DIY – Traumfänger

Never stop dreaming

Schlechte Träume? Schlaflose Nächte? In Schweiß gebadet aufgewacht? Ehrlich gesagt, mir passiert das äußerst selten – ich schlafe wie ein Stein. Ob das an meinem Traumfänger liegt, kann ich nicht sagen, aber es wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber auch wenn dem nicht so ist,  ist ein Traumfänger eine schöne Sache: beispielsweise als Wohnaccessoire oder als Geschenk für die Liebsten.

Es gibt mehrere Legenden zur Symbolik des Traumfängers, denn überliefert wurden die Legenden nicht nur von den Indianern Nordamerikas, sondern auch von den Azteken und den Aborigines. Besonders gut gefällt mir die Legende der Ojibwa-Indianer:

Der Erzählung nach gab es eine sehr traurige und alte Frau des Stammes der Ojibwa-Indianer. Der Grund für ihre Traurigkeit, war ihre kleine Tochter, die nachts von bösen Albträumen heimgesucht wurde und deshalb kaum schlief. So ging die Frau zur weisen und alten Spinnenfrau und klagte über ihr Leid. In ihrer Verzweiflung bat die Mutter um Rat.

Die Spinnenfrau wusste was zu unternehmen war und sagte zu der Frau: „Nimm einen Zweig der Weide am Fluss und biege ihn zu einem heiligen Kreis. Benutze dazu eine Schnur, die auf heiligen Kräutern getrocknet wurde. Während du die Knoten in den Kreis knüpfst, sprich die heiligen Worte und webe nur schöne und liebevolle Gedanken in das Netz. Lasse aber eine Öffnung in der Mitte des Netzes, damit nur gute Dinge hindurch gelangen können. Hänge zusätzlich heilige Federn an den Weidenring, damit nur die Träume der guten Geister den Weg durch Öffnung in der Mitte finden. Die bösen Geister bleiben im Netz hängen und werden im Morgenlicht verenden.“

Den Rat der alten Spinnenfrau befolgte die Mutter und fertige sorgfältig den Traumfänger an. Nachdem sie den Traumfänger über das Bett des Kindes anbrachte, konnte die Tochter endlich wieder ruhig und ohne Albträume schlafen. Traumfänger versprechen nicht nur ruhige Nächte sondern auch schöne Träume, Glück und Harmonie fürs ganze Leben. Die Chippewa Indianer hängen Traumfänger nicht nur über Kinderbetten, sondern in jeden Raum. Denn Träume vergehen nie, deshalb sollen nur die guten Träume anwesend sein.

Und weil mir Traumfänger und ihre Symbolik so gut gefallen, habe ich mir einen eigenen gebaut. Falls ihr auch Lust habt einen Traumfänger zu bauen, solltet ihr mit einem Ausflug in den Bastelladen eures Vertrauens starten. Dort gibt es Bambus- oder Metallringe, weißen Sprühlack, Federn, Häkelgarn, Perlen und was das Bastler-Herz sonst noch begehrt.

Für meine Variante habe ich zwei Bambusringe in unterschiedlichen Größen verwendet und weiß lackiert. Die Federn sind selbst gesammelt, aber auch im Bastelladen findet man sehr schöne Federn in jeder Farbe des Regenbogens. Als Perlen hängen an meinem Traumfänger Bergkristalle, die ich von meiner Schwester Malu geschenkt bekommen habe und die hoffentlich zusätzlich für positive Energien sorgen. 😉

4 Kommentare zu “DIY – Traumfänger”

  1. Der ist total schön und die anderen (selbtgemachten) Dinge in Deinem Blog gefallen mir auch sehr. 🙂 Ich klicke mich derweil durch alle VIB-Blogs (gehöre selbst zu den VIB-Bloggern) und habe Deinen Blog eben zum Reader hinzugefügt. Schön. Weiter so!

    Liebst
    Vanessa

    1. Oh, herzlichen Dank! Ich freue mich, dass es dir hier bei mir gefällt. Da werde ich bei dir auch mal schnell vorbeischauen! 🙂

      Liebste Grüße
      Anna

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