Köln-Ehrenfeld - annablogie

Geliebtes Köln — immer einen Ausflug wert

Heute geht es mal nicht um Einrichtung oder DIY, aber trotzdem dreht sich der folgende Artikel ums Wohnen. Und zwar ums Wohnen in Köln.

Köln-Ehrenfeld - annablogie
Bahnhof Ehrenfeld

Köln, genauer gesagt Köln-Ehrenfeld ist meine Wahlheimat. Ich lebe seit dreieinhalb Jahren das kölsche Jeföhl und fühle mich hier pudelwohl. Ich liebe mein Veedel. Es ist multikulturell, hip und voll von besuchenswerten Locations. Tolle Cafés wie das Goldmund und Café Sehnsucht, die großartige Pizzaria Piccola und das Lisbät mit super leckeren herzhaften Crepes, jede Menge coole Bars und Clubs und natürlich etliche kleine Läden mit viel Charme sorgen dafür, dass man hier gar nicht mehr weg möchte. Ein Muss für alle Wohnwahnsinnigen sind übrigens die Läden Utensil, Retrosalon und Exquisit.

Ein weiterer Punkt für Köln: Die Kölner sind gut drupp und besonders die Kiosk-Kultur hier versetzt Besucher in Verzückung. Was wäre ein lauer Sommerabend in Köln auch ohne das obligatorische Kioskbier?

Köln Gebäude 9 - annablogie
Gebäude 9 in Köln-Deutz

Aber Köln hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Neben unzähligen Brauhäusern, der närrischen Zeit und unserem Dom gibt es hier noch so viel mehr zu entdecken. Gerade habe ich auf er Suche nach zukünftigen Zielen für Sonntagsausflüge den Städteblog von Immowelt entdeckt. Das Online-Magazin berichtet über Events und Neueröffnungen, stellt Locations vor und informiert über bauliche Entwicklungen. Man findet dort auch interessante geschichtliche Hintergrundinformationen und natürlich Ausgehtipps. Nicht nur sehr praktisch für Köln-Besucher, sondern auch für alle, die sich schon ein bisschen auskennen, aber noch lange nicht genug haben. Ich habe jedenfalls eine Menge mir noch unbekannter Dinge dort entdeckt.

Eine weitere besonders schöne Möglichkeit Köln zu entdecken sind übrigens die vom Kölner Kuturklüngel organisierten kulturellen Weltreisen durch Köln: Ob eine Reise durch Kölns Morgenland, das lateinamerikanische Köln, Köln alla turca oder Expeditionen in andere Zuwanderermillieus der Stadt – der Kölner Kulturklüngel macht es möglich und bietet Interessierten die Möglichkeit sich über das multi-, inter- oder einfach kulturelle Leben Kölns zu informieren und viele neue Seiten der Stadt zu entdecken.

Bei Kulturklüngel handelt es sich um das Kölner Fremdenverkehrsamt für lokale Reisen. Das Amt bietet Interessierten fernab von den typischen Touri-Touren kulturelle Führungen durch Köln, die den Teilnehmern eine neue Sicht auf das multikulturelle Miteinander in Köln ermöglichen. Klüngel ist übrigens ein Kölsches Wort und steht unter anderem für das untereinander Vernetzten.

Im Alltagsgebrauch ist Klüngel im Kölner Raum allerdings auch positiv besetzt, im Sinne von „eine Hand wäscht die andere“, „Man kennt sich, man hilft sich“, „über Beziehungen verfügen“ oder netzwerken bzw. „vernetzt sein“. (Wikipedia, 10.06.2013)

Für kleines Geld führen die Reiseleiter ihre Besucher durch kölsche Mikrokosmen. Beispielsweise kann man das fernöstliche Köln mit dem Rad entdecken, an einer interkulturellen Ralley oder an einer Weltreise durch Nippes teilnehmen. Afrika, Asien, Lateinamerika oder der Balkan — die Reiserouten lassen kaum Wünsche offen. Die Kosten betragen in der Regel 22 Euro und sind auf circa 25 Teilnehmer beschränkt.

Ich hoffe ihr seid auf den Geschmack gekommen und möchtet Köln nun auch entdecken bzw. besser kennenlernen.

Fotos: annablogie/Anna Winterhoff

4 Kommentare zu “Geliebtes Köln — immer einen Ausflug wert”

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