgewacht und so manche Nacht sogar auf das Sofa umgezogen. Freundlicherweise wurde uns jetzt von eve Mattress eine ihrer bequemen Design-Matratzen* zur Verfügung gestellt:

Und diese Matratze testen wir jetzt – 100 Nächte lang. Ein paar davon sind schon verstrichen. Unser erster Eindruck: eine Matratze zum Träumen!

Willkommen-Eve-Matratze_annablogie

eve selbst beschreibt ihr Matratze als mittelfeste Matratze für alle:

Tatsächlich ist es so, dass der Basisschaum den Support einer festen Matratze bietet, während die darüber liegenden Schichten weich und anschmiegsam sind. Das Ergebnis ist Punktelastizität. Jeder Punkt passt sich also an das Gewicht an, das genau auf ihn einwirkt. Daher bieten wir keine verschiedenen Härtegrade an. Auf eve kann jeder, der bis zu 130 kg wiegt, herrlich schlafen. Dies entspricht einem Härtegrad von 1-4.

Vor der Lieferung der eve, die übrigens nur vier Tage gedauert hat, hatten wir etwas Sorge, dass die Matratze nach dem Auspacken komisch riechen könnte. Zumindest hatten wir das schon in einigen Bewertungen gelesen und tatsächlich, der Geruch war anfangs gewöhnungsbedürftig. Allerdings nicht so schlimm wie in den Bewertungen beschrieben. Inzwischen riecht man es überhaupt nicht mehr und wir träumen ganz wunderbar auf der eve. Und: Sobald wir sie 100 Nächte getestet haben, teilen wir natürlich unsere Erfahrungen mit euch. Im zweiten Teil dieses Artikels …  Falls ihr also gerade auf der Suche nach einer neuen Matratze seid, bleibt dran, die Fortsetzung folgt!

*Kooperation mit eve mattress
Fotos: Anna Steffi Winterhoff / Styling: Dominik

Mit Schöner Wohnen am gedeckten Tisch

#shopschoenerwohnen - annablogie
Die einladende Location mitten in Hamburg.

Es gibt tolle Neuigkeiten von Schöner Wohnen! Das Magazin eröffnet im August einen eigenen Online-Shop, in dem ihr – zappzarapp – direkt kaufen könnt, was euer Einrichtungsherz begehrt. Gemeinsam mit einigen anderen wohnverrückten Bloggern durfte ich am Donnerstag schon mal einen Blick auf die Testumgebung der Seite und hinter die Schöner Wohnen-Kulissen werfen.

Der Schöner Wohnen Online-Shop
Schon beim Anblick der Hamburger Location wurde mir ein bisschen warm ums Herz. Apricot, Mint und jede Menge Gleichgesinnte bei Sonnenschein und Sektchen. Aber natürlich haben wir noch ein bisschen mehr erlebt, denn das Team vom Schöner Wohnen-Shop hat uns in ihre Pläne eingeweiht: Mitte August wird Schöner Wohnen einen Online-Shop launchen. Dort könnt ihr euch dann durch tolle Interieurs klicken und vom Fleck weg bestellen, was euch gefällt. Ich bin schon sehr gespannt.

Bloomon beim Schoener Wohnen-Workshop - annablogie
Kreative Blumenarrangements von Bloomon.

Tischdekoration à la Schöner Wohnen
Nach der Präsentation dieser spannenden Neuigkeit war der Tag aber noch lange nicht zu Ende. Gemeinsam mit den Schöner Wohnen-Stylistin Wolfram und Anka, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen, waren wir dazu eingeladen, drei Tische nach Herzenslust zu dekorieren. Eine ziemlich tolle Sache, wenn man Zugriff auf Unmengen von schönem Geschirr, Besteck, Gläsern, Vasen und weiteren Deko-Accessoires hat. Darunter auch die kreativen Blumenarrangements von Bloomon über die ich im Februar berichtet habe.

Carolin von Frau Herzblut, Karina von Oh What A Room und ich entschieden uns für die Dekoration der schwarzen Tafel mit starken Akzenten in Pink und Gelb. Mal etwas ganz anderes, was wir vorher so auch nicht geplant hatten.

Tischdekoration beim Schoener Wohnen-Workshop-annablogie
Unsere Tischdekoration beim Schöner Wohnen-Workshop.

Am Ende sind drei sehr gegensätzliche, aber wirklich außergewöhnliche Deko-Varianten entstanden. Ein spannender Workshop, der nicht nur Spaß gemacht hat, sondern bei dem wir auch viel gelernt haben. Zum Beispiel mutig zu sein, zentrale Punkte zu schaffen und Materialien kreativ einzusetzen. Mal schauen, wann ich das zuhause mal zum Einsatz bringe.

Und dann dieses Licht! Ich wünschte ich hätte in meiner Wohnung nur annähernd solche Wahnsinns-Lichtverhältnisse! Da macht das Fotografieren gleich doppelt Spaß. Übrigens: In dieser Location finden zahlreiche Shootings für das Schöner Wohnen-Magazin statt. Kein Wunder also …

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Tafel1: hell, freundlich und perfekt für ein Frühstück mit Freundinnen. (Foto: Schöner Wohnen)
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Tafel 2: warm und natürlich – etwas für einen sehr gesunden Lunch in entspannter Atmosphäre. (Foto: Schöner Wohnen)
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Tafel 3: edles Schwarz und sommerliche Akzente laden zum gemütlichen Beisammensein ein. (Foto: Schöner Wohnen)

Wie ihr seht, hatten wir einen wirklich schönen Tag, obwohl es im Atelier am Ende heiß herging. Aber nach so viel Regen, will ich mich nicht beschweren.

Blogger beim Workshop von Schöner Wohnen
Etwas verschwitzt: unsere kleine Runde Gleichgesinnter.

Vielen Dank also, liebes Schöner Wohnen Shop-Team. Ihr habt mir/uns einen wirklich wunderschönen Tag bereitet!

Fotos: annablogie/Anna Steffi Winterhoff und Schöner Wohnen

Mit Herzblut für Bergblut

Heute mal was ganz anderes: Einige von euch können sich vielleicht daran erinnern, dass ich im letzten Jahr die Detox-Säfte von Bergblut vorgestellt und getestet habe. Und das nicht einfach so: Ich hege eine besondere Beziehung zu diesem tollen Produkt, denn die Geschäftsführerin, Malu, ist meine Schwester. Und weil ich mit ganzem Herzen hinter den Säften und der Unternehmensphilosophie stehe, investiere ich gerne etwas von meinem Herzblut, um euch zu erklären, was Bergblut eigentlich so besonders macht und von Antidote, frank juice, Kale & me, Detox delight etc. unterscheidet.

Im April war ich mit meinem Freund in Tirol. Zum einen um Urlaub zu machen, zum anderen um meine Schwester zu besuchen, die rein zufällig hinter den tollen Säften von dasbergblut.com steckt. Praktisch, so konnten wir in den Bergen nicht nur unsere Köpfe vom Stress, sondern auch unsere Körper von Schadstoffen entgiften. Aber was genau ist so besonders an Bergblut?

Yellow N°1 von Bergblut – annablogie
Einer meiner Favoriten: der YELLOW N° 1

Der Detox-Trend ebbt nicht ab. Überall schießen neue Saft-Produkte wie Pilze aus dem Boden. Die Unternehmen werben damit „echte“ und sehr gesunde Säfte zu produzieren. Aber wie echt und gesund sind die Säfte, nachdem sie pascalisiert oder pasteurisiert wurden? Eines steht fest: Sie sind nicht mehr so lebendig wie die Säfte von Bergblut, denn Bergblut besitzt ein absolutes Alleinstellungsmerkmal: Die Säfte werden keinem Verfahren zur Haltbarmachung unterzogen. Das ist auch der Grund, warum es sie nicht in großen Mengen als Massenprodukt im Supermarkt gibt. Die Säfte werden exklusiv auf Bestellung gepresst. Das macht sich natürlich auch preislich bemerkbar. So wie es bei allen wirklich hochwertigen Produkten ist.

Die Herstellung
Bergblut wird in einer kleinen Tiroler Manufaktur hergestellt. An zwei Tagen die Woche werden die Säfte von einer Handvoll Mitarbeitern früh am Morgen produziert. Anschließend werden sie dann sofort per Hand in Glasflaschen abgefüllt, verpackt und gekühlt per Express-Versand zu euch nach Hause geschickt. Mehr Natürlichkeit, Frische und Service ist eigentlich kaum möglich.

Trester von Bergblut – annablogie
Trester von Bergblut: Sogar der Abfall der Säfte sind toll aus.

Nun aber noch mal zurück zum Alleinstellungsmerkmal von Bergblut: Viele Hersteller werben damit, dass sie ihre Säfte besonders schonend pasteurisieren oder mit Hilfe des HPP-Verfahrens haltbar machen.
HPP ist die Abkürzung für High Pressure Processing und steht für die Haltbarmachung von Lebensmitteln mit Hilfe von extremem Druck. Dazu werden frische Säfte in Plastikflaschen abgefüllt und in einem mit Wasser gefluteten Druckbehälter unter einem Druck von 6.000 Bar haltbar gemacht. Zum Vergleich: Am tiefsten Punkt des Meeres, circa elf Kilometer unter der Oberfläche des Westpazifiks, drückt das Wasser mit 1.100 Bar auf den Grund. Danach sind die Säfte zwar 5-6 Wochen haltbar, aber ihre Enzym-Brücken wurden verändert und wichtige Mikroorganismen, die für unsere Darmflora und damit für unser Immunsystem wichtig sind,  inaktiviert. Naja und Pasteurisierung? Wie schonend kann eine Erhitzung für Mikroorganismen wohl sein, die der Abtötung von Mikroorganismen und der Inaktivierung von Enzymen dient? Ich denke ihr könnt 1 + 1 zusammenzählen …

Wandern mit Bergblut – annablogie.jpg
Auch beim Wandern sind die Bergblut-Säfte eine tolle Erfrischung.

Bergblut-Säfte sind zwar nur vier Tage haltbar, dafür aber lebendig, schmecken und wirken! Ich habe die Säfte inzwischen schon fast alle probiert und finde sie toll. Natürlich ist das immer Geschmackssache. Ich mag zum Beispiel keinen Sellerie, deshalb ist der ORANGE N° 1 nicht gerade mein Lieblingssaft, aber der YELLOW N° 1 und der GREEN N° 2 sind für mich beispielsweise absolute Favoriten. Und außerdem sollen die Säfte ja etwas bewirken – und genau das tun sie aufgrund ihrer perfekt abgestimmten Rezeptur.

Die Fotos hier sind übrigens alle in diesem Urlaub entstanden. Wie ihr seht, wir hatten wirklich einen ganz großartigen Urlaub in den Bergen!

Ich habe gekämpft, aber ich habe es geschafft! Bis ganz nach oben und noch ein bisschen höher.
Ich habe gekämpft und es geschafft! Bis ganz nach oben und noch ein bisschen höher.

 ©Fotos: annablogie/Anna Steffi Winterhoff

Auf Wiedersehen 2015! Hallo 2016!

Langsam wird er zur Tradition: mein Jahresrückblick. Einfach nochmal innehalten, mich erinnern, mir vor Augen führen, was eigentlich in den letzten 12 Monaten passiert ist. Was hat mich berührt? Was möchte ich ändern? Womit bin ich glücklich?  Anfangs denke ich immer, eigentlich ist doch gar nichts passiert und dann fallen sie mir wieder ein, nach und nach, die Höhen und Tiefen meines Jahres. 

Urbanara Wolldecke_annablogie

Im Job habe ich beispielsweise einen kleinen Hüpfer auf der Karriereleiter gemacht und dann habe ich auch noch einen ganz tollen Mann kennengelernt. Das sind ganz sicher zwei absolute Highlights meines Jahres 2015. Außerdem bin ich viel unterwegs gewesen: Ich war auf Sizilien und Mallorca, beim Oktoberfest in München, zu Besuch in Berlin und habe mit IKEA in Hamburg Tomaten gepflückt.

Nur mit meinem Bloggerjahr bin ich nicht so richtig glücklich. Ich war so oft krank und habe zuletzt sogar im November in einer Notfall-OP meine „monströs vergrößerten (Formulierung im OP-Bericht)“ Tonsillen entfernt bekommen. Dieses ewige Kranksein hat mich viel meiner Blog-Zeit gekostet und ich war oft von einem schlechten Gewissen geplagt. Teilweise habe ich pro Monat vielleicht einen Artikel veröffentlicht. Deshalb lautet einer meiner Vorsätze für das nächste Jahr wieder richtig durchzustarten!

Trotzdem habe ich dank des Blogs einiges erlebt: Ich war auf tollen Bloggerevents, habe sehr nette Gleichgesinnte kennengelernt und auch in der Wohnung hat sich natürlich vieles verändert. Der Wohnwahnsinn und der Blog sind einfach mein größtes Hobby. Das soll auch 2016 so bleiben.

Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass überhaupt jemanden interessiert, wer ich bin und was ich mache, aber 2015 sind gleich drei Interviews mit mir und ein Artikel über mich bei Houzz veröffentlicht worden. Ich bin jedesmal wieder stolz wie Oskar! Einfach irre!

Und dann war ich ja noch in Älmhult beim IKEA Democratic Design Day, auf der imm cologne, bei einem tollen Bloggerevent von Alpina in Berlin und für 2016 sind auch schon weitere Termine geplant.

Ein schöner Lohn für die viele Arbeit, die so ein Blog ja tatsächlich macht. Ein Umstand den viele, die nicht selbst bloggen, oft unterschätzen. Es macht Spaß, aber es ist auch viel Arbeit und man muss dran bleiben. IMMER! Ein Aspekt des Bloggens, der mich immer wieder zum Grübeln bringt. Inzwischen gibt es so viele wirklich gute Blogger, die hauptberuflich bloggen. Mithalten kann ich da schon lange nicht mehr. Zu wenig Zeit, folglich zu wenig Artikel. Doch der Anspruch an mich selbst und an den Blog wächst trotzdem mit der Professionalität der anderen. Ein schwieriger Spagat.
Ein paar Mal habe ich in den letzten drei Monaten sogar schon gedacht, ich lasse es einfach. Aber eigentlich macht es mir doch Spaß. Großen Spaß! Also lasse ich mich nicht unterkriegen, mache erstmal weiter und versuche mich nicht zu stressen. Dann gibt’s eben manchmal nur einen Artikel im Monat. Solange ihr da seid (liked und kommentiert), werde ich den Spaß nicht verlieren.

DANKE
Ich danke euch für ein tolles Jahr 2015 und freue mich auf 2016. Ich hoffe, ich kehre zu meinem alten Flow zurück und bekomme im kommenden Jahr wieder mehr schöne Artikel und DIY-Beiträge für euch auf die Reihe.

HAPPY NEW YEAR!