Archiv der Kategorie: Inspiration

Wohnideen, Einrichtungstrends, neue Kollektionen: Hier findet ihr alles, um euer Zuhause schöner zu gestalten.

Keramik: Cups, Mugs, Bowls & Plates

Töpferware klingt erstmal richtig schön altbacken. ABER: Das Kunsthandwerk feiert ein Comeback. Genau wie Makramee-Wandbehänge, Messingobjekte oder Kakteen erobern sie derzeit unsere Wohn- und Esszimmer zurück.  Keine Überraschung, sehnen wir uns doch alle nach ein bisschen hyggeligem Individualismus. Heute zeige ich euch, wie schön Keramik sein kann.

5 junge Labels mit einem Händchen für Keramik

Aktuell widmen sich viele junge Design Studios wieder der traditionellen Handwerkskunst – darunter dem Töpfern. Keramik ist also wieder salonfähig. Heute möchte ich euch meine fünf Favoriten aus diesem Bereich vorstellen. Allesamt Experten für außergewöhnliche Keramikkunst. Mit viel kreativer Energie polieren sie das angestaubte Image des Kunsthandwerks wieder auf und machen es zum Must-Have in den Wohnzimmern von Interior-Fans.

Das Wort Keramik stammt übrigens aus dem Altgriechischen: keramos (κέραμος) war die Bezeichnung für Tonminerale und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse.

Arrow + Sage

Fotos: Arrow + Sage

Anna Eaves ist die talentierte Designerin und Keramikkünstlerin hinter Arrow + Sage, ihrem Studio in Raleigh, North Carolina. Von dort stammt Anna auch und erlernte das Töpferhandwerk traditionell von ihrer Mutter.  Wahrscheinlich gar nicht so ungewöhnlich für die Region, denn North Carolina ist tatsächlich das größte Töpferzentrum im Osten der USA. Kein Wunder also, dass auch zwei der anderen fünf Labels ebenfalls dort ansässig sind.
Die Keramik von Arrow + Sage ist natürlich handgetöpfert – keines der Stücke gleicht damit dem anderen. Mit einer Kombination aus klaren Linien, minimalistischem Dekor und Gold-Akzenten kreiert Anna außergewöhnliche und moderne Töpferprodukte.

Willowvane

Fotos: Willowvane

Die ursprünglich aus Hong Kong stammende Erica Chan Tuomi gründete ihr junges Label Willowvane 2016 . Die Fotografin und Designerin lebt ebenfalls in North Carolina, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lässt und wunderschöne Keramikwaren in sanften Farbkombis oder mit Regenbogen-Verläufen herstellt. Bevor sie sich dem Töpfern widmete arbeitete die Designerin in ganz unterschiedlichen Teams in Philadelphia und Los Angeles. Während dieser Zeit begann sie auch mit Keramik zu experimentieren. Mit Erfolg, wie wir sehen.

We Are Studio Studio

Fotos: We Are Studio Studio

Ebenfalls 2016 gegründet, das Hamburger Label We Are Studio Studio. Dahinter stecken Designerin und Illustratorin Ini Neumann sowie ihr Partner Thorben Bringezu. Ihr gemeinsamer Anspruch: Interieur als ganzheitliches Raumkonzept voller individueller Geschichten zu verstehen. Keramik ist dabei Teil des Konzepts. Alle Produkte aus dem Hamburger Atelier werden handgefertigt. Damit möchten die Designer ein Statement gegen industrielle Massenproduktion setzen. Das macht jedes ihrer Stücke zu einem Unikat. Verliebt habe ich mich in das Label, nachdem ich ihre wunderschöne Dalmatiner-Tasse bei Pinterest entdeckt habe.

Suite One Studio

Fotos: Suite One Studio

Fast zart wirkt das wunderschöne Porzellan von Lindsay Emery. Sie ist die Designerin und Keramikkünstlerin hinter Suite One Studio und hat ihre Leidenschaft für Ästhetik mit dem simplen Wunsch kombiniert, Mahlzeiten schöner zu gestalten. Auch Lindsay produziert ihre Produkte, übrigens fast alles Limited Editions, in ihrem gemütliche Studio in North Carolina. Im Unterschied zu den anderen Labels arbeitet Lindsay allerdings mit Porzellan, statt Ton. Porzellan ist etwas edler, unterscheidet sich aber auch optisch von Ton. Ihre Produkte zeichnen sich durch farbenfrohe Watercolor Paintings und wunderschöne goldene Verzierungen aus. Einfach bezaubernd.

 Studio Arhoj

Fotos: Studio Arhoj

Zum Schluss noch ein dänisches Label aus Kopenhagen mit japanischem Einfluss: Studio Arhoj ist das Design Studio von Anders Arhoj, das usprünglich 2006 in Tokyo gegründet wurde. Die einzigartigen Keramikprodukte des Labels verbinden skandinavischen Minimalismus mit traditioneller japanischer Handwerkskunst. Das Ziel: alte Traditionen und das Wissen über die althergebrachte Handwerkskunst am Leben zu erhalten. Das Ergebnis: einzigartige Gefäße in allen Farben des Regenbogens.

Produkte von STUDIO Arhoj

Das sind meine fünf Favoriten. Gemeinsam halten sie alte Traditionen in Ehren, denen wichtige Werte zu Grunde liegen. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke spielt dabei eine wichtige Rolle. Handgefertigte Produkte aus natürlichen Materialien – ein wirklich schöner neuer alter Wohntrend.

Wie gefallen euch diese keramischen Wohnaccessoires? Ich freue mich auf euren Kommentar!

Putzen wird grüner

Werbung. Ressourcen schonen, umweltbewusst Handeln und der Verzicht auf tierische Produkte – alles Maßnahmen, die unserer Zukunft zu Gute kommen. Um ebenfalls etwas beizutragen, muss man nicht gleich Veganer werden oder gar auf sämtlichen Komfort verzichten, aber irgendwo muss man einen Anfang machen. Deshalb möchte ich euch heute YOU vorstellen. Vielleicht ein Produkt, um den ersten Schritt zu machen.

Was ist YOU?

Mehr als die Hälfte aller Deutschen achtet inzwischen darauf, nachhaltige Produkte zu kaufen, die ökologisch abbaubar sind und die Natur nicht belasten. Das betrifft sogar den Putzmittel-Bereich. Hier kommt YOU auf euren Putzplan:

Die Reinigungsprodukte von YOU enthalten ausschließlich pflanzliche Wirkstoffe und haben eine 100 Prozent biologisch abbaubare Formel. Aus diesem Grund sind die Mittel sogar Ecocert zertifiziert. Ecocert ist eine unabhängige internationale Kontrollstelle für Bio-Zertifikate, die Wasch- und Reinigungsmittel mit einem Siegel kennzeichnet, die im Vergleich zu konventionellen Produkten umweltschonender sind. Es stellt unter anderem Anforderungen an die Inhaltsstoffe im Produkt sowie deren Abbaubarkeit, damit diese keine negativen Auswirkungen auf Gewässer haben. Das sind schon mal gute Voraussetzungen. Aber was ist mit der Reinigungskraft der schön verpackten Mittel?

Tester gesucht!
Ob die YOU-Produkte genauso gut funktionieren wie herkömmliche Putzmittel, könnt ihr jetzt selbst testen, denn YOU sucht 100 Tester für ihre Küchen-, Bad-, Hygiene-, Glas-Reiniger und Spülmittel: Auf dem Online-Portal www.you-tester.de könnt ihr euch vom 15. April bis 30. Mai 2017 bewerben und im Anschluss an den Test eure Eindrücke hochladen und Feedback zu den Produkten geben.

Ich bin auch dabei und werde mir genau anschauen, ob die unterschiedlichen Mittel halten, was sie versprechen. Gut aussehen tun sie schon mal, was mir zwar sehr gut gefällt, aber in diesem Fall wirklich nicht alles ist.

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Update: Ich kann euch schon mal verraten, dass das Spülmittel Mint auch wirklich nach Minze riecht. Sehr angenehm und natürlich. I like!
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Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr Lust zu testen oder tendiert ihr sogar eher dazu eure Putzmittel lieber gleich selbst zu machen? Ich freue mich auf eure Kommentare! Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wie man im Alltag Ressourcen schont und bewusst handelt.

ESPRIT Home: Jetzt zieht der Frühling ein

Es ist wieder soweit: Wie in jedem Jahr stelle ich euch im Frühjahr die schönsten ESPRIT-Home-Neuheiten vor. Die Frühjahrskollektion des deutschen Unternehmens überrascht 2017 mit leichten Pastelltönen und natürlichen Mustern. 

Ein Mix aus Leichtigkeit und Natürlichkeit zeichnet die neue Frühlingskollektion von ESPRIT Home aus. Die unterschiedlichen Grünnuancen kombiniert mit softem Apricot, Himmelblau und Türkis lassen den Frühling in unsere Wohn- und Schlafzimmer einziehen und bringen jede Menge frischen Wind mit.

ESPRIT Home Spring 2017

Frühling für deine vier Wände

Die floralen Muster und Prints der schönen Kissen, Plaids, Teppiche und Tapeten eigenen sich perfekt für alle, die es harmonisch, pastellig und skandinavisch mögen.

ESPRIT Home Spring 2017

Frühlingserwachen fürs Schlafzimmer

Mein absolutes Highlight ist die Satin-Bettwäsche PUAKO, die es übrigens auch in „Coral Pink“ gibt:

Selbst zu meiner rosa Wand würde sich dieser kontrastreiche Mix aus Farben und organischen Formen super machen.
Aber auch die neuen Tapeten haben es mir angetan. Absolut etwas fürs Schlafzimmer – freundlich, aber zurückhaltend. Es gibt sogar eine Tapete in Apricot! Perfekt für mich. Fehlt mir nur noch jemand, der mir die Wohnung damit tapeziert. Aber auch die mit dem filigranen Grafik-Muster in Gold oder Türkis ist super schön!

Harmonischer Mix

Alle Farben, Muster und Produkte lassen sich übrigens toll miteinander kombinieren ohne zu wild zu wirken. Das ist natürlich Geschmackssache, aber wer es freundlich mag, ist von der neuen ESPRIT-Home-Kollektion 2017 sicher genauso begeistert wie ich.

Die Kollektion hat übrigens auch noch neue Badtextilien zu bieten. Euren Umstyling Ideen sind damit kaum Grenzen gesetzt.

Und damit ihr euch auch schon auf den Sommer freuen könnt, habe ich auch noch eine kleine Preview auf die kommende Sommerkollektion für euch. Wie ihr seht: Es bleibt skandinavisch.

Es bleibt also spannend und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden! Wie gefällt euch die fröhliche neue Frühjahrskokllektion von ESPRIT Home? Macht Lust auf ein Umstyling oder?

Bildquelle: ESPRIT Home / Blume-PR.de

Ikea 2017: vier Must-haves für die Wohnung

Lange habe ich nichts mehr Neues vom schwedischen Möbelhaus berichtet, aber es hat mich auch lange nichts mehr so richtig begeistert. Inzwischen haben die Schweden aber wieder so einiges in petto, das mir richtig gut gefällt. Meine Favoriten möchte ich euch heute vorstellen.

STOCKHOLM 2017

Die neue IKEA STOCKHOLM Kollektion erscheint zwar erst im April 2017, aber Pläne können wir ja schon jetzt schmieden. Ich habe jedenfalls schon welche und liebäugele mit einer Kommode und ein paar Wohnaccessoires der neuen Kollektion.

STOCKHOM hat inzwischen Tradition bei IKEA. Es gibt die Serie bereits seit 1984. Aber: Jede neue Kollektion unterscheidet sich von den vor­herigen. Gemeinsam haben sie aber ihre skandinavische Modernität. Alle Teile der neuen Kollektion sind aus natürlichen Materialien gemacht, wie zum Beispiel Rattan, mundgeblasenem Glas und Eschenholz. Auf den folgenden Bildern seht ihr meine Favoriten der Kollektion.

IKEA STOCKHOLM ab April 2017

Seit Februar erhältlich: das SMÅSTARR BETTWÄSCHE-SET

Die SMÅSTARR Bettwäsche wäre am Samstag fast in meinen Einkaufswagen gewandert. Dummerweise passt sie so gar nicht zu meiner Wandfarbe. Wirklich schade, denn ich finden die  Baumwolle-Bettwäsche richtig richtig schön.

IKEA Home Smart: ab April 2017

Auch IKEA hat den Trend erkannt und stockt ihr Repertoire smarter Lösungen auf. Das Home Smart Beleuchtungskonzept vom Möbelschweden umfasst Dimmfunktionen, kaltes und warmes Licht, Fernsteuerung, Lichtleisten/-paneele und Türen sowie individuelle und personalisierte Beleuchtung. Alle sind einfach, fernbedienbar. Es handelt sich bei allen Produkten um Plug-and-play-Lösungen: Das heißt, sie sind ohne zusätzliche Verkabelung oder die Hilfe des Elektrikers einfach und sofort einsetzbar.

Die FLOALT LED-Lichtpaneele sind in drei Größen erhältlich und können an der Wand oder der Zimmerdecke montiert werden. Mit der Fernbedienung TRÅDFRI geht es von warmem zu kaltem Licht in drei Schritten. Ich habe bereits eine ähnliche Fernbedienung zu Hause, aber TRÅDFRI gefällt mir fast ein bisschen besser – zum einen optisch, zum anderen kann sie auch ein bisschen mehr.

DIHULT Bodenkissen

Ebenfalls ab April erhältlich: die DIHULT Bodenkissen. Das Kissen bietet genug Platz für zwei und ist so flexibel, dass man sich auf verschiedene Weisen setzen oder auch legen kann. IKEA schlägt vor mehrere der Kissen als Sofa-Alternative zu nutzen. Ich muss sagen, das stelle ich mir nicht besonders bequem vor. Als Sitzgelegenheit für Besucher stelle ich sie mir sehr praktisch vor. Und wenn man sie gerade nicht benötigt, lassen sich die Bodenkissen ganz einfach mit einem Haken an die Wand hängen – und auch dort machen sie eine gute Figur.

IKEA PS2017-Kissen

Bilder: Inter IKEA Systems B.V. 2017

Wie gefallen euch meine vier IKEA Favoriten? Ist etwas für euch dabei?

Nicht nur der Frühling ist bei mir eingezogen

Werbung. Langsam wird es Frühling und meine Lust auf frische Farben ist erwacht. Nein, diesmal streiche ich nicht wieder das Schlafzimmer neu – vorerst. Es bleibt erstmal alles beim Alten. Zumindest fast, denn es ist ein für mich ungewöhnlicher Farbtupfer eingezogen: die Cafissimo MINI in Lime von Tchibo.

Wer mir auf Instagram folgt, hat vermutlich schon bemerkt, dass ich eine Kaffeeliebhaberin bin. Bisher habe ich mir meinen Kaffee zu Hause immer in meiner kleinen schwarzen Bialetti gekocht. Das werde ich auch nicht ganz aufgeben, denn ich liebe das Ritual: aufschrauben, Wasser einfüllen, Espresso ins Sieb löffeln, zuschrauben und bei mittlere Hitze (ganz wichtig) zum Kochen bringen. Der perfekte Start in einen perfekten Samstag. Erwarte ich allerdings Gäste, ist meine Bialetti alles andere als praktisch – zu wenig Fassungsvermögen. Hier kommt die hübsche Cafissimo MINI von Tchibo ins Spiel. Zwar handelt es sich um eine Kapselmaschine, was ich erstmal weniger gut fand, aber die Kapseln dieser Maschine sind recyclebar und sie kommt in meinem nur zum Einsatz, wenn es wirklich nötig ist. Nun kann ich endlich meine ganze Kaffeetrinker-Familie einladen und gerate trotzdem nicht in Hektik. Nur mit dem Kalkwasser in Köln muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Sonst ist die Maschine schneller hin, als irgendjemand Kaffee sagen kann.

Übrigens ist auch für alle Geschmäcker etwas dabei: Drei unterschiedliche Knöpfe sorgen für Espresso, Caffè Crema und Filterkaffee. Auch die Kapsel-Auswahl ist groß. Es gibt 15 verschiedene Kaffeesorten und vier Teesorten. Was für mich persönlich immer ganz wichtig ist, ist die Energieeffizienz und Sicherheit für besonders Vergessliche. Deshalb freue ich mich, dass die Cafissimo nach 9 Minuten automatisch abschaltet. Ein Tipp: Augen auf bei der Farbwahl! Ich hatte mir die Farbe Lime ganz anders vorgestellt. Die Abbildung auf der Verpackung hat nur wenig mit der Realität zutun. Sie ist weniger knallig als abgebildet. Für alle, denen diese Farbe nicht gefällt, hält Tchibo aber noch 5 weitere Varianten bereit.

Passend zur Einrichtung
Damit die Maschine noch besser zu meiner Wohnung passt, hat sich Tchibo für diese Kooperation noch mehr einfallen lassen, als mir nur die Cafissimo zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Edding sorgt Tchibo für frischen Wind in meiner Wohnung. Deshalb durfte ich mir außerdem einige Produkte bei Edding aussuchen. Ich wollte die Sprühfraben ohnehin endlich mal ausprobieren. Ausgesucht habe ich mir – natürlich – Mint!

Und die Farbe ist toll. Sie deckt nicht nur super, sondern auch der Farbton hält, was die Verpackung verspricht. Neben einem alten IKEA-Tablett habe ich auch meinem Apfelkisten-Couchtisch eine Frischekur verpasst. Auf beiden hatten sich einige fiese Kaffeeränder gebildet. jetzt erstrahlt alles wieder in einem schönen frischen Mint – passend zu meinen anderen Küchenaccessoires.

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Wer nun Lust auf die Cafissimo hat, kann praktischerweise bei einer Tchibo-Sonderaktion ein Kapsel-Abo für ein Jahr gewinnen. Mehr dazu erfahrt ihr aber bei Tchibo >>> www.tchibo.de 

Was sagt ihr zu der kleinen zitronigen Kaffeemaschine? Wäre sie was für euch oder schreckt ihr vor dem Kapselmüll zurück?

Neue Farben, neue Materialien, neue Wirkung

„Hygge“ ist in aller Munde. Der Begriff steht in diesem Fall aber nicht für ein IKEA-Regal, sondern beschreibt laut des Zukunftsreports 2017 eine ganze Trendbewegung: Der dänische Begriff – ausgesprochen „Hügge“ – bedeutet so viel wie „Gemütlichkeit“ und repräsentiert einen Lifestyle der Dänen, die 2016 Platz 1 der glücklichsten Menschen der Welt belegten. Ein guter Grund es sich ebenfalls hyggelig zu machen – und zwar mit ein paar neuen Wohnaccessoires.

In meiner Wohnung ist es bereits sehr hyggelig, aber optimieren kann man immer. Wie sollte man auch sonst rechtfertigen, dass man immer wieder neue hübsche Wohnaccessoires nach Hause trägt. Ihr merkt schon, ich mache es mir nicht nur schön, ich rede es mir auch schön. Nun gut, man gönnt sich ja sonst nichts. Jetzt aber zu meinen neuen Schätzen, die nicht nur den Trend zur „Hyggelichkeit“ widerspiegeln, sondern auch andere Trends 2017.

Keramik- und Töpferwaren

Meine neuen Schätze sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber genau die sind es ja meistens, die dem ganzen Ambiente einen neuen Glanz verleihen. In meinem Fall handelt es sich neben Kerzen, Kerzenhaltern, Kissen und einer Decke, um Töpferwaren. Fernab von glatter Massenware, rufen sie Gefühle von Urtümlichkeit und Individualität in uns wach und passen perfekt zum angesagten Mid Century Style. Auch ein guter Grund mal wieder öfter die hiesigen Flohmärkte zu besuchen. Findet man doch dort getöpferte Krüge, Schalen und Vasen en masse. Meine schöne neue blaue Schale habe ich allerdings letzte Woche in Maastricht bei Sissy Boy erstanden. Falls ihr die Gelegenheit habt, müsst ihr dort unbedingt hin! Ich dachte, ich flippe aus. Meinem Freund war wohl auch nicht ganz klar, was er sich antut, als er mich –eigentlich schon auf dem Weg zum Auto – noch auf den Laden aufmerksam gemacht hat: „Guck mal, gibt´s hier nicht vielleicht was für dich?“ Jaha, gab es …

Renaissance der Töpferware
Keramikprodukte aller Art liegen wieder voll im Trend. Die erneut entfachte Liebe wird nicht zuletzt von unserer veränderten Einstellung zur Ernährung beeinflusst. In angesagten Restaurants wird regionales Essen auf regionaler Keramik serviert, Food-Blogger präsentieren ihr individuellen Rezepte auf individuellen Unikaten und auch zu Hause schätzen wir die Einzigartigkeit der Produkte, die unsere Bedürfnisse nach Individualität und Naturverbundenheit repräsentieren. Leinen passt übrigens perfekt zu Keramik und liegt ebenfalls voll im Trend – egal, ob als Platzdeckchen, Tischdecke oder Serviette.

Grün: Hommage an die Natürlichkeit

Ein weiterer Trend, der unserem Wunsch nach Natürlichkeit Rechnung trägt, ist die Farbe Grün. Mein Herz schlägt schon lange für eine ganz bestimmtes Grün: für Mint. Es ist hell, frisch und passt zu fast allem. Aber auch andere Grüntöne gefallen mir gut – besonders die gedeckten. Deshalb habe ich mir, neben ein paar samtigen Sanela-Kissenhüllen von IKEA und einer grünen Decke von Bolia, bei Sissy Boy auch gleich ein paar grüne Kerzen gegönnt. In der Kombination mit Mint und Weiß ist ein wirklich harmonisches Farbenspiel in meiner Kuschelecke entstanden. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Langsam wirkt der Bereich etwas überladen. Aber zum Frühling verschwinden ohnehin ein paar Dinge im Schrank.

Natürlich und hyggelig
Natürlich und hyggelig

Aber nach der imm cologne mussten ein paar Accessoires in Blau, Grün und Gold einziehen. Apropos Gold: Auf der Messe habe ich mich in die 721 Grams-Kerzenhalter von &tradition verliebt, die mir mit 99 Euro pro Stück leider doch etwas zu teuer sind. Deshalb habe ich mir bei Bolia zwei gekauft, die denen von &tradition zumindest ähnlich sehen und mich genauso glücklich machen. In der Kombi mit den Kerzen: einfach nur schön! Übrigens: Kupfer scheint komplett in der Versenkung zu verschwinden. Es brechen tatsächlich goldenen Zeiten an.

Damit bin ich nun auch schon wieder am Ende meiner kleinen Tour. Vielleicht ist ja etwas Inspiration für euch dabei? Lasst mich wissen, ob etwas davon auf euren Wunschzettel wandert.

 

 

imm cologne: eine Welle von Eindrücken

Die imm cologne: Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr reißt mich eine Welle von Eindrücken mit, wirbelt mich durch die Gänge der Hallen und spült mich am Ende – müde, aber inspiriert – zurück in meine kleine urbane Höhle. Hier sitze ich nun, umgeben von meinen Alltagsmöbeln und versuche aus dieser Informationsflut die Quintessenz herauszufiltern. 

Nach Sichtung meiner Fotos, zeichnen sich für mich vier große Trends sehr deutlich ab: der Wunsch nach Natürlichkeit, das Bedürfnis nach mehr Wohnlichkeit, die Sehnsucht nach Entschleunigung und der Mut zur Farbe.

Trend 1: Der Wunsch nach Natürlichkeit wächst

Wer sich ein bisschen auf der imm cologne umgeschaut hat, hat sicher ebenfalls schnell erkannt, dass der Anteil an Pflanzen und grünen Akzente in Kombination mit natürlichen Materialien wächst. Die Natur erobert unsere Wohnräume. Überall werden Möbel, Wohnaccessoires und Wände in den verschiedensten Grün-Nuancen präsentiert – dunkelgrüne Töne dominieren aber ganz klar. Kombiniert wird mit Filz, Leder – vorwiegend cognacfarben – und edlen Hölzern sowie Pflanzen. Bestes Beispiel der #immspired-Stand von Bloggerin Désirée von Vosges Paris:

Stand von Vosges Paris

Aber auch viele Designer kommen dem Wunsch nach Natürlichkeit nach und haben Produkte entworfen, die es einfacher machen, uns die Natur in unsere vier Wände zu holen. Unter anderem das Label Design House Stockholm:

Beide „Greenhouses“ stehen auf meiner Wunschliste sehr weit oben, wobei mir das große Holzhaus fast ein bisschen zu teuer ist. Leider.

Trend 2: Hygge – die Sehnsucht nach Wohnlichkeit

Der dänische Begriff Hygge beschreibt ein Lebensgefühl und trifft damit den Nerv unserer Zeit. Umso hektischer und schnelllebiger unser Alltag ist, desto mehr sehnen wir uns nach einem Rückzugsort. Das klingt erstmal sehr nach einem Trend der 90er, dem Cocooning, unterscheidet sich davon aber in einem wesentlichen Punkt: Hygge vereint den Wunsch nach Komfort mit unseren Kommunikationsbedürfnissen innerhalb einer geschützten Umgebung. Das Resultat: Es wird wieder wohnlich – genaugenommen hyggelig. Und womit machen wir es uns hyggelig? Natürlich mit unserer Familie und unseren Freunden – umgeben von skandinavischem Design, Pastellfarben, Naturmaterialien, Kleinmöbeln und Wohnaccessoires. Perfekt, denn diese Beschreibung trifft genau auf meine Wohnung zu. Bei mir bleibt also alles, wie es ist. Hyggelig kann es aber auch in dunklem Ambiente sein, wie man bei Ethnicraft und Woud sieht. Hauptsache man fühlt sich beschützt und geborgen:

Trend 3: der Mid Century Style

Resultierend aus dem Wunsch nach einem entschleunigten Alltag ist ein weiterer Trend entstanden, der Hygge nicht ganz unähnlich ist: Designklassiker feiern ein Comeback und lassen alte Zeiten lebendig werden. Sie verkörpern eine Sehnsucht nach traditionellen Werte, fernab von neuen Medien und modernen Technologien.
Hersteller wie Vitra, Walter Knoll, String Furniture oder Thonet legten einiger ihrer Klassiker vor einigen Jahres neu auf. Damit trafen sie ins Schwarze und brachten einen Stein in Rollen. Inzwischen ziehen auch viele andere Hersteller nach, sodass ich mich auf der imm cologne gelegentlich gefühlt habe, als hätte ich eine Zeitreise in die 1950er und 60er angetreten. Skandinavische Formen, edles Holz, Rattangeflecht, Samt und Messing luden bei &tradition, Richard Lampert, Woud, Thonet oder Vitra ein, es sich in einer längst vergangenen Zeit gemütlich zu machen. Nostalgie pur:

Trend 4: Mut zur Farbe

Die Bilder verraten es bereits: Die imm 2017 war farbenfroh. Dominiert hat aber vor allem die Farbe Grün in fast allen seinen Facetten. Aber auch Rot und Cognac scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Rot eignet sich besonders als Eyecatcher, sollte aber eher akzentuiert eingesetzt werden. Ein toller Hingucker: das rote Regal Mesh von Piure:

Fotos: Anna Steffi Winterhoff/annablogie

 

Damit komme ich auch schon zum Ende meiner Odyssee durch die Hallen der imm cologne 2017. Ein bisschen ausführlicher habe die Trends schon auf G-Pulse beschrieben, wo ich bereits in der vergangenen Woche einen Artikel veröffentlicht habe. Ich muss allerdings sagen, dass mich nicht viel auf der Messe überrascht hat. Alle Trends haben sich bereits 2016 angekündigt. Natürlich gab es trotzdem ein paar Möbel-Highlights, die bereits auf meiner Wunschliste stehen und auch einigermaßen bezahlbar sind, aber davon berichte ich euch noch in kommenden Tagen. Eines nach dem anderen. Bleibt also dran!

Unterwegs war ich übrigens mit Ricarda und Clara von Blogst, sowie mit jeder Menge toller und inspirierender Bloggerladies. Unter den Hashtag #blimm17 findet ihr bei Instagram alle unsere Bilder der Bloggertour und damit natürlich auch besagte Bloggerinnen. Gerne folgen!

Blogst Lounge auf der imm cologne 2017
Foto: imm cologne

Was sagt ihr zu den neuen Trends 2017? Könnt ihr euch mit Ihnen identifizieren oder alles Unsinn?

 

Die Trendfarben des Jahres 2017

Greenery ist die Pantone-Farbe des Jahres 2017. Mit ihr kann ich leider nur wenig anfangen, außer als sattes Grün meiner Pflanzen. Zum Glück haben auch die Farbexperten des Global Aesthetic Center von AkzoNobel wieder eine Trendfarbe gekürt: Denim Drift bringt Harmonie und Ruhe in unsere vier Wände. 

Denim Drift - die Farbe des Jahres 2017

In diesem Jahr setzen die Farbexperten von AkzoNobel auf Blautöne in allen Nuancen und ganz besonders auf die neue Farbe des Jahres Denim Drift. Der rauchige Blauton vermittelt ein Gefühl für Ruhe und Balance. Denim Drift - die Farbe des Jahres 2017Ein starker Kontrast zu den Farben des Jahres 2015 und 2016, Kupfer-Orange und Goldocker.
Laut Dulux Farbexpertin Christine Gottwald steht Denim Drift für Gelassenheit und Harmonie: „Denim Drift ist ruhig und ausgewogen, angenehm alltäglich und immer stilvoll. Außerdem harmoniert der Ton perfekt mit anderen Farben und ist vielseitig einsetzbar – in der Küche wie im Wohnzimmer.“ Als Wandfarbe ich finde ich den Ton etwas zu kühl, in Form von Stoffen und Accessoires kann ich mir das Blau hingegen sehr gut vorstellen.

Die vier Schlüsseltrends 2017
Neben der Farbe des Jahres präsentiert das internationale Expertenteam von AkzoNobel vier Schlüsseltrends, die ebenfalls unser Lebensgefühl und damit auch unsere Wohn- und Farbvorlieben prägen: „Sehnsucht nach Natürlichkeit“, „Wohnen und Arbeiten verschmelzen“, „Vom Ich zum Wir“ und „Weniger ist mehr“.

1. Sehnsucht nach Natürlichkeit
Je urbaner, globaler und digitaler unsere Welt wird, desto mehr sehnen wir uns nach einem Leben im Einklang mit der Natur.

Die sehnsucht nach Natürlichkeit

2. Wohnen und Arbeiten verschmelzen
Die Einteilung eines Raumes in verschiedene „Zonen“ hilft uns, ihn so zu gestalten, dass inspiriertes Arbeiten und entspanntes Wohnen möglich ist.

3. Vom Ich zum Wir
Mit Farbe lassen sich Lieblingsorte persönlich gestalten – und zu einem gemeinsamen Ganzen verbinden.

Farbtrend: Vom Ich zum Wir

4. Der neue Luxus – weniger ist mehr
Eine neutrale Palette, die Ihre persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen hervortreten lässt.

Farbtrend: Weniger ist mehr

Wie gefallen euch die neuen Farbtrends 2017? 

Fotos: Dulux

Kakteen und andere Sukkulenten

Update eines Artikels vom 21.04.2014: Ich habe schon lange eine Schwäche für Kakteen und andere Sukkulenten. Genaugenommen kommen für mich schon seit langem keine anderen Zimmerpflanzen in Frage. Im Moment scheint ein regelrechter Hype um die pflegeleichten Wasserspeicherer auszubrechen. Wo man hinschaut, schießen die hübschen Dickblatt-Gewächse aus trendigen Vintage-Blumentöpfen. Und so legt ihr euch euren eigenen Urban Jungle an:

Sukkulenten sind die idealen Zimmerpflanzen für alle, die gerne mal das Gießen vergessen. Oder wie ich, einen nahezu schwarzen Daumen besitzen. Denn Sukkulenten speichern das Wasser in ihrem Körper. Längere Trockenphasen sind für sie demnach kein Problem. Was aber nicht bedeutet, sie wären unverwüstlich. Gießt man zu viel, verwandeln sie sich in Gelee. Ja, ernsthaft! Ist mir schon passiert.

Der richtige Standort
Zum Wachsen und Gedeihen benötigen die hübschen Gewächse aber unbedingt einen hellen und sonnigen Standort. Ein Südfenster oder gar ein Gewächshaus wären natürlich ideal. Aber auch in einem hellen Zimmer entwickeln sie sich gut. Es gibt sehr viele verschieden Sukkulenten-Arten. Besonders gut gefällt mir die Echeveria. Ihre Farbenpracht reicht von hellem Mint über bläuliche Töne bis hin zu Hellrot. Leider konnte ich für meine kleine Pflanzaktion keine auftreiben, aber die Sukkulenten-Mischung ist trotzdem so vielfältig geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.

Im Gartencenter habe ich mir verschiedene Sukkulenten-Arten, Steine, ein flaches Pflanzgefäß und spezielle Kakteenerde gekauft und einfach losgelegt. Von einem meiner älteren Sukkulenten hatte ich zudem noch hübsche Ableger.

Sukkulenten über Blätter vermehren
Vermehren lassen sich die meisten Sukkulenten relativ einfach: Sie bilden Nebensprossen, sogenannte Kindel. Diese werden abgetrennt und in Erde gepflanzt. Dort bilden sie eigene Wurzeln. Bei vielen Sukkulentenarten kann man zum Vermehren auch einfach Blätter abtrennen. Die Schnittfläche lässt man etwas antrocknen, dann kommt das Blatt in die Erde, wo es ebenfalls anwurzelt. Bei NEEDLES + LEAVES habe ich eine leicht verständliche Anleitung dazu entdeckt. Es gibt dort auch viele andere wunderbare Anleitungen, DIY-Ideen und Inspirationen zum Thema Sukkulenten. Ein toller Blog!

Die richtige Pflege
Im Sommer solltet ihr die Sukkulenten regelmäßig gießen. Zwischen den einzelnen Wassergaben muss das obere Substrat vollständig austrocknen. Bei zu viel Nässe drohen sonst die Wurzeln zu faulen. Im Winter wird das Gießen eingeschränkt. Dann genügt eine Portion Wasser im Monat. Grundsätzlich gilt, dass lieber zu wenig als zu viel gegossen werden sollte. Die Sukkulenten sind ja schließlich Durstkünstler.

succulents - annablogie

———— UPDATE ————-

Fast drei Jahre später
Heute, knapp drei Jahre später, habe ich ein kleines Update für euch. In dieser Zeit habe ich meinen Mini-Sukkulenten-Garten gehegt und gepflegt. Einige meiner Pflanzenfreunde aus der ersten Bepflanzung habe ich inzwischen verloren, aber die meisten anderen haben sich prächtig entwickelt. Man sieht ganz gut, in welchen Phasen die Kakteen etwas zu kurz gekommen sind. Ich übe einfach noch ein bisschen weiter.

Wie steht es um euren grünen Daumen? Pflanzt ihr schon oder überlegt ihr noch?

 

 

Industrial-Style: Raumwunder Spind

Ob minimalistisch oder verspielt, ein Spind passt in so gut wie jede Wohnung, denn oft wirkt gerade ein Mix aus verschiedenen Stilen besonders stylisch. Und das Beste: So ein Metallschrank bietet eine Menge Platz zum Verstauen – auch auf engstem Raum.

Wer meinem Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich ein Faible für Stilmix habe. Mein Schlafzimmer ist eher mädchenhaft, während in meinem Wohnzimmer neben skandinavischen Möbeln auch etwas Boho-Chic eingezogen ist. Nun spiele ich mit dem Gedanken mir etwas Industrial Style in Form einer Art Garderobe in meinen Eingangsbereich zu holen. Das wäre endlich eine stylische und praktische Alternative zu den Haken an meiner Wohnungstür, an der ALLE meine Jacken hängen. Und ich habe viele Jacken, was alles andere als gut aussieht. Um dieses Chaos zu verbannen, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Schlanker Schrank statt Chaos-Garderobe
Die unaufdringlichen Metallschränke, den meisten aus Schwimmbädern und Sporthallen bekannt, gibt es in unterschiedlichen Farben, Größen uns Ausführungen, entweder neu oder gebraucht zu kaufen. Besonders stylisch sind natürlich gut erhaltene Vintage-Stücke, aber zum einen sind sie schwer zu finden und zum anderen nicht ganz günstig. Falls du ein wirklich außergewöhnliches Exemplar suchst, muss du tief in die Tasche greifen oder richtig Glück bei Ebay haben.

Weißer Dreier-SpindWer sich trotzdem einen Hauch Industrial Look für kleines Geld nach Hause holen und zudem sicher sein möchte, dass keine merkwürdigen Dinge im „neuen“ Schrank gelagert wurden, kann sich auch für einen neuwertigen Spind entscheiden und ihn online bestellen. Zumindest ist das meine Überlegung, nachdem ich vor einiger Zeit nicht zugeschlagen habe, als mir ein alter grüner Metall-Waffenschrank für schlappe 125 Euro angeboten wurde. Jetzt bin ich auf einer Seite für Betriebsbedarf fündig geworden, wo es  ganz unterschiedliche Ausführungen von Spinden gibt. keine außergewöhnlichen Modelle natürlich, aber passend zu meiner Einrichtung.

Mein Favorit ist ein weißer Dreier-Spind mit Füßen, den ich im Online-Shop „Engelbert Strauss“ gefunden habe. Sicher bin ich aber noch nicht, denn noch beobachte ich ein paar Exemplare bei Ebay. Aber seit ich vor zwei Jahren mit dem Ersteigern einer Scherenlampe sehr auf die Nase gefallen bin, bin ich vorsichtig geworden. Vielleicht verschönert dieser praktische Schrank also schon bald meine Wohnung.

Was haltet ihr von der Idee? Ist der Spind für euch ein Klassiker, der nicht aus der Mode kommt oder ein alter Hut, der euch nicht in die Wohnung kommt?